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  • Ankauf

    Lageplan

    Architekten
    Günter Hermann Architekten, Stuttgart (DE), Tuttlingen (DE) Büroprofil

    Erläuterungstext
    Städtebau
    Die städtebauliche Sonderstellung des bestehenden Gebäudes Bildechinger Steige 18 wird im Straßenraum durch einen Versatz in der Straßenflucht mit dem neuen Gebäudeensemble aufgenommen. Die Körnung der neuen Gebäude wurde entsprechend dem Bestand entwickelt und fortgesetzt. Zwei monolithische Einzelgebäude ordnen sich der vorherrschenden Struktur unter. Zur weiteren Entwicklung eines zweiten Bauabschnittes könnte das im nordwestlichen Bereich angrenzende Flurstück 68/1, welches momentan mit den industriell genutzten Gebäudeteilen der KFZ Werkstatt bebaut ist, genutzt werden, um einen dritten Baustein aufzunehmen und das Quartier in diesem Bereich abzurunden.

    Gebäudetypologie
    Typologisch werden zwei Einzelgebäude entsprechend den Himmelsrichtungen und maximaler Besonnung vorgeschlagen. Zur Minimierung der Erschließungen werden die beiden Gebäudeteile gekoppelt. Die Erdgeschosszonen nehmen die dienenden Bereiche auf, das Wohnen beginnt ab dem ersten Obergeschoss und orientiert sich nach Süden bzw. Ost-West. Die Gebäudeanlage gruppiert sich um einen städtischen Innenhof mit wassergebundenem Belag. Vier Parkplätze werden im Innenhof als Besucherparkplätze angeordnet, im Zuge einer möglichen Erweiterung können diese im Gebäude integriert werden. Die den Wohnungen zugeordneten Freibereiche kommen als Wintergartenzonen dem Wohnraum erweiternd zugute. Die äußeren Einfachverglasungen können nach außen aufgeklappt werden und schränken diese Bereiche nicht ein. Sämtliche Wohnungen werden entsprechend der DIN 18025 ausgestattet und dimensioniert vorgeschlagen.

    Flexibilität
    Der gewünschten Flexibilität hinsichtlich der möglichen Bildung von Wohngemeinschaften wird insofern Rechnung getragen, dass jeweils zwei Wohnungen über die Ess- und Küchenbereiche gekoppelt werden können. Mittels Faltwänden kann somit den verschiedenen Wohnformen und -anspüchen genügt werden. Einheiten zwischen 50, 55 und 105 m² bieten hierzu verschiedene Möglichkeiten.

    Materialität
    Glatt und geschliffen sollen sich die Gebäudekuben nach aussen präsentieren. Die Verglasungen der Wintergärten werden bündig an die Gebäudehülle angeschlossen. Als Hüllmaterial wird das regionale heimische Verfahren der Schindelung mittels Holzschindeln vorgeschlagen. Homogen verkörpern die neuen Bausteine somit modern den vorgefunden Charakter der den Ort beherrschenden Satteldachhäuser.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am
Zuletzt aktualisiert 25.10.2008, 23:19
Beitrags-ID 4-6816
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