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  • 3. Preis

    Dachaufsichtsplan, © Freianlagenplanung DÄRR LANDSCHAFTSARCHITEKTEN

    Landschaftsarchitekten
    DÄRR LANDSCHAFTSARCHITEKTEN, Halle/Saale (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Franziska Krüger

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Schulz und Schulz, Leipzig (DE)
    Modellbauer: Monath und Menzel, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Freiraumkonzept
    Der Neubau der Grund- und Mittelschule wird inmitten des bereits vorhandenen Sportareals der Stadt Vaterstetten errichtet. Zielstellung war es, die vorhandenen Infrastrukturen weitestgehend zu erhalten und der Schule trotzdem eine Adresse zur Johann-Sebastian-Bach-Straße zu geben. Identitätsstiftend für unseren Entwurf ist die Ausbildung eines zentralen Platzes; einer Achse an der sowohl die bestehenden Funktionen des Begegnungszentrums und der KITA sowie des Schulneubaues angebunden werden. An diese Achse lehnen sich der Schulneubau sowie die neuen Sportstätten an. Verbunden wird der Komplex mittels einer architektonischen Brücke, die gleichzeitig als Filterwirkung im Freiraum fungiert. In diesem Bereich findet die Trennung der Pausenräume von Grund- und Mittelschule statt. Der Freibereich der KITA wird im Nord auf die Gebäudeflucht des Neubaus reduziert und entsprechend im Südosten erweitert. Die Ausbildung von differenzierten Spielangeboten und Bewegungszonen steht besonders für Schüler der unteren Klassenstufen im Vordergrund. Dabei ist es wichtig dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht zu werden. Deshalb gilt es Zonen unterschiedlichster Materialität und Raumdichte auszubilden, die dem Spielerleben gerecht werden. So entstehen verschiedene Aktivzonen wie die Balancierwiese, die Kletterwiese, der Hartplatz, die Ballspielzone, das Bewegungsband und der Sandplatz. Diese bewegungsintensiven Bereiche stehen im Einklang mit Ruhezonen, wie dem Baumhain, dem Sitzdeck oder dem Grünen Klassenzimmer. Ein zentraler Treffpunkt auf dem Schulplatz bildet die Mensaterrasse. Diese ist gegenüber der gesamten Platzsituation um 40 cm erhöht. So entsteht gleichzeitig eine Funktionstrennung Bewegung und Essen sowie eine Bühnen für Feste und Veranstaltungen.
    Um den einzelnen Räumen möglichst viel Schatten zu verleihen wurden Bäume einheimischer Herkunft rasterartig integriert. Dichte und lockere Bereiche entstehen und verleihen so dem Raum eine spannungsvolle Wirkung. Diese Wirkung wird durch gezielte Heckenpflanzungen zur Raumtrennung unterstützt. Die Hauptachse von der Johann-Sebastian-Bach-Straße bis in den Schulhof der Grundschule erhält einen lockeren Baumüberstand mit großkronigen, wirkungsvollen Blütengehölzen. Die Dächer des Sportkomplexes sowie der Schule werden extensiv begrünt.
    Verkehr
    Parallel zum Platz-Entre´ finden zwei Schulbusse ihren Haltebereich. So bietet sich den Schülern eine großzügige Treff- und Wartesituation. Ein gefahrloser, direkter Ein- bzw. Ausstieg vom Platz wird sichergestellt. Die Kurzzeitparker finden in der ersten bereits bestehenden Parkplatzreihe ihren Platz. Die überwiegende Anzahl der Fahrradstellplätze werden parallel zum Sporthallenkopf ausgebildet. Im Bereich der OHA-Terrasse befinden sich weitere Fahrradstellplätze.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 03.07.2014, 14:35
Zuletzt aktualisiert 09.07.2014, 16:43
Beitrags-ID 4-87424
Seitenaufrufe 338