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  • DE-50679 Köln
  • 07/2013
  • Ergebnis
  • (ID 2-127530)

Bildungslandschaft Altstadt Nord


  • 2. Phase 2. Rundgang

    kein Bild vorhanden
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    Universitäten/ Hochschulen
    Bank Street College of Education, New York (US)

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: SEHW Architektur Berlin, Berlin (DE), Stuttgart (DE), Wien (AT)
    Landschaftsarchitekten: Henningsen Landschaftsarchitekten PartG mbB, Berlin (DE)
    Modellbauer: González Modellbau, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Verfasser suchen die deutliche Verbindung der einzelnen Bildungseinrichtungen. Die Platzbildung durch Baukörper ist ablesbar, die Prägnanz des denkmalgeschützten Gebäudes bleibt gewahrt. Allerdings widerspricht die Abschottung des Gebäudekomplexes zur Kyotostraße und damit auch zum Abendgymnasium der Entwurfsidee der Verfasser, den Park in die Bildungslandschaft zu ziehen. Leider gelingt es nicht, den einzelnen Bildungseinrichtungen durch prägnante Fassadengestaltung zur gewünschten Adressbildung beizutragen und den Nutzern Anlässe zu Identifikation zu bieten. Die Grundrissorganisation der Realschule folgt dem linearen Modell einer Flurschule. Trotz einzelner Aufweitungen ergibt sich keine sinnvolle Clusterbildung. Große Raumtiefen erschweren zudem die natürliche Belichtung des Innenraums. Die Brandschutzabschnitte sind nicht erkennbar. Die drei Außenflächen der Kita schaffen einen auskömmlichen Außenraum, der allerdings zugleich mit einem erhöhten Aufsichtsbedarf verbunden ist. Die Clusterbildung der Grundschule ist mit der gewählten Anknüpfung an das Baudenkmal gut gelöst, die Cluster über zwei Stockwerke zu organisieren, widerspricht jedoch seinem Grundgedanken. Das Lehrerzimmer im Untergeschoss wird kritisch gesehen. Das Mensa- und Werkstattgebäude fügt sich sensibel in die Umgebung ein, ist jedoch im Grundriss zu wenig ausformuliert. Die differenziert ausgearbeiteten Freiräume sind teilweise übermöbliert und die ihnen zugeschriebenen Charaktere nicht immer nachvollziehbar. Die Durchlässigkeit der Bildungseinrichtungen untereinander und zum Stadtraum ist nur bedingt erfahrbar. Die erforderlichen Erschließungsfunktionen sind erfüllt. Die gebündelt verorteten Zugänge im Bereich der „neuen Mitte“ ziehen jedoch lange Erschließungswege in den einzelnen Gebäuden nach sich. Die planungs- und bauordnungsrechtlichen Anforderungen sind erfüllt. Der Kostenrahmen sowie die Wirtschaftlichkeit in Unterhalt und Betrieb können eingehalten werden. Die Barrierefreiheit ist uneingeschränkt gegeben. Insgesamt legen die Verfasser einen Beitrag vor, der stringent dem städtebaulichen Konzept folgt, der sich in seiner räumlichen Konzeption aber viel zu wenig vom konventionellen Schulbau löst


INFO-BOX

Angelegt am 18.07.2013, 16:02
Zuletzt aktualisiert 25.07.2013, 14:22
Beitrags-ID 4-71077
Seitenaufrufe 74

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