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  • DE-40667 Meerbusch
  • 09/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-164865)

Sanierung Hallenbad


  • Engere Wahl

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    Architekten
    Kauffmann Theilig & Partner Freie Architekten PartGmbB, Ostfildern/ Kemnat (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    TGA-Fachplaner: IGP Ingenieurgesellschaft für Technische Ausrüstung GmbH, Pforzheim (DE)
    Tragwerksplaner: Pfefferkorn Ingenieure, Stuttgart (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Verfasser gibt durch seinen Entwurfsbeitrag dem Hallenbad Meerbusch ein völlig neues, eigenständiges Erscheinungsbild, einen „Pavillon im Park“. Durch die neue Gebäudeform entstehen aber auch im Inneren interessante und spannende Raumzuordnungen und Sichtbeziehungen. Insbesondere die durchgängige „Magistrale“ führt dazu, dass Nutzungseinheiten klar zugeordnet und erkennbar werden.

    Gestalterisch wird eine moderne Formensprache gefunden, gleichwohl lassen sich die hinter der Fassade liegenden Nutzungsbereiche nur bedingt ablesen. Im Inneren ist ein höherwertiger Qualitätsstandard beschrieben.

    Die funktionalen Anforderungen der Auslobung wurden gut umgesetzt. Mit der gläsernen Hülle der Schwimmhalle stellt der Verfasser einen guten Sichtbezug zur Umgebung des Hallenbades her. Dieser Sichtbezug wird unterstützt durch den hochliegenden Wasserspiegel. In der Schwimmhalle werden bedingt durch die quaderförmige Struktur erhebliche zusätzliche Flächen für Aufenthaltsbereiche angeboten. Die Verlagerung des Saunabereiches in das Obergeschoss wird kritisch gesehen, da hier noch weitere, zusätzliche Flächen erzeugt werden. Insgesamt entsteht durch diesen Vorschlag ein üppiges Flächenangebot, gleichwohl sind einzelne Räume für den vorgesehenen Nutzungszweck sehr ungünstig geschnitten.

    Die Tragstruktur des Bestandes wird weitestgehend erhalten. Gleichzeitig wird die bisherige, zerklüftete Fassadenstruktur aufgehoben. Dazu passend ist auch die geänderte Dachform zu sehen, die allerdings keinerlei Bezug auf den Bestand des Pultdaches nimmt.

    Planungs- und baurechtlich werden alle Anforderungen eingehalten.

    Im Vergleich zum Bestandsgebäude erfolgt eine deutliche Erweiterung. Gleichzeitig lässt die kompakte Bauwerkshülle günstige Betriebskosten erwarten. Durch die Erweiterung des Baukörpers bewegen sich die erwarteten Baukosten im oberen Drittel aller Entwurfsbeiträge.

    Technische Konzeption
    Ein konkretes, auf die Besonderheiten des Baukörpers eingehendes technisches Konzept, ist nicht erkennbar. Die Ausführungen zu den technischen Anlagen sind allgemein formuliert und gehen nicht auf die Besonderheiten des Gebäudes ein.