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  • DE-77654 Offenburg
  • 10/2013
  • Ergebnis
  • (ID 2-140935)

Grundschule


  • Anerkennung

    kein Bild vorhanden
    Landschaftsarchitekten
    faktorgruen, Freiburg im Breisgau (DE), Rottweil (DE), Heidelberg (DE), Stuttgart (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Lehmann Architekten GmbH, Offenburg (DE), Berlin (DE)

    Preisgeld
    1.750 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Das Gebäude situiert sich als zweigeschossiger Solitär entlang der Rammersweier Straße. Die Haupterschließung erfolgt von Süden über die vorgelagerte Außenraumfläche. Der Baukörper fügt sich gut in die städtebauliche Körnung und den umgebenden Kontext ein.
    Die Freiräume verbinden beide Schulen durch großzügige Platzflächen, auf denen die
    unterschiedlichen Funktionen räumlich gut angeordnet sind. Das Kleinspielfeld und der
    Schulgarten bilden einen Rücken zum offenen Pausenhof. Dieser endet am Eingangsplatz, allerdings ist die Weiterführung bis zur Rammersweier Straße räumlich und funktional nicht konsequent durchgearbeitet.
    Im Bereich des teilüberdachten Hauptzuganges, welcher den Zugang zur Schule und zur Mensa darstellt, ergibt sich eine funktional kritisch zu betrachtende Durchmischung von Grund- und Realschülern. Der Zugang zur Mensa erfolgt vorwiegend über diese Anbindung. Die zentrale Lage der Mensa und deren Außenraumorientierung nach Osten zur angrenzenden Sporthalle, liegt in der Erschließungsachse des Schulcampus. Die Aufenthaltsqualität im Außenbereich der Mensa wird aus vorgenannten Gründen als kritisch betrachtet. Die Anordnung der Lehrerbereiche im EG ist richtig positioniert, die Anlieferung des Küchentraktes ist schlüssig. Die Nutzungseinheiten der
    Gruppenräume und die Mittagsbetreuung sind richtig gelegen und gewähren eine gute Kontrolle.
    Eine Zuschaltbarkeit der Mittagsbetreuung mit der Mensa ist möglich. Die in Teilbereichen 2-geschossige Mensa mit Sheddach Oberlicht (Lichthof) verbindet visuell Erd- und Obergeschoss, bringt jedoch brandschutztechnische Mehraufwendungen (F-Verglasung) mit sich.
    Die Anordnung der Klassen- und Intensivräume ist funktional richtig, die Sichtverbindungen zwischen den Räumen sowie hin zu den Flurbereichen werden positiv bewertet. Die entlang der Rammersweier Straße gelegenen Klassenzimmer sind lärmbelastet. Die Möglichkeit der Zusammenschaltbarkeit zweier Klassenräume im OG ist gegeben. Die Anzahl und Größe der Toilettenanlagen im OG ist unterdimensioniert, eben so die Treppen sowie der Aufzug. Die breiten Flure lassen eine angemessene Aufenthaltsqualität erwarten, der verglaste Lichthof erlaubt eine gute Orientierung im Gebäude. Die zentrale, einläufige Treppe muss jedoch aus Brandschutzgründen abgetrennt werden. Die Fassaden sind wohl proportioniert, offene und geschlossene Flächen wechseln sich der Funktion entsprechend ab.
    Die wirtschaftlichen Kenndaten liegen im durchschnittlichen Bereich.
    Der städtebaulich gelungene Entwurf hat jedoch funktionale Schwächen im Bereich der Lage der Mensa sowie deren Zugänglichkeit und Außenraumbezug