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  • 2. Preis

    Blick in Richtung Bahnhof

    Landschaftsarchitekten
    RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn (DE), Hamburg (DE), Köln (DE), Mannheim (DE), Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: JSWD Architekten, Köln (DE)
    Tragwerksplaner: imagine structure GmbH, Frankfurt am Main (DE), Köln (DE)
    Landschaftsarchitekten: KRAFT.RAUM., Krefeld (DE), Düsseldorf (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Das Konzept schlägt eine klare Zonierung in das steinerne Altstadtufer und das landschaftlich und großzügig gestaltete Westufer der Lenne vor.
    Der Entwurf geht geschickt auf die vorhandene Höhensituation ein und schlägt ein paralleles, gut geführtes Wegesystem unter Beibehaltung der vorhandenen Stützmauer vor. Kleine Plätze bilden eine Abfolge spannender Aufenthaltsorte und Orientierungspunkte. Die großen zur Lenne orientierten Wiesenflächen versprechen eine hohe Freizeitqualität und weitere Ausblicke auf den Fluss, die Altstadt und die Burg.
    Freiraumplanerischer und architektonischer Wettbewerb Lennepark und Fußgängerbrücke in Altena. Die Anbindung an den Bahnhof und den Park & Ride Parkplatz ist gelöst. Die große Dimension und Anordnung der in den Wiesenbereichen gelegenen Spielflächen wird kritisch diskutiert.
    Die Gestaltung der Fußgängerbrücke nimmt sich auf angenehme Weise zurück und setzt
    gleichzeitig die nötigen neuen Akzente. Die an die Tradition der Drahtindustrie anknüpfende Materialität und die recht filigran wirkende Konstruktion werden für den Ort als angemessen beurteilt. Die Konstruktion der Brücke wirkt leicht und elegant. Die Kombination des Bogens mit dem Seilnetz führt zu einem schlüssigen und angemessenen Tragwerk. Die Lage der Brücke ist gut gewählt und geschickt auf den Stadtpavillon fokussiert. Die Presstechnik im 100-jährigen Hochwasserfall erscheint technisch möglich, wirft allerdings in Bezug auf die dauerhafte Wartung und Instandhaltung Fragen auf. Wenn die Bergung im Hochwasserfall nicht funktioniert, ist die Stadt in der Beweispflicht zur Erfassung und Abwicklung von Folgeschäden.

    Insgesamt überzeugt die Arbeit durch eine schlichte und großzügige Freiraumgestaltung und eine innovative Brückenkonzeption ohne übertriebene Gesten.