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  • DE-92318 Neumarkt in der Oberpfalz
  • 05/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-151331)

Neubau eines Ganzjahresbades


  • 4. Preis


    Landschaftsarchitekten
    Nowak Partner Landschaftsarchitekten, München (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Auernhammer Wohlrab Architektur, München (DE)
    Tragwerksplaner: str.ucture GmbH, Stuttgart (DE)
    Energieplaner: Ingenieurbüro Hausladen GmbH, Kirchheim (DE), München (DE)

    Erläuterungstext
    Ausgangspunkt für das Bebauungskonzept des neuen Ganzjahresades Neumarkt i. d. OPf. ist die bestehende Freibadanlage mit ihrer charakteristischen Topografie und dem wertvollen Baumbestand.
    Gleichsam einer "grünen Oase" im bebauten Stadtgebiet, die es zu beschützen gilt, legt sich das neue Ganzjahresbad wie ein Ring um die bestehende Anlage und markiert auf diese Weise den neuen Übergang zwischen Stadtraum und Landschaftsraum.
    Durch konsequentes Ausnutzen der topografischen Gegebenheiten sowie der visuellen Vernetzung mit dem Grünraum entsteht eine Art "gebaute Landschaft", die sich in ihrem Maßstab in das bestehende Ensemble einfügt.

    Dem Ring außen vorgelagert sind sämtliche Anlagen des ruhenden Verkehrs sowohl für PKW als auch für Fahrräder. Über den großzügigen Eingangsplatz betritt man auf der mittleren von drei Ebenen die Eingangshalle, von welcher der Besucher einen optimalen Überblick über sämtliche Badbereiche erhält.

    Der Ringschluss von den bestehenden Freibadgebäuden bis zum kreiseigenen Hallenbad bedeutet eine signifikante Verbesserung der jetzigen Situation. Das Freibad erhält einen "Rücken", der es vor Einblicken schützt. Gleichsam schützt der Ring die umliegende Wohnbebauung effektiv vor den erheblichen Lärmemissionen während der Sommermonate.

    Sämtliche Beckenangebote befinden sich zusammen mit den Garderobenbereichen auf der unteren Ebene und ergänzen somit das bestehende Nichtschwimmerbecken mit Rutsche zu einer großzügigen Badelandschaft.
    Die einzelnen Bereiche - Sporthallenbad / Familienhallenbad mit Außenbecken / Freibad - können unabhängig voneinander genutzt werden.

    Das bestehende Motiv der verschiedenen topografischen Terrassen (Schwimmerbecken Bestand, Gastronomie Bestand etc.) wird aufgenommen und in die neue Struktur überführt. Es entstehen vielfältige höhengestaffelte Aufenthaltsbereiche (Gastronomie Neu, Beckentribüne etc.) mit interessanten Ausblicken über die neue Badelandschaft.
    Lockere Gruppen von Zierkirschen akzentuieren die terrassierten Liegewiesen und verdichten sich zum Rand hin. Die aus dem ehemaligen Grenzverlauf resultierenden Baumpflanzungen werden durch die Entnahme einzelner Bäume und die Neupflanzung von Zierkirschen aufgelockert und zu einem lichten Baumhain ergänzt, in den das neue Volleyballfeld sowie weitere Spielangebote integriert werden können.

    Die oberste und damit von den unteren Bereichen nicht einsehbare Ebene ist dem Saunabereich vorbehalten. Ausblicke jedoch sind sehr wohl möglich und richten sich vorrangig gen Westen mit Blick über die Altstadt und zum Sonnenuntergang.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.