loading
  • Anerkennung Stadteingänge

    Anerkennung Stadteingänge / ver.de Landschaftsarchitektur, Freising und Schönenberg und Partner, München

    Landschaftsarchitekten
    ver.de Landschaftsarchitektur, Freising (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Bauingenieure: Schönenberg und Partner, München (DE)

    Preisgeld
    2.600 EUR

    Erläuterungstext
    Für die Neugestaltung der Stadttoreingänge wird ein einheitliches, wiederkehrendes Gestaltungsprinzip vorgeschlagen, das an den fünf Standorten jeweils auf den stadträumlichen Kontext reagiert. Mit Hilfe von Raumskulptur aus Stahl werden die historischen Stadtzugänge modern interpretiert und wieder erlebbar gemacht. Die Skulpturen aus „gefaltetem“ Stahl markieren den Übergang vom stark befahrenen Straßennetz um die Altstadt zum verkehrsarmen Bereich innerhalb der Altstadt und tragen durch die Reduzierung des Straßenquerschnitts zur Verkehrsberuhigung bei. Die historischen Standorte der Stadttore werden mittels Belagsintarsien aus Granitplatten nachgezeichnet. Die Neuinterpretation der Tore erstrecken sich von Fassade bis Fassade – in den Randbereichen als in den Belag eingelegte Platten, im Zentrum als gefaltete Raumskulptur. In den senkrechten Elementen werden Informationen zum ehemaligen Stadttor, eine historische Abbildung und allgemeine Stadtinfos eingearbeitet. Der im Dach ausgesparte Name des Tores wird tagsüber durch Sonnenstrahlen auf die Belagsintarsie projiziert. In der Nacht sorgen Seilleuchten, die oberhalb der Raumskulptur angebracht werden, für denselben Effekt. Zudem werden in die senkrechten Kanten LED-Bänder integriert.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Raumskulpturen aus gefaltetem Stahl bilden eine moderne Interpretation der historischen Stadttore. Im „Dach“ der Skulpturen sind die jeweiligen Tornamen ausgestanzt, die tagsüber durch Sonnenstrahlen auf die Belagsintarsie projiziert wird. In der Nacht sorgen Seilleuchten oberhalb der Raumskulpturen für denselben Effekt. Der skulpturale Ansatz verspricht ein hohes künstlerisches Niveau und gleichzeitig eine gute Anpassungsmöglichkeit an den jeweiligen Standort. Die dargestellte „Plastik“ zeigt eine proportional angemessene Lösung, die von Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmer stark empfunden wird. Die skulpturale Grundhaltung wird kontrovers diskutiert.


INFO-BOX

Angelegt am 14.11.2013, 12:45
Zuletzt aktualisiert 20.01.2014, 18:06
Beitrags-ID 4-76187
Seitenaufrufe 230