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  • ein 4. Preis


    Landschaftsarchitekten
    lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh, München (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Ursula Hochrein , Axel Lohrer

    Mitarbeit
    Till Kwiotek

    In Zusammenarbeit mit:
    Verkehrsplaner: ambrosius blanke verkehr.infrastruktur, Bochum (DE)
    Lichtplaner: DAY & LIGHT LICHTPLANUNG, München (DE)

    Erläuterungstext
    Konzept | Die gestellte Aufgabe fordert eine besondere Gradwanderung zwischen stadträumlichen Ansprüchen aufgrund der grundsätzlichen Altstadtlage und der angemessenen Einbindung des Museumneubaus einerseits sowie der Verkehrsproblematik durch die dichte Durchmengung von Fahrverkehr und Fußgängern sowie der hohe Belastungsklasse andererseits.
    Mit dem vorliegenden Konzept wird die durch den Museumneubau begonnene Auffüllung der störenden Bresche im historischen Stadtkörper fortgesetzt. In Anlehnung an den Umgriff früherer Baufelder wird die Kalmützgasse am nördlichen Ende durch einen Neubau gefasst. Am Schwanenplatz zitieren Baumhallen die frühere Bebauung. Unter ihnen entsteht zukünftig ein flexibel nutzbarer einladender Aufenthalts- und Spielraum im lichten Schatten.
    Der Stadtboden entwickelt sich im dezent changierenden Wechselspiel als schlichter wie repräsentativer Belag von Fassade zu Fassade. Dabei wird der verkehrlich hoch belastete Bereich als Begegnungszone organisiert und in einer Neuinterpretation des bestehenden Materialkonzeptes mittels einer Belagsintarsie – dem „Stadt-Terrazzo“ markiert. In den umgebenden Flächen mit geringer Verkehrsbelastung entwickelt sich der Stadtboden aus den bisherigen Leitbildern. In beiden Bereichen wird so die geforderte Gradwanderung zwischen gestalterischen Ansprüchen und dahinter liegenden funktionellen Zwängen von Anlieferung, Feuerwehrzufahrten und Bus ebenso gewährleistet wie Barrierefreiheit oder Lärmreduzierung.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.