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  • DE-60325 Frankfurt am Main
  • 01/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-145065)

Studierendenhaus auf dem Campus Westend der Goethe-Universität


  • 5. Preis

    kein Bild vorhanden
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    Visualisierer
    4 [e] motions, Braunschweig (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten, Energieplaner: pbr Planungsbüro Rohling AG, Osnabrück (DE), Jena (DE), Berlin (DE), Frankfurt am Main (DE), Braunschweig (DE), Hamburg (DE), Karlsruhe (DE), Magdeburg (DE), Düsseldorf (DE), München (DE), Stuttgart (DE)
    Modellbauer: Architektur Modellbau Gestaltung Mark Blume, Braunschweig (DE)

    Preisgeld
    6.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der 6-geschossige Baukörper öffnet sich großzügig über eine zweigeschossige, leicht zurückspringende Glasfassade zum Campus nach Süden mit einem einladenden Foyer. Städtebaulich wird somit dem sonst schlichten und das gesamte Baufeld ausfüllenden Baukörper eine klare und eindeutige Geste gegeben. Die ansonsten gleichförmige homogene Lochfassade ist einfach strukturiert erhält eine Zäsur über dem Einschnitt der großzügigen Dachterrasse. Dieses Fassadenbild stimmt mit der inneren Nutzung nur teilweise überein, da die daraus folgende Anmutung eines Bürobaus den unterschiedlichen Nutzungen wie der des großen Saales nicht gerecht wird.

    Im Inneren ist das Gebäude klar organisiert und über die Anordnung der Lufträume entstehen Kommunikationszonen und räumliche Qualitäten. Die Trennung der öffentlichen bzw. nichtöffentlichen Bereiche in den Büro- und Arbeitsbereichen ist nicht optimal gelöst und auch aus Sicht der Studierenden nicht ganz plausibel. Ebenso lassen die Bürogrundrisse die zuvor erwähnten räumlichen Qualitäten in Bezug auf Belichtung oder klarer Zuordnung vermissen.

    Der Arbeit fehlen detaillierte Aussagen zu Konstruktion und Material, die Kompaktheit und Struktur des Gebäudes lässt eine wirtschaftliche Umsetzung erwarten. Das Rettungswegekonzept ist insgesamt schlüssig, lediglich der Kleine Saal verfügt über keinen zweiten unabhängigen Rettungsweg. Die Anforderungen zum energieeffizienten Bauen sind erfüllbar.

    Insgesamt wäre es wünschenswert gewesen, wenn diese in Ansätzen gut formulierte Arbeit in ihrer Durcharbeitung und letztendlich auch architektonischen Geste eine stärkere Beziehung zu einem Studierendenhaus beinhalten würde.


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