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  • DE-72555 Metzingen
  • 12/2013
  • Ergebnis
  • (ID 2-146427)

Erweiterung Stadtwerke Metzingen


  • ein 3. Preis

    kein Bild vorhanden
    Tragwerksplaner
    Schneck Schaal Braun Ingenieurgesellschaft Bauen, Tübingen (DE), Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: harris + kurrle architekten bda Partnerschaft mbB, Stuttgart (DE)
    Energieplaner: TEB Transferzentrum energieeffizientes Bauen GmbH, Vaihingen an der Enz (DE)
    Landschaftsarchitekten: Jetter Landschaftsarchitekten, Stuttgart (DE)

    Preisgeld
    7.500 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Den Verfassern gelingt es, durch einen Winkelbau den bestehenden Solitärbau in seiner städtebaulichen Wirkung als Identifikationsgebäude zu erhalten und eine stimmige neue Gebäudekomposition zu schaffen, durch die neue Freiraum- und Orientierungsqualitäten entstehen. Die Präsenz des neuen Ensembles wird auch durch einen attraktiven Vorplatz mit Wasserbecken zur Stuttgarter Straße hin offener und kommunikativer gestaltet.

    Der zur Stuttgarter Straße sich präsentierende Neubauriegel ermöglicht in seiner Transparenz Einblicke in die Arbeit der SW Metzingen für die Bürger.

    Das Kundenzentrum ist richtig positioniert, allerdings in der inneren Organisation noch optimierbar (Diskretionsabstände, Abschließbarkeit Back-Offices, Größe Wartebereiche). Die Orientierung auf den neuen grünen Innenhof ist ein Gewinn.

    Im Werkstattbereich ist die Trennung zwischen Werkstatt und Sanitärbereich sowie dem Aufzug zu kritisieren. Meisterbüro und Planauskunft sind auch zu weit von der Werkstatt entfernt. Lage und Größe des Anlieferbereiches sind problematisch.

    Im OG ergibt sich eine großzügige Foyer-Verteilungs- und Kommunikationszone. Diese kommt sowohl der Belegschaft wie auch dem Veranstaltungsraum zugute. Damit ist die Lage des Veranstaltungsraumes im OG akzeptabel.
    Die Orientierung der Büroräume über den begrünten Innenhof zueinander wird als ein attraktives Arbeitsumfeld gesehen, auch wenn der außenliegende Flur zu langen Wegen führt.

    Die Fluchtwege im OG sind zu lang, die Rauchabschnitte zu groß.

    Der Planungsvorschlag weist überdurchschnittliche BGF, BRI und Hüllflächen auf. Die zu erwartenden Baukosten werden bei dem dargestellten Ausbaustandard bezüglich der Zielvorgabe hinterfragt.

    Insgesamt stellt der Beitrag eine überzeugende städtebauliche Konzeption und Fortschreibung der heutigen Identität der SW dar. Allerdings sind funktionale Bezüge zu verbessern.