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  • DE-47798 Krefeld
  • 02/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-150646)

Stadtterrasse


  • ein 3. Preis

    Perspektive Veranstaltungsfläche

    Landschaftsarchitekten
    gartenlabor landschaftsarchitektur Nicola Bruns, Hamburg (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Nicola Bruns

    Mitarbeit
    Wiebke Schulze, Magdalena Cieslicka

    Preisgeld
    5.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Beitrag zeichnet sich durch eine klare Gliederung in einen nutzungsoffenen Platzraum um das Treppen-haus des Bahnhofs, das von einer großzügigen Grünfläche umgebene Wäldchen und in eine Aussichtsplatt-form zur Gladbacher Straße aus. Die Arbeit liefert eine solide Grundstruktur, die gut nutzbar und unproblema-tisch in der Pflege ist.
    Die geplanten Zugänge im Osten (Entwicklungsphase II) und im Westen werden mit sparsamen Mitteln gestal-tet und jeweils an der südlichen Wand des Bahnhofs platziert. Sie leiten in selbstverständlicher Weise auf und durch das Gelände.
    Die Nutzungsangebote sind aus den heutigen Qualitäten des Ortes behutsam entwickelt, die vorgeschlagenen Nutzungszonen logisch angeordnet und durch die Wegebänder gut miteinander verbunden. Naturgenuss wird im Wäldchen ermöglicht, der Baumbestand bleibt erhalten. Die benachbarte Promenade kann konfliktfrei an den ruhigeren Aufenthaltsbereichen entlang geführt werden.
    Die Gestaltung der Flächen im Wäldchen mit eingebrachtem Schotter/Splitt wird kontrovers diskutiert.
    Der zentrale Platzbereich über dem Bahnsteig aus farbigem Sichtbeton ist angemessen und robust und als Aktionszone geeignet, die integrierten Sitzblöcke sind gut nutzbar. Leider haben die Verfasser die Höhenstaf-felung der verschiedenen Bahnsteigbereiche bei ihrer Planung übersehen; allerdings wäre der Gestaltungsan-satz auch auf diese Gegebenheiten adaptierbar, insbesondere durch das Nachzeichnen der Gleise mit den langgestreckten Ortbetonwegen.
    Während die Einhausung der Lüftung ausführlich beschrieben ist, bleibt die Gestaltung des Treppenhauses mit einem Sedumdach unklar und fragwürdig.
    Angesichts der genannten Kosten wäre es sinnvoll, die Promenade zunächst nicht zu realisieren und die ein-gesparten Mittel für die Ausbildung der vergessenen Kanten und Höhensprünge im Bahnsteigbereich zu nut-zen.


INFO-BOX

Angelegt am 20.02.2014, 16:15
Zuletzt aktualisiert 01.12.2015, 15:54
Beitrags-ID 4-81001
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