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  • DE-82418 Murnau am Staffelsee
  • 09/2013
  • Ergebnis
  • (ID 2-137094)

Bahnhofstraße


  • 2. Preis


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    Architekten
    SCHOBER ARCHITEKTEN Architektur + Stadtplanung, München (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: HinnenthalSchaar Landschaftsarchitekten GmbH, München (DE)

    Preisgeld
    8.400 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Im Grundansatz verfolgt diese Arbeit das Ziel, das Planungsgebiet in drei unterschiedliche Bereiche aufzuteilen. Das Umfeld des Kur- und Tagungszentrums, der Gabriele- Münter-Platz und die Bahnhofstraße sollen jeweils einen eigenständigen Charakter bekommen. Dies wird sehr positiv gesehen.

    Das Umfeld des Kur- und Tagungszentrums wird so gestaltet, dass das Kurhaus als freigestellter Solitärbaukörper in der Parklandschaft wirken kann. Der Abschluss des Parks wird an der Bahnhofstraße sinnvoll ausgeformt. Die vorhandene Wegeführung des Parks wird aufgenommen und in einem angemessenen Duktus fortgeführt. Das König Ludwig-Denkmal wird zu einen selbstverständlichen Element im Park. Die notwendigen Behindertenparkplätze werden in der Nähe des Eingangs gut angeordnet. Für eine großzügigere Gestaltung des Parks wäre jedoch der Verzicht auf die wenigen Parkplätze östlich des Denkmals vorteilhaft. Die Anordnung der Sitzelemente überzeugt nicht vollständig.

    Der Gabriele-Münter-Platz wird in zwei Bereichen gegliedert. Es entsteht die räumliche Formulierung eines Platzes durch die Anordnung von Stufenelementen sowie durch die Anordnung der Bäume. Damit könnte eine große Aufenthaltsqualität erreicht werden. Die Ausgestaltung der Stellplätze auf der Nordseite des Platzes überzeugt nicht. Es wird die Möglichkeit verspielt, den Läden eine attraktive Vorzone zuzuordnen. Auch die Tatsache, dass vom Platz aus der freie Blick in die Landschaft nicht gewährt ist, wird kritisch gesehen. Die Bahnhofstraße wird durch die Anordnung der Bäume und der Stellplätze gut gegliedert. Auch in funktionaler Hinsicht erscheint dieses Konzept überzeugend. In der straßenräumlich Wirkung lässt die Planung eine angenehme Anmutung erwarten. Die Straße bekommt ein für die umgebende Bebauung angemessenes Bild. Die Fahrbahn mit Asphalt zu belegen, ist gut vorstellbar. Auch der Vorschlag eines Betonplattenbelags für die Bürgersteige erscheint der Bedeutung der Bahnhofstraße angemessen. Überlegungen zu Querungshilfen zum Kultur und Tagungszentrum sowie an der Kreuzung Bahnofstraße / Ödön-von Horvath werden vermisst.

    Insgesamt wird der Beitrag als durchaus überzeugende Arbeit, sowohl in der räumlichen Konzeption als auch in der Verwendung der gestalterischen Mittel angesehen.


INFO-BOX

Angelegt am 13.09.2013, 17:23
Zuletzt aktualisiert 24.02.2015, 10:52
Beitrags-ID 4-73599
Seitenaufrufe 208

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