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  • DE-10707 Berlin
  • 12/2013
  • Ergebnis
  • (ID 2-145024)

Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin


  • Anerkennung

    © schlaich bergermann und partner

    Tragwerksplaner
    schlaich bergermann partner - sbp gmbh, Berlin (DE), Stuttgart (DE), Paris (FR), New York (US), Shanghai (CN), São Paulo (BR) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: MARS Architekten, Berlin (DE)
    Architekten: Uberbau Architecture & Urbanism, Berlin (DE)
    Architekten: Höhler+Partner, Architekten und Ingenieure, Aachen (DE), Hamburg (DE), München (DE), Muscat, Sultanate of Oman (OM)
    Landschaftsarchitekten: Treibhaus Landschaftsarchitektur Berlin/Hamburg, Berlin (DE), Hamburg (DE)
    Landschaftsarchitekten: LAVALAND Laura Vahl, Berlin (DE)
    TGA-Fachplaner: Janowski & Co Beratende Ingenieure GmbH, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Das Tragwerk der Bibliothek besteht aus einer einfachen und klar strukturierten Stahlbetonkonstruktion. Die Erstellung des Tragwerks kann somit sehr wirtschaftlich in Ortbeton oder Fertigteilbauweise erfolgen. Unter Berücksichtigung der sehr hohen Verkehrslasten und den umfangreichen haustechnischen Anforderungen wurde ein Stahlbeton-Deckensystem entworfen, welches aus Haupt- und Nebenunterzügen mit dazwischen spannenden Decken von ca. 20 bis 30 cm Dicke besteht und auf Verbundstützen gelagert wird. Diese Decken sind wirtschaftlich und verformungsarm und erlauben die Ausbildung eines sehr großen Stützenrasters von 13,20 m x 13,20 m. In allen Bereichen des Gebäudes bietet das Deckensystem die Möglichkeit, Deckenöffnungen und große Atrien anzuordnen sowie große Auskragungen von ca. 4 m vorzusehen. Weiter auskragende Decken werden durch Zugstützen in den Hauptachsen gehalten, die ihre Lasten in die darüber liegenden Unterzüge abtragen. Die Rampensysteme werden über Stützen gegen Verdrehen gesichert. Für die Unterzüge sind Durchbrüche vorgesehen, die reichlich Raum für den Einbau von haustechnischen Anlagen zur Verfügung stellen. Das konventionelle horizontale Aussteifungssystem wird durch die Deckenscheiben und 4 Erschließungskerne mit massiven Stahlbetonwänden gebildet. Die Fassadenkonstruktion wird geschossweise an die Stahlbetondecken angeschlossen. Eine seilunterspannte und an den Deckenrändern gestützte Stahl-Glas-Konstruktion gestaltet das Dach über dem Innenhof. Die Gründung erfolgt mit einer elastisch gebetteten Stahlbetonplatte, deren Dicke unter dem Hauptgebäude 1,5 m bis 2,0 m und in den anderen unterirdischen Bereichen 0,60 m beträgt. Für die Erstellung der Baugrube werden Schlitzwände mit einem Berliner Verbau im oberen Bereich vorgeschlagen.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 19.12.2013, 12:16
Zuletzt aktualisiert 03.12.2014, 20:54
Beitrags-ID 4-78421
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