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  • DE-84034 Landshut
  • 05/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-155774)

Landshut West


  • Anerkennung

    kein Bild vorhanden
    Landschaftsarchitekten
    Valentien + Valentien, München (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: lauber zottmann blank architekten gmbh, München (DE)

    Preisgeld
    4.850 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die vorgeschlagene Stadterweiterung erfolgt schlüssig in insgesamt 8 Baufelder von Ost nach West bzw. von Nord nach Süd. Die Anbindung an die vorhandenen Erschließungsstrukturen
    belastet insbesondere die diesbezüglich nur beschränkt belastbaren vorhandenen Quartiere. Erst spätere Entwicklungsphasen erlauben die Entlastung über eine Sammelstraße entlang des Flutmuldendammes unter Inanspruchnahme des Deichhinterweges, die aber in
    unangemessener Weise den Grün- und Naherholungsraum der Flutmulde belastet. Die ÖPNV-Anbindung ist nicht nachgewiesen.
    Über die Wohnwege innerhalb der Baufelder und die Verbindungen durch die Grünbereiche entsteht ein feingliedriges Wegenetz für die Fußgänger und Fahrradfahrer.
    Die einzelnen Quartiere sind einheitlich strukturiert mit „Sonderbausteinen“ und einer von Norden nach Süden in der Dichte abnehmenden Gebäudetypologie.
    Trotz der Anlagerung der Bebauung mit höherer Verdichtung an die Haupterschließung gelingt eine Fassung des Straßenraumes nur unzureichend. Der Quartiersplatz am Generationenhaus
    wird durch die Tiefgaragenzufahrt belastet. Auch die Organisation der Wohnstraßen mit beidseits angelagerten Garagenzeilen schafft keine städtischen Räume mit Aufenthaltsqualität.
    Die Anforderungen an die Baudichte sind erfüllt.
    Die Nachverdichtungsmöglichkeiten im Bereich der Doppelhausbebauung und der Stadthäuser schaffen ein Angebot mit Blick auf den demographischen Wandel. Diese sind jedoch im östlichen Realisierungsteil nur eingeschränkt vorhanden.

    Die grundsätzliche Aufteilung des Gebietes in acht Baufelder, welche offen im Landschaftsraum „treiben“ wird kritisch gesehen, da relativ gleichwertige Freiräume ohne besondere Qualität entstehen. Dies geht, insbesondere im Osten, zu Lasten einer großzügigeren Verbindung entlang des Klötzlmühlbaches und entlang der Flutmulde.
    Die entlang der Flutmulde geführte Haupterschließung wird ebenfalls kritisch gesehen.