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  • DE-56637 Plaidt
  • 04/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-154115)

Neubau Rathaus mit Aussenanlagen der Verbandsgemeinde Pellenz


  • Anerkennung

    Erdgeschoss, © LIMA* architekten

    Landschaftsarchitekten
    silands | Gresz + Kaiser Landschaftsarchitekten PartG mbB, Ulm (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: LIMA architekten | Lisa Bogner und Tobias Manzke, Stuttgart (DE)

    Preisgeld
    1.500 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die architektonische Grundhaltung, das Rathaus auf eine teppichgleiche Grundfläche
    zu stellen und damit auch den Freiraum klar zu definieren wird positiv gewürdigt. Das 3-geschossige kompakte Gebäude hat eine starke Präsenz in den Straßenraum. Das neue Rathaus liegt frei auf dem Gelände. Vorplatz und Parkplatz sind gut miteinander verbunden. Die Lage der Besucherparkplätze an der Grundstücksgrenze zur Wohnbebauung ist nicht günstig. Es ist kein klarer Umgang mit der bestehenden Topographie erkennbar. Durch die kompakte Planung bleiben Reserven als bebaubare Flächen bestehen. Der Grundriss ist klar strukturiert, eine gute Orientierbarkeit ist zu erwarten. Die Flure sind natürlich belichtet. Über das zentrale Foyer erfolgt eine gute Anbindung der publikumsintensiven Bereiche. Der Luftraum über 3 Geschosse bedingt höhere brandschutz- und schallschutztechnische Anforderungen, auch ist die Position des Treppenraumes problematisch. Die Fassade überzeugt durch ihre klare Gliederung in Sockelzone und Obergeschosse. Die Materialwahl scheint angemessen. Die Arbeit liegt wirtschaftlich im eher ungünstigen Bereich. Die Außenanlagen nehmen wenig Rücksicht auf die vorhandene Topographie. Der Rathausplatz präsentiert sich eher städtisch gegenüber der angrenzenden Bebauung mit Einfamilienhäusern. Gerade hier wären die Besucherparkplätze erforderlich, die auch zur Gliederung des Platzes beitragen könnten. Gleichzeitig ließen sich zusätzliche Parkplätze bei dem Bedienstetenparkplatz generieren. Die Parkierung entlang der Grenze zur Wohnbebauung wird in Frage gestellt. Als sehr gut wird der Vorschlag zur Gestaltung des Regenrückhaltebeckens gewertet.