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  • DE-55118 Mainz
  • 08/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-178888)

Stadtquartier Zollhafen ─ Wohn- und Geschäftshaus Rheinallee III


  • ein 3. Preis

    Perspektive Piazza Rheinallee, © Eller + Eller Architekten

    Architekten
    Eller + Eller Architekten, Düsseldorf (DE), Berlin (DE), Moskau (RU) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: club L94, Köln (DE)
    TGA-Fachplaner, Fassadenplaner: DS-Plan Ingenieurgesellschaft für ganzheitliche Bauberatung und Generalfachplanung GmbH, Köln (DE), München (DE), Stuttgart (DE), Hamburg (DE)
    Bauphysiker: ISRW - Institut für Schalltechnik, Raumakustik, Wärmeschutz Dr.-Ing. Klapdor GmbH, Düsseldorf (DE), Berlin (DE), Bielefeld (DE), Mainz (DE), Hamburg (DE), Karlsruhe (DE), Köln (DE)
    Brandschutzplaner: Corall Ingenieure GmbH, Meerbusch (Osterath) (DE)
    Tragwerksplaner: Werner Sobek AG, Stuttgart (DE), New York, NY (US), Moscow (RU), Stuttgart (DE), Berlin (DE), Hamburg (DE), Bomonti-Şişli/Istanbul (TR), Dubai (AE)

    Preisgeld
    25.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Eine besondere Qualität des Entwurfs liegt in der Gliederung des langen Baukörpers an der Rheinallee durch vier Rücksprünge in der Fassade sowie vier Einschnitte im 5.OG. Eine gute horizontale Gliederung wird durch die Sockelzone im EG sowie die weißen Betonfertigteile erreicht, die in den darüber liegenden Geschossen die Wohneinheiten fassen. Eine besondere Leichtigkeit der Fassade entsteht durch die Abfolge von transparenten und geschlossenen Elementen. Überzeugend wirkt die Öffnung des Baukörpers im Bereich des Einzelhandels zum Quartiersplatz, der Rheinallee und dem Hafenbecken als einladende Geste zum Umfeld. Auch die Öffnung in der Fassade der Rheinallee als Durchgang zu den rückwärtigen Erschließungen wird begrüßt. Die niedrige Deckenhöhe im Bereich des Vollversorgers wird als problematisch eingestuft.

    Die Arbeit weist einen guten Wohnungsmix auf. Allerdingserfordert der Wohnungsmix eine hohe Anzahl von Erschließungskernen. Die Loggien als Freibereich stellen im innerstädtischen Kontext eine angemessene Lösung dar. Der Entwurf liegt im Hinblick auf die Bau- und Unterhaltskosten in einem erhöhten Bereich und wäre als Mietwohnungsbau schwierig umsetzbar. Insgesamt handelt es sich damit um eine überzeugende und qualitätvolle Arbeit, die hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit jedoch kritisch gesehen wird.