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  • DE-20355 Hamburg
  • 02/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-148342)

Ergänzungsneubau Berufliche Schulen H7 und 20


  • 1. Preis Zuschlag

    Lageplan 1:500

    Landschaftsarchitekten
    arbos Freiraumplanung GmbH, Hamburg (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Peter Köster

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: ppp architekten + stadtplaner gmbh, Lübeck (DE), Hamburg (DE)
    Energieplaner: KAplus - Ingenieurbüro Vollert, Eckernförde (DE)
    Visualisierer: Architekturbüro Ahnsorge, Lütjensee (DE)
    Modellbauer: Magnus Pelkowski, Rankendorf (DE)

    Preisgeld
    19.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Was sich auf den ersten Blick als "gute und bekannte" Lösung für ein Schulgebäude darstellt, offenbart seine konzeptionellen Stärken erst auf den zweiten Blick. Der intelligent modifizierte und komprimierte Typus präsentiert sich mit seinen 6 Geschossen selbstbewusst und doch wie selbstverständlich im freien Raum zwischen den Bestandsbauten.
    Das Gebäude besitzt ein Atrium, das groß genug ausgebildet wurde, um an seinem
    inneren Erschließungsring noch Nutzflächenanlagern zu können. Diese werden geschickt so angeordnet, dass immer Blicköffnungen zum Innenhof frei bleiben und für eine spannungsvolle Ausblicksmöglichkeit und ausreichend Tageslicht gesorgt ist.
    Die gläserne Horizontalfuge des 1. Obergeschosses zwischen dem nur nach Süden leicht
    vortretenden Erdgeschoss und den weiteren Geschossebenen erzeugt eine gute Proportionierung der Baumasse und nimmt Bezüge zu den Gebäudehöhen des niedrigeren Bestandes auf.
    Die Materialwahl ist mit den weißen Obergeschossen einer glasfaserbewehrten Betonhaut
    über einem gemauerten Erdgeschoss-Sockel zurückhaltend neben dem bestehenden Hochhaus mit seinen gelben Klinkern. Die Fassadengestaltung könnte zumindest abgeleitet aus den Ansichtsdarstellungen etwas spannungsvoller ausfallen - das Detail verspricht da schon etwas mehr Gestaltqualität.
    Für die Nutzer bietet die zweigeschossige Eingangshalle mit der seitlich angelagerten "Tribüne" einer geschosshohen Sitzstufenanlage eine hohe Qualität als zentraler Treffpunkt und attraktiver Veranstaltungsort der Schule. Die Aufteilung der Nutzungen auf das EG und 1. OG muss noch nachjustiert werden. Auch die innere Grundrissorganisation
    in den Obergeschossen bietet für die pädagogische Schulkonzeption beste Voraussetzungen.
    Die vorbildliche Clusterbildung der Lernräume mit den zugeordneten Gruppenräumen
    und den vorgelagerten Flur-/Aufenthaltszonen erzeugt "Nachbarschaften" mit
    Identifikations-Charakter. Die Raumzuschnitte sind gut nutzbar.
    Der Entwurf liegt hinsichtlich der Flächen, der Kubatur und der Wirtschaftlichkeit im mittleren Bereich aller Arbeiten.