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  • DE-30167 Hannover
  • 08/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-153818)

Sanierung und Neubau von Studentenwohnheimplätzen, Lodyweg. Hannover


  • Zuschlag

    Studentische Wohnhäuser Lodyweg Hannover _ Perspektive Innenhof, © rendertaxi

    Architekten
    Architektur Contor Müller Schlüter, ACMS Architekten GmbH, Wuppertal (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: club L94, Köln (DE)
    Visualisierer: rendertaxi architecture.visualisation, Aachen (DE), Barcelona (ES)

    Erläuterungstext
    Im Vordergrund der städtebaulichen Grundidee steht die Erhaltung des Park- bzw. Garten-charakters des Grundstücks, welches zum Georgen- garten und damit zur Anlage der bekannten "Herrenhäuser Gärten" gehört. Auf diesem Areal des Studentenwerks Hannover stehen bisher vier studentische Wohnhäuser aus den 60er-Jahren. Zwei der Bestandsbauten sind erhaltenswürdig und werden modernisiert, die anderen beiden sind aufgrund ihrer maroden Bauzustands abzubrechen. Zudem liegt das Areal im Überschwemmungsgebiet der Leine. Es sind zwei 3-geschossige Neubauten geplant, deren Obergeschosse dem studentischen Wohnen dienen und deren Erdgeschosszonen zur Unterbringung der Verwaltung des Studentenwerks wie auch für studentische Arbeitsplätze genutzt werden. Insgesamt sind in den Neubauten 80 studentische Wohnplätze vorgesehen, 64 Einzel-apartments von ca. 20 m² und 4 Vier-Zimmer-apartments von ca. 96 m². Die Erschließung der Neubauten erfolgt über einen mittig liegenden Hof. Jeweils zwei Häuser werden über eine gemeinsame offene Treppenanlage erschlossen. Die offene Treppenstruktur ermöglicht sowohl eine selbstverständliche Verbindung mit dem Grünraum als auch eine große Privatheit der Obergeschosse, in denen jeweils die 4-Vier-Zimmerapartments als eigenständige Wohn- gruppen angeordnet sind. Die Neubauten orientieren sich mit ihrer Kubatur an den Bestands-bauten. Durch die versetzten Anordnungen aller Baukörper zueinander entstehen vielfältige Durchwegungsmöglichkeiten und Sichtbeziehungen innerhalb des Ensembles. Alle Gebäude basieren auf einem klar strukt-urierten und durchgehenden Gebäuderaster, dass sich an der Größe der Einzelapartments in den Obergeschossen orientiert. Durch eine spiegel-bildliche Anordnung der einzelnen Wohneinheiten entstehen im vorhandenen Flurbereich kleine aufgeweitete Vorzonen, von denen aus die Apartments jeweils erschlossen werden. Die ohnehin schon durch das Versetzen der Baukörper kurzen Flurbereiche werden so noch zusätzlich zoniert. Die aus den Obergeschossen entwickelte Gebäudestruktur setzt sich im Erdgeschoss fort. Aufgrund der Gebäudetiefe wird sowohl für die studentischen Arbeitsplätze als auch für die Büros der Verwaltung eine Mittelzone mit sämtlichen erforderlichen Servicebereichen und Nebenräumen ausgebildet. Die gut belichteten Flächen entlang der Fassade bleiben so vollständig für hochwertige Nutzungen frei gehalten. Gleichzeitig bietet jedes Erdgeschoss sehr flexible Grundrissmöglichkeiten an.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 27.08.2014, 10:49
Zuletzt aktualisiert 10.12.2014, 14:28
Beitrags-ID 4-90258
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