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  • DE-16540 Hohen Neuendorf
  • 06/2013
  • Ergebnis
  • (ID 2-134227)

Stadtzentrum


  • 2. Preis

    Entwurf 1:1000

    Stadtplaner
    Machleidt GmbH, Berlin (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Carsten Maerz , Benjamin Wille , Ilja Haub

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Marek Jahnke Landschaftsarchitekt, Berlin (DE)
    Architekten: Markus Fiegl Architekten, Berlin (DE)

    Preisgeld
    12.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Entwurf besticht durch ein realitätsnahes Annähern an die gestellte Aufgabe. Ausgehend von den bestehenden Funktionsbereichen und den sie bestimmenden Gebäuden werden Angebote für ein teilweise neues, in jedem Falle aber anspruchsvolleres Bild des Zentrums der Stadt entwickelt. Die Differenzierung in einen verdichteten Bereich beidseits der Oranienburger Straße im Bereich Kaufland – Wildbergplatz einerseits und einen offeneren Campus im Bereich des Rathauses andererseits bieten interessante Ansätze für ein alternatives Stadterlebnis. Die Anordnung der neuen Ergänzungsbaukörper mit den städtischen Funktionen um das Rathaus ist angenehm in Proportion und Funktionalität. Die barrierefreie Erschließung des Rathaus-Bestandsgebäudes muss allerdings im Baukörper selbst gelöst werden. Außerdem wäre die Anbindung des Rathausbereiches von der Oranienburger Straße zu hinterfragen.
    Die Baukörperformulierung auf dem Wildbergplatz ist funktional und gestalterisch gut nachvollziehbar, auch wenn die dargestellte Nutzung des Freiraums an der Oranienburgerstraße eher fragwürdig erscheint. Eine Wohnnutzung ist dort aber insgesamt gut vorstellbar.
    Die dargestellte neue Strukturierung des Fachmarktzentrums mit eindeutigen neuen Raumkanten trägt zur stadträumlichen Klärung in dem ansonsten bisher diffusen Bereich bei. Der innenliegende neue Stadtplatz ist außerordentlich zu begrüßen und schafft hier eine neue Nutzung- und Erlebnisqualität.
    Als positiv ist zu bewerten, dass der Entwurf in allen wesentlichen Positionen das vorhanden Verkehrskonzept aufgreift und es lediglich prägnanter ausformt. Dabei ist die angebotene Abfahrt zu der Oranienburgerstraße nördlich der Triftstraße entbehrlich. Auch die Zufahrt zum Parkdeck auf dem Kaufland wäre zu überprüfen.
    Insgesamt bietet die Arbeit einen interessanten Ansatz für einen leitführenden Wettbewerb zur Klärung der künftigen Entwicklung des Rathauses.