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  • 1. Preis Teilbereich A (Baufelder neun und zehn)

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    Bauingenieure
    Ingenieurkontor BLWS, Ingolstadt (DE), Bodenmais (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: zanderroth architekten, Berlin (DE)
    Architekten: ZOOMARCHITEKTEN GmbH, Berlin (DE), Ingolstadt (DE)
    Landschaftsarchitekten: herrburg Landschaftsarchitekten, Berlin (DE)
    Tragwerksplaner: Andreas Leipold - stabil-labil ingenieurbüro für statik, konstruktion und bauphysik, Berlin (DE)
    Visualisierer: ARCHITECTURE2BRAIN - architekturdarstellungen, Berlin (DE), Augsburg (DE)

    Preisgeld
    37.400 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Konfigurierung der Baukörper auf dem Baufeld neun wie auch auf dem Baufeld zehn ist geprägt durch die Ausbildung einer 2- bis 3-geschossigen, durchgehenden Sockelzone, in der 5-geschossige Baukörper entweder im 1.OG oder im 2. OG eingeschnitten sind. Auf dem Baufeld neun wird die zweigeschossige Sockelzone in einem Teilbereich 6-geschossig in die Höhe entwickelt. Ebenfalls auf diesem Sockel im Baufeld neun wird ein 5-geschossiger Baustein als moderate Akzentuierung ausgebildet. Im gesamten Teilgebiet wird auf Gebäude der Kategorie Hochhaus verzichtet.

    Durch die dislozierte Ausbildung der einzelnen Baukörper auf dem bzw. eingeschnitten in dem Sockel werden die bekannten Problemstellen wie Eckausbildungen umgangen. Gleichzeitig wird jedoch die Prägnanz eines städtischen Blocks durch die Prägung der Sockelzone artikuliert.

    Die Zwischenbereiche auf der Sockelzone werden halböffentlichen Nutzungen zugeführt und sollen von den Bewohnern belegt werden. Der Einschnitt über der KITA muss in Bezug auf den Lärmschutz überprüft werden. Die Erdgeschosszone entlang der Heidestraße ist für Gewerbenutzungen vorgesehen. Die Wohnungen sind qualitativ hochwertig und auf die Lärmbelastung an der Heidestraße wird typologisch reagiert. Insgesamt kann die Fassadenausbildung nicht endgültig überzeugen.

    Das Projekt überzeugt durch seinen homogenen Eindruck und, obwohl Elemente aus dem Siedlungsbau verwendet werden überrascht es durch den erzeugten städtischen Charakter. Das Projekt verspricht ein hohes Maß an Identifikationspotential und kann hierdurch zu einer nachhaltigen Adressbildung in dem neuen Stadtquartier beitragen.