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  • Teilnahme

    © Atelier LOIDL Landschaftsarchitekten in Kooperation mit Studio Wessendorf Architektur Städtebau und Grischa Leifheit - Architekt

    Landschaftsarchitekten
    Atelier LOIDL, Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Studio Wessendorf, Berlin (DE)
    Architekten: Grischa Leifheit, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Die Grundidee des städtebaulichen Konzeptes ist die „Grüne Schleife“, ein Freiraum der
    als Gliederungselement die einzelnen Siedlungskörper miteinander verbindet und das
    Gesamtareal mit der Landschaft verknüpft. Dieser Freiraum, mit dem Sportpark als Kern,
    dient als Initialprojekt und umfasst im Wesentlichen unbebaute Bereiche. Dadurch ist für die Startphase mit wenig Aufwand zu rechnen, da wenig Bausubstanz abzureißen ist. Die
    Durchquerung und Begleitung dieses Freiraums durch Straßen erscheint dabei jedoch
    problematisch und entwertet die erlebbare Freiraumqualität.
    Das Haupterschließungsnetz erhält das heutige System der Erschließung unter punktueller Ergänzung und verbindet fünf Wohnsiedlungsbereiche und die Ingenieursmeile zwischen B38 und Birkenauer Straße. Eine flexible Grundstruktur erlaubt im Bereich der Housing, durch die Neuinterpretation des Bestands, den teilweisen Erhalt und den Umbau eines Teilquartiers, sowie den Neubau von Gebäuden auf Grundlage des vorhandenen
    städtebaulichen Grundrisses.
    Die zentrale Versorgungsfunktion des Areals wird in der Bebauung am Platz der
    Freundschaft zusammengefasst. In diesem zentralen Bereich der Versorgung und der
    Infrastruktur werden erhaltenswerte Bestandsgebäude konsequent berücksichtigt.
    Die Nutzungskonzeption der Ingenieursmeile als Quartier für Forschung und Entwicklung
    (FuE) ist geprägt von kleinteiligen mittelständische Nutzungen, vom Fokus Gewerbe, von
    Ingenieursdienstleistungen, und von der Nutzungsmischung von Wohnen und Arbeiten.
    Dabei sollte jedoch nicht vom vollständigen Abriss der Bestandsgebäude ausgegangen
    werden, da es genügend gute Beispiele der gelungenen Transformation von
    Kasernengebäude in Gebäude mit Büro- und Wohnnutzung gibt. Die auf Teilflächen
    dargestellte bauliche Großstruktur im Bereich der Ingenieurmeile, die den Teilnehmern zur
    Prüfung aufgetragen wurde, wird kritisch gesehen, da dadurch das Image des
    Gesamtprojekts negativ beeinflusst wird, dies sollte auch in der Vermarktungsstrategie
    dieser Fläche konsequent Berücksichtigung finden.
    Die geringe Größe der Wohneinheiten in der Offizierssiedlung (<100 qm) bei sehr großen
    Grundstücke (ca. 1.000 qm) entspricht auch in seinem Raumprogramm nicht den heutigen
    Wohnvorstellungen. Obwohl für diese Siedlung kein Denkmalschutz besteht, sollte geprüft
    werden ob, wie an anderen Orten praktiziert, durch den Erhalt dieses Umstandes nicht
    erreicht werden kann, dass bei entsprechender Preisgestaltung diese Gebäude für mittleren Bevölkerungsschichten interessant werden.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 02.12.2013, 18:38
Zuletzt aktualisiert 11.12.2013, 10:50
Beitrags-ID 4-77387
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