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  • DE-60329 Frankfurt am Main
  • 09/2013
  • Ergebnis
  • (ID 2-171426)

Marieninsel


  • 2. Preis


    Architekten
    KSP Jürgen Engel Architekten, Frankfurt am Main (DE), München (DE), Berlin (DE), Braunschweig (DE), Beijing (CN) Büroprofil

    Erläuterungstext
    Hochhaus Marieninsel
    Der geplante Neubau für die Taunusanlage 9 und 10 in Frankfurt stellt einen wichtigen, neuen Stadtbaustein in der durch Hoch-häuser geprägten Metropole dar. Dabei ist ein starkes städte-bauliches Konzept zur Einbindung ins Quartier entwickelt worden, genauso wie höchst effiziente und hochwertige Grundrisse. Unser Entwurf verfolgt die folgenden übergeordneten Ziele:
    • Eine klare städtebauliche Figur, als Ergänzung des umgebenden Ensembles
    • Ein offener und transparenter Gebäudeausdruck
    • Außenbereiche als grüne Aufenthaltsräume, und Plätze von höchster Qualität
    • Innovativer und zugleich zeitlos-eleganter Gebäudeaus- druck
    • Aufwertung der Marienstraße durch einen öffentlichen Platz im Westen
    • Eigenständige Adresse des niedrigeren Gebäudes an der Mainzer Landstraße
    • Flexible und vielseitig zu bespielende Grundrisse, die von Tageslicht durchflutet werden
    • Nachhaltige, flexible Gebäudestruktur und innovative technische Lösungen
    • Integrative Planung der Tragkonstruktion und der technischen Anlagen

    Städtebauliches Konzept
    Die Neubauten fügen sich harmonisch in die umliegenden Bauvolumen ein und werden den Höhepunkt des Ensembles an der Marienstraße bilden. Das Volumen des Hochhauses wird als Komposition von zwei vertikalen und eleganten Körpern ausgebildet. Diese sind zueinander versetzt und vermitteln dadurch zwischen den Fluchtlinien der Taunusanlage 11 und der geplanten Bebauung der Taunusanlage 8.Die vertikale Teilung erzeugt ein schlankes und elegantes Erscheinungsbild. Eine öffentliche Durchwegung im Erdgeschoss und eine starke Aufwertung der Marienstraße durch eine Aufweitung im Westen sind die wesentlichen Qualitäten im Sockelbereich. Insgesamt soll das Hochhaus eine zeitlose und klare Skulptur werden, die elegant und markant die Skyline prägt. Im Sockelbereich werden zwei kleinere Hochpunkte an der Mainzer Landstraße und der Marienstraße horizontal verbunden. Die Westseite des Ensembles bildet eine klare Platzkante. Das Gebäude wird als eigenständiger Solitärbau mit einer skulpturalen Volumetrie ausgeführt.

    Der ‚Marienplatz‘
    Der neu entstandene ‚Marienplatz‘ auf der Westseite wird durch eine großzügige Aufweitung der Marienstraße geschaffen. Die Verkehrsfläche für Fahrzeuge wird diskret in die homogene Platzoberfläche integriert und ein Platz zwischen den Fassaden auf den beiden angrenzenden Seiten aufgespannt. Sitzbänke, Bäume und hochwertige Begrünung und Oberflächen machen diesen Bereich zu einer Rückzugszone an der sonst sehr unwirtlichen Mainzer Landstraße. Dieser Platzraum wird durch transparente Gastronomieflächen und Einzelhandel einen neuen Anlaufpunkt bilden. Großzügige, zweigeschossige Durchgänge und Durchblicke schaffen eine Verbindung zum Innenhof und zur Taunusanlage. Alle Freibereiche sind öffentlich zugänglich und werden zu einem Raum für alle.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.