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  • DE-92318 Neumarkt in der Oberpfalz
  • 05/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-151331)

Neubau eines Ganzjahresbades


  • Anerkennung

    kein Bild vorhanden
    Landschaftsarchitekten
    frei raum concept sinz-beerstecher + böpple, Rottenburg (DE), Stuttgart (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Annette Sinz-Beerstecher, Christian Böpple

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Kauffmann Theilig & Partner Freie Architekten PartGmbB, Ostfildern/ Kemnat (DE)

    Preisgeld
    7.500 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Städtebaulich situiert sich das Ganzjahresbad richtig im Norden des Grundstückes und übernimmt dadurch eine wichtige Schallschutzfunktion zur angrenzenden Wohnbebauung.
    Durch diese Eindeutigkeit der Anordnung bleibt in der Folge eine große zusammenhängende Freifläche erhalten. Insbesondere der Erhalt des wertvollen Baumbestandes wirkt sich positiv auf das Konzept aus.

    Der Eingangsbereich liegt städtebaulich an der richtigen Stelle. Die Erschließung des Bades durch das Parkhaus erweist sich als schlüssig. Leider wird durch die Anordnung des Parkhauses die Sichtachse zum Schlossweiher unterbrochen. Unsensibel nah rückt dieser Baukörper dem Bestandsgebäude zu Leibe.

    Entlang der Seelstraße entstehen schön überdachte Stellplätze, wodurch sich die Gesamtfläche des Freibereiches vergrößert. Räumlich richtig situiert, aber lärmtechnisch schwierig, ist die Anordnung der Spiel- und Sportbereiche entlang der Sandstraße.
    Die Fahrerschließung des Parkhauses ist nicht nachvollziehbar. Durch das nahe Heranrücken der Auffahrtsrampe an das Hallenbad entsteht im Erdgeschoß eine unschöne Freifläche.
    Gut gelöst ist die Andienung Technik, Küche und Vereinsflächen.

    Der kompakte Entwurf mit großen südorientierten Glasflächen bietet das Potential für einen sehr niedrigen Energiebedarf. Zu prüfen wäre, ob sich im Sommer gegebenenfalls ein zu warmes Raumklima einstellt.
    Eine weitreichende natürliche Belüftung wäre wünschenswert.

    Schön gegliedert ist die große Dachfläche mit natürlichem Lichteinfall über dem großen Becken.
    Ob die formale Grundhaltung des Baukörpers diesem Ort Rechnung tragen kann, wird in kontrovers diskutiert.
    Funktional ist das Bad gut gelöst bei gleichzeitig kompakter Bauform.