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  • DE-24340 Eckernförde
  • 11/2013
  • Ergebnis
  • (ID 2-156007)

Fassadenwettbewerb Parkhaus Noorstraße


  • Teilnahme

    © rimpf ARCHITEKTUR

    Architekten
    rimpf Architektur & Generalplanung, Eckernförde (DE), Hamburg (DE), Greifswald (DE) Büroprofil

    Erläuterungstext
    Durch die geplante Nooröffnung gewinnt die Noorstraße an Bedeutung für das Stadtbild und Image. Das Parkhaus ist eines der ersten Gebäude an der Noorstraße, das im Hinblick auf die Nooröffnung geplant wird.

    Grundlage des weiteren Konzeptes ist die Verwendung von Ziegeln. Als traditionelles Material ist es in Eckernförde ortstypisch und häufig anzutreffen. Eine eigene spielerische Interpretation, die Verwendung unterschiedlicher Formate und ein eigenes Muster sorgen für Identität und Individualität. Im Parkhaus dominieren drei Materialien:

    (1) Stahl und Beton als kaltes tragendes Material des statischen Systems des Parkhauses und der Geländer.

    (2) Ziegelmauerwerk in der Fassade mit dem warmen, natürlichen Eindruck und seiner Wertigkeit. Diese Ziegelfassade variiert vom langformatigen, sehr offenen Mauerwerk über kleine Öffnungen bis hin zu einer komplett geschlossenen Wand. In Kombination mit weißem Sichtbeton entsteht eine moderne Interpretation der Ziegelwand.

    (3) Weißbeton als Rahmen für das Mauerwerk bildet wie in der Malerei das „Pass-Partout“. Dies gliedert die langgestreckte Fassade. Im Zusammenspiel mit den offenen Fassadenbereichen entsteht so ein angenehmer Rhythmus.


    Technischer Vorteil der perforierten Ziegelfassade ist die Licht- und Luftdurchlässigkeit und die Möglichkeit das Verhältnis von offener zu geschlossener Fassade zu variieren.
    Besonders das Licht- und Schattenspiel sorgt für Faszination, Wohlbefinden und unterschiedliche Nah- und Fernwirkung. So entsteht im Tag- und Nachtwechsel eine Umkehrung des Lichtspiels. Tagsüber ist die Fassade Filter von außen nach innen, während nachts das Gebäude von innen nach außen leuchtet.

    Die Ziegel-Vormauerschale wird gehalten durch die technische Konstruktion des Gebäudes sowie dem Rahmen und einer sekundären Stahlkonstruktion verdeckt hinter der Ziegelwand. Diese einfache Konstruktion sorgt bei geringen Preis und Aufwand für eine stabile Fassade, die nahezu unabhängig vom statischen System des Parkhauses ist.

    Das Fassadenkonzept ermöglicht eine freie Anpassung der geschlossenen und offenen Flächen und damit auch eine Kostenanpassung im weiteren Planungsverlauf. Dennoch erfüllt Sie hohe gestalterische Ansprüche und passt sowohl in die bestehende Bebauung, als auch in zukünftige Neubebauung. Somit bildet sie die optimale Lösung für das Parkhaus der Stadtwerke an der Noorstraße.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 28.12.2013, 21:25
Zuletzt aktualisiert 03.01.2014, 12:54
Beitrags-ID 4-78621
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