loading
  • DE-77694 Kehl, FR-67000 Straßbourg
  • 01/2013
  • Ergebnis
  • (ID 2-105468)

"Grenzen überwinden - Stadträume gewinnen"


  • Teilnahme


    Anzeige


    Stadtplaner
    V-OLZ, Paris (FR)

    Erläuterungstext
    Team:
    V-OLZ Architectes/Urbanistes, Paris
    Union Architectes/Urbanistes, Bruxelles
    ACP Paysagistes, Barcelona (Landschaftsarchitektur)

    Die Zollhofareale und der Jardin des Deux Rives stellen die städtische Schnittstelle zwischen Straßburg und Kehl dar, und gleichzeitig den Verbindungspunkt zwischen Frankreich und Deutschland.
    Der Planungsvorschlag überlagert zwei wichtige Themen: Urbanisierung und Renaturierung. So vermischen sich die Erweiterung der beiden Städte bis zum Wasser und die Renaturierung der Ufer, wodurch die Schnittstelle zwischen Stadt und Natur vergrößert wird.

    RE-NATURIERUNG
    Die Erweiterung des Flussprofils durch das teilweise Abtragen der Deiche ermöglicht es, ein natürliches Flussbett und somit eine ökologische Kontinuität wieder herzustellen. Die Renaturierung macht die unterschiedlichen Pegelstände wieder erlebbar. Das Rheinufer wird zum Ausflugsziel, von dem die Anwohner genauso wie die ganze Agglomeration profitieren.

    VERBINDUNG
    Eine Reihe städtischer Räume bildet die Verbindung zwischen dem Rhein, dem Anziehungspunkt, und den verschiedenen Programmen, die städtisches Leben bilden. Über « Le Strand / Der Plage » wird der Kehler Bahnhofsplatz bis zum Quartier du port du Rhin verlängert und öffnet diese beiden Stadtbausteine zum Wasser hin.
    In Straßburg wird mit der „promenade haute“ der Aussichtspunkt über den Rhein der Brückenköpfe weitergeführt und schließt an die Uferpromenade an.
    In Kehl bildet der Platz der ehemaligen Kaserne den Quartiersmittelpunkt an der Schnittstelle zwischen den neuen Nutzungen des Yachthafens und dem Bahnhof.

    URBANISATION
    Entsprechend der ”devinette” / des Rätsels in der Fernsehsendung Karambolage auf Arte, sollen sich die beiden neuen Viertel nicht in Qualität der Bebauung und der Freiflächen unterscheiden, sondern eher durch die Vielfalt der Nutzungen, die sich dort entwickeln.
    Die Bebauung entwickelt sich auf beiden Uferseiten in Bändern im rechten Winkel zum Fluss, um eine größtmögliche Durchlässigkeit zum Rhein zu erhalten, von der alle Anwohner und Nutzer profitieren.

    Die städtische Integration der Verkehrsachsen wird durch eine Kontinuität des städtischen Raumes und eine angepasste Nutzungsverteilung erreicht.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

Anzeige