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  • 3. Preis


    Architekten
    thoma architekten, Berlin (DE), Leipzig (DE), Zeulenroda (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH, Berlin (DE)

    Preisgeld
    3.900 EUR

    Erläuterungstext
    Konzept:
    Die „Campusbänder“ suchen den Bezug zum umgebenden Stadtraum.
    Plätze an den jeweiligen Enden markieren die Ein- und Übergänge
    Die baumbestandenen Bänder sind das ordnende Gerüst des neuen „Campus am Stern“. Die strengen Baumhaine nehmen den vorhandenen, wertvollen Baumbestand auf und werden auf diese Weise angenehm aufgelockert.
    Begleitende Sitzmauern aus weißem Sichtbeton mit farbiger Tartanauflage oder Stützmauern - wo aufgrund der Geländesituation notwendig – akzentuieren die Bänder.

    Das zentrale „Interaktions-Band“ verbindet den Johannes Kepler Platz mit dem Campus. Es ist ein den Schulen zugeordneter, öffentlicher Aufenthaltsbereich für Freizeit-, Spiel- und Sportflächen und ruhige, kontemplative Wiesenräume mit langen Sitzelementen.
    Die beiden randbündigen Bänder sind räumlicher und zeichenhafter Abschluss des neu gestalteten Stadtraumes.
    Zwischen den beiden Sportplätzen wird das „Sporterlebnis-Band“ angeboten. Die lange Sitzmauer mit Tartanauflage unter der Doppelbaumreihe dient der Beobachtung der sportlichen Aktivitäten oder den Sportlern für ihre Ruhepausen.

    Die beiden „Rand-Bänder“ schließen den Raum zu den Straßen nördlich und südlich ab und markieren zeichenhaft die Grenze des Campus. Auch hier sind die wertvollen Bestandsbäume in den strengen, versetzt angeordneten Baumreihen integriert.

    Der engere Schulbereich (Grundschule und Gymnasium) wird analog dem Bestand als leichtes Plateau von Stützmauern mit leichtem Geländer gefasst, begleitet von einem umlaufenden Weg ausgebildet. Barrierefreie Treppen und Rampen geleiten vom Straßenniveau hinauf.

    Das neue Mehrzweckgebäude befindet sich als flexibler, transluzenter Solitär an der Schnittlinie zwischen belebtem Straßenraum und der Campusfläche.
    Es fügt sich neutral in die umgebende Struktur ein und vermittelt zwischen diesen konträren Raumqualitäten.

    Der „Campusplatz“ ist der großzügige Pausenhof beider Schulen und mit einem großformatigem Plattenbelag ausgebildet. Baumreihen bieten schattige Sitzgelegenheiten an.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.