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  • HR Zagreb
  • 06/2013
  • Ergebnis
  • (ID 2-134759)

Neubau Residenz österreichische Botschaft in Zagreb


  • 3. Rang

    kein Bild vorhanden
    Bauingenieure
    merz kley partner, Dornbirn (AT), Altenrhein (CH) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Heidl Architekten ZT GmbH, Linz (AT)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Lösungsvorschlag sieht ein, auf ein in Massivbauweise ausgeführtes Kellersockelgeschoß, aufgesetztes Großgeschoß vor, das eine sehr strenge aber dadurch selbstbewusste architektonische Gesamtwirkung generiert. Das Sockelgeschoß stemmt das oberirdische Geschoß von der Erdoberfläche ab und verleiht ihm so einen schwebenden Charakter. Die Zu- und Vorfahrt ist gemäß den Vorgaben konzipiert und sieht eine Einfahrt beim Wendehammer, und eine Ausfahrt an der nordöstlichen Grundstücksgrenze vor. Die Garage und der Car-Port sind im Untergeschoß angeordnet. Die Garage bietet Platz für bis zu 4 PKW und Haltezonen für Anlieferung. Die Zufahrt dorthin erfolgt von der nord-östlichen Grundgrenze.

    Repräsentationsbereich und Privater Wohnbereich sind auf einer Ebene in einem oberirdischen Geschoß neben einander organisiert. Von einem überdeckten Vorplatz gelangt man über einen Windfang in die Diele. Östlich davon sind die Repräsentationsräume und der Wirtschaftsbereich angeordnet, westlich davon der Private Wohnbereich. Allen Aufenthaltsräumen ist eine großzügige, an der südlichen und westlichen Seite des Gebäudes durchgehend verlaufene, Terrasse vorgelagert. Die Diele weist grundsätzlich eine diskrete Situation der Garderobe und der Nassgruppe auf. Eine unmittelbare Blickbeziehung zu den Repräsentationsräumen ist durch die dort angeordnete Wandscheibe mit dem Gästebuch, nicht gegeben. Die Repräsentationsräume sind in der entsprechenden Form aneinander gereiht. Der Wirtschafsbereich ist in der geforderten Diskretion an die Repräsentationsräume angedockt. Der Personaleingang zu diesen erfolgt über das Untergeschoß über eine interne Treppenanlage mit Materiallift.

    Der private Bereich weist grundsätzlich alle geforderten Funktionen auf, und ist den Anforderungen gemäß von den Repräsentationsräumen abgetrennt.

    Es fällt auf, dass in allen Bereichen, unabhängig von der Nutzung, die gleiche Lichte-Raumhöhe vorgeschlagen wird.

    Die Strategie des Entwurfs erschwert die aktive Vernetzung des Gebäudes mit dem Garten.

    Die vorgeschlagene Konstruktionsweise erscheint plausibel und realisierbar.

    Der Beitrag ist mit seinem eingeschoßigen Lösungsvorschlag konsequent und klar ausformuliert.


INFO-BOX

Angelegt am 10.07.2013, 12:13
Zuletzt aktualisiert 17.07.2013, 15:56
Beitrags-ID 4-70756
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