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  • DE-68163 Mannheim
  • 12/2013
  • Ergebnis
  • (ID 2-141946)

Neugestaltung des Hanns-Glückstein-Parks


  • 1. Preis

    kein Bild vorhanden
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    Architekten
    Ercan Ağırbaş Friends, Gelsenkirchen (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: GREENBOX Landschaftsarchitekten, Köln (DE), Bielefeld (DE), Stuttgart (DE)

    Preisgeld
    12.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Verschmelzung von Architektur und Park wird vom Verfasser als Entwurfsziel dargestellt und kann in den Plänen auch so nachvollzogen werden. Das Herausziehen der Parklandschaft bis hin zur Glücksteinallee wird in diesem Zusammenhang positiv gewertet. Die vorgeschlagenen Wegeführungen im Park binden an den vorhandenen Strukturen der angrenzenden Quartiere an. Sie gliedern und erschließen den Park in sinnvoller Weise. Mit wenigen Gestaltungselementen wie den Rasenstufen, den Rasenterrassen, einem Spielplatz und einem Spielhügel gelingt es, bespielbare Themen in den Park zu integrieren. Problematisch und fraglich ist die Abgrenzung zwischen privatem und öffentlichem Grün zu sehen. Wenig spannungsvoll scheint die scheinbar gleichmäßige Verteilung von Bäumen über die Parkfläche ohne spürbaren Wechsel von Hain und Lichtung. Sehr positiv wird der geringfügige Eingriff in den vorhandenen Baumbestand bewertet. Ein nachhaltiger und pflegeleichter Unterhalt wird prognostiziert.

    Mit fünf trapezförmigen Gebäuden gelingt es überzeugend, die Glücksteinallee vom Park zu separieren. Die breiten Fronten in der Allee bilden ein Pendant zur Blockbebauung auf der anderen Straßenseite und formulieren einen großstädtischen Straßenraum. Zum Park wirkt die Bebauung dank ihrer Geometrie wesentlich lockerer und ermöglicht es, dass alle Wohnungen eine Blickbeziehung ins Grüne haben. Die Spitzwinklichkeit eröffnet zudem gute Sichtbeziehungen für den Fußgänger in der Glücksteinallee in den Freiraum. In den Zwischenräumen der Häuser sind die Spielbereiche für Kleinkinder sinnvoll verortet. Die Spitzen des Trapezes sind als Wintergärten oder Balkone nachvollziehbar genutzt, die vorgeschlagenen Wohnungsgrundrisse können jedoch nicht überzeugen. Die Möglichkeit, alle Wohnräume zum Grünraum zu orientieren, wird leider nicht genutzt. Die Tiefgaragenein- und ausfahrten sind an den Köpfen der Häuser im Osten und Westen richtig angeordnet.

    Insgesamt ein gelungener Beitrag für die gestellte Aufgabe.


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