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  • DE-92318 Neumarkt in der Oberpfalz
  • 03/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-142264)

Um- und Neugestaltung von Straßen und Plätzen - Innenstadt Haupteinkaufsstraßen


  • 2. Anerkennung


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    Architekten
    rainer Heinz architektur + stadtplanung, Rosenheim (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: landschaftsentwicklung kroitzsch, Gröbenzell (DE)
    Lichtplaner: Conceptlicht GmbH, Traunreut (DE)

    Erläuterungstext
    Die Innenstadt in Neumarkt macht auf den Besucher einen sympathischen Eindruck. Auch die Bürger fühlen sich Wohl. Gleichwohl gibt es nach den Jahren seit der letzten Sanierung einiges zu verbessern, z.B. das gebrochene Pflaster durch gesägtes zu ersetzen und Fragen des Verkehrs zu überdenken..

    Oberer Markt, Rathaus und Unterer Markt
    Daher übernehmen wir Im Wesentlichen die vorhandene Grundstruktur:

    - Alle Bäume werden erhalten
    - die Fahrbahn bleibt prinzipiell in ihrer Lage erhalten
    - Beleuchtung durch an Seilen hängende Leuchten
    - Lage und Erhalt der Brunnen

    Dadurch ergibt sich
    - im Prinzip die vertraute Raumgliederung in drei Bereiche, nämlich
    Oberen Markt, Rathausplatz und Unteren Markt.
    Wir behandeln die beiden Märkte gestalterisch gleich, das Rathaus wird durch einen besonderen Bodenbelag hervorgehoben.
    - der Vorteil, dass die Sanierung gut in Abschnitten realisiert werden kann. Z.B. kann das Pflaster abschnittsweise aufgenommen und neu verlegt werden.


    durchgängiges Belagskonzept
    "Neumarkter Pflaster": Das entwickelte neue Pflaster besteht aus hellgrauem Granit, der allseitig geschnitten ist und "In der Passe`" verlegt wird. Es ist für die Fahrbahn mit PKW-Stellplätzen am Oberen und Unteren Markt bestimmt und zieht sich auch in Hallertorstrasse und Klostergasse. Dieses besondere Pflaster hebt den Alleinstellungwert der Altstadt!

    Gred: Wir sehen auf den Märkten jeweils eine "Gred" nach historischem Vorbild vor.

    Tablet für das Rathaus:
    Um das Rathaus wird aus grauem Granit ein Belag aus großformatigen Platten verlegt, der an die "In der Passe`" - Verlegung anknüpft.

    Das neue Pflaster verbindet sich sensibel mit dem Bestandspflaster und den Übergängen bei den Stadttoren.

    Integriertes Lichtkonzept
    Der Umgang mit Kunstlicht ist abgestimmt auf die räumlichen Situationen. Die Grundbeleuchtung wird, wie jetzt auch, an Seilen aufgespannt bereitgestellt.

    Besondere Akzente stellt das Anstrahlen der Stadttore und des Rathauses dar.
    Auch die beiden Baumhaine werden dezent von oben ausgeleuchtet.

    Im Süden des Rathauses wird ein „Kronleuchter“ aufgehängt. Dieses künstlerisch gestaltete Objekt, projiziert ab den Abendstunden ein Lichtfeld vor den Rathauseingang.

    Alle Leuchten werden so ausgelegt, dass es eine stimmungsvolle, dezente Ausleuchtung gibt. Bei besonderen Anlässen kann auf „Event-Beleuchtung“ umgeschaltet werden.

    In der Bahnhofstrasse stehen Mastleuchten in der Flucht der Baumreihen.




    Nachhaltigkeit
    Neben dem Erhalt der räumlichen Grundstruktur mit Bäumen und Fahrbahn, schlagen wir folgende Materialverwendung im Sinne der Nachhaltigkeitsziele Neumarkts vor:

    - Die vorhandenen Platten, die um das Rathaus liegen, werden für die Gred am Oberen und am Unteren Markt verwendet.

    - der Belag in der Klostergasse kann an gleicher Stelle wieder verwendet werden. Im zeitlichen Ablauf sollte diese Maßnahme zum Schluss angegangen werden. Es liegt dann bei der Stadt, ob die an sich intakten Platten durch das neue "Neumarkter Pflaster" ersetzt werden, wie im Plan dargestellt.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

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