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  • DE Essen
  • 11/2006
  • Ergebnis
  • (ID 2-5171)

ThyssenKrupp Quartier


  • 3. Preis

    Lageplan

    Bauingenieure
    INGENIEURBÜRO DR. BINNEWIES Ingenieurgesellschaft mbH, Hamburg (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Dipl.-Ing. Stephan Schmidt, Dipl.-Ing. Christian Drescher [Tragwerksplanung]

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Manfred Nagel Architekten BDA Stadtplaner, Kiel (DE)
    Architekten: DHBT Architekten GmbH, Kiel (DE)
    Landschafts- / Umweltplaner: BHF Bendfeldt Herrmann Franke LandschaftsArchitekten GmbH, Kiel (DE), Schwerin (DE)

    Erläuterungstext
    Auf dem historisch bedeutsamen und stadträumlich einmaligen Gelände entsteht das weltweit präsente Zentrum des ThyssenKrupp Konzerns: ein symbolhaftes Zeichen inmitten des Krupp-Gürtels mit überregionaler Strahlkraft, eine offene und kraftvolle Interpretation, eingefügt in den neuen stadtplanerischen Kontext. Auf Basis einer nicht-ideologischen Grundhaltung und eines offenen Konzeptes entsteht ein Städtebau kennzeichnendes Bild. Die unverwechselbare Zeichenhaftigkeit des prägnanten Entwurfskonzeptes innerhalb des städtischen Areals unterstreicht die internationale Bedeutung des Konzerns. Das Silhouettenbild der Stadt wird durch das Höhenspiel der Gebäude differenziert. Als Pendant zur Blockrandbebauung bildet im Wettbewerbsgebiet eine teilweise schon vorhandene wild gewachsene Parklandschaft einen fließenden Rahmen um die geplante, ebenfalls durchlässige Gebäudestruktur und aktiviert den atmenden Grüngürtel zur Innenstadt. Das „Quartier“ beschreibt ein liegendes Quadrat, dessen zentrische Form durch orthogonale Einschnitte und Ausstanzungen fragmentarisch erhalten ist, aber nicht instabil wird. Die Hierarchie der Form wird entsprechend des nicht mehr Vorhandenseins alter autoritärer Strukturen gebrochen und in einen neuen Zusammenhang transformiert. Landschaft fließt hinein in die gebaute Struktur. Herauswachsende schmale Kuben, in die „Vertikale“ gebracht, symbolisieren die Strahlkraft nach außen, in die Welt. Aus strukturell horizontaler Basis und vertikal symbolhaften Stadt-„Gestalten“ entwickelt sich ein außergewöhnliches Gebäudeensemble. Durch differenziert ausgeformte Wegebeziehungen und Atrien ergeben sich hohe Aufenthaltsqualitäten. Funktionen sind entsprechend ihrer Bedeutung, ihres Inhaltes in der Form ablesbar. Der Entwurf des ThyssenKrupp Quartiers schafft ein „landmark“ im Spannungsfeld zwischen Historie und der Neuorientierung des gesamten Firmenkonzeptes.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.