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  • Anerkennung

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    Modellbauer
    Modellbau Christoph Leistenschneider GmbH, Köln (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: LEPEL & LEPEL Architekt Innenarchitektin PartG mbB, Köln (DE)
    Bauphysiker: knp. bauphysik GmbH, Köln (DE)
    Tragwerksplaner: KEMPEN KRAUSE INGENIEURE GmbH, Aachen (DE), Berlin (DE), Ingolstadt (DE), Euskirchen (DE), Hamburg (DE), Köln (DE), Düsseldorf (DE)
    Visualisierer: HHVISION, Köln (DE)

    Preisgeld
    8.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Arbeit schlägt einen dynamischen geschwungenen Baukörperkomplex entlang der Bahngleise vor. Dieser Komplex besteht aus den sogenannten „wings“ (science wing und office wing), die verschränkt auf- und in-einandergeschichtet sind. Der Komplex kulminiert in der Leitwarte, die den zur Stadt adressierten Kopf an höchster Stelle belegt.

    Insgesamt wird durch diese Anordnung - unterstützt durch die Linienführung der Fassaden - eine Landmarkenfunktion für das IWES in der Stadt erzeugt.

    Gleichzeitig erscheint das Gebäude jedoch relativ ver- /geschlossen.

    Für den 2. BA wird eine streifenartige städtebauliche Weiterentwicklung vorgeschlagen - belegt mit formalen Baukörpertypologien analog zu den „wings“, z.B. bei den Versuchsfeldern und dem Umspannwerk, die ungewöhnlich offen zur Stadt orientiert sind und damit zwingend auch hohe architektonische Ansprüche erheben.

    Die Gliederung des gesamten Grundstückes folgt der Geometrie des 1. BA, was städtebaulich extrem formal determiniert / limitiert erscheint.

    Durch die oben dargestellte Gliederung des Grundstückes erscheint die Anlieferung großer Komponenten im Technikumsbereich erschwert, die Anlieferung von Ladestraßenseite ist funktional falsch positioniert.

    Der Haupteingang adressiert sich im Kopf frontal zur Stadt. Der skulpturalen Plastizität des Baukörpers im Äußeren des Eingangsbereiches wird im Inneren wenig bis gar nicht entsprochen. Dies ist besonders im Foyer spürbar.

    Der städtische Auftritt beschränkt sich auf das verhältnismäßig kleine Foyer und die aufgesetzte Leitwarte.

    Cafeteria und Besprechungsbereich liegen gut positioniert und transparent gestaltet im 1. Obergeschoss.

    Durch die Überlagerung von Werkstattbereichen mit Büroräumen kommt es zu Akkumulationen von Tragwerk /Stützen in den Hallenbereichen.

    Nachteilig bewertet wird, dass es keine auf gleicher Ebene angeordneten zugehörigen Büroflächen gibt (z.B. Laborleitung).

    Der Bürobereich ist dreibündig organisiert. Die innen liegenden Besprechungssituationen werden kritisch bewertet.

    Die Kommunikation zwischen den einzelnen Geschossen kann ausschließlich über die Fluchttreppenhäuser und Lifte stattfinden. Dieser Aspekt wird ebenfalls sehr kritisch gesehen.

    Die Situierung und Organisation der Leitwarte wird generell als richtig bewertet, jedoch wird ihre gewünschte singuläre Erscheinung durch die starke Einbindung in die „Nase“ und die dominante Fassade nicht erreicht.

    Der Einsatz der PV Module als Sonnenschutz in der Fassade unterstreicht sinnfällig die Arbeit des Instituts. Insgesamt erscheint das IWES jedoch durch die transluzente Fassadenausbildung des fast gesamten Erdgeschossbereiches ziemlich verschlossen.


INFO-BOX

Angelegt am 16.07.2014, 14:21
Zuletzt aktualisiert Nie
Beitrags-ID 4-88055
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