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  • DE-72124 Pliezhausen
  • 10/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-170312)

Neubau einer Musikschule


  • Anerkennung

    kein Bild vorhanden
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    Tragwerksplaner
    Rehle Ingenieure GmbH, Stuttgart (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: h4a Gessert + Randecker Architekten | h4a Gessert + Randecker + Legner Architekten, Stuttgart (DE), München (DE), Düsseldorf (DE)
    Architekten: backeweberbleyle architekten, Stuttgart (DE)
    TGA-Fachplaner: SCHREIBER Ingenieure - Planungen im Bauwesen, Stuttgart (DE)
    Brandschutzplaner: mhd Brandschutz-Ingenieurpartnerschaft Müller Häberlen Dehm, Ulm (DE)
    Landschaftsarchitekten: Glück Landschaftsarchitektur, Stuttgart (DE)
    TGA-Fachplaner: SCHREIBER Ingenieure Systemplanung / Gebäudetechnik GmbH, Ulm (DE)

    Preisgeld
    3.500 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Das Gebäude bildet städtebaulich einen markanten Punkt. Der sehr homogen wirkende, kubische Baukörper mit weißer Streckmetallfassade bildet einen deutlichen Auftakt zum Wohngebiet Baumsatz.
    Zur Greutstraße hin ist ein großzügiger Vorplatz mit hoher Aufenthaltsqualität angeordnet. Dieser wird nördlich durch das Gebäude der optionalen Drittnutzung begrenzt, im Süden bindet die Buswendeschleife an. Die Materialwahl der Fassade wirkt extrovertiert, dominant und sehr urban.

    Die Ausführung der vorgehängten Fassade aus Streckmetall im Bereich der Fensteröffnungen sollte aufgrund der Sichtbehinderungen von innen nach außen überprüft werden.

    Die Parkierung ist nordwestlich bzw. nordöstlich des Gebäudes günstig angeordnet, der geforderte Schallschutz für die angrenzenden Wohngebiete wird durch das Gebäude an sich geleistet.

    Die Anordnung der Räume im Erdgeschoss ist sehr gut gelöst. Der Aufzug ist für die Bühnenebene mit nutzbar. Der Musikvereinraum sowie der Raum für die musikalische Früherziehung sind mit kurzen Wegen gut erreichbar. Das transparente und lichte Foyer ist im direkten Anschluss an den Saal angeordnet. Das Preisgericht regt eine deutlichere Hervorhebung der vertikalen Erschließung an. Die Lage des Sekretariats und des Leitungsbüros im 2. OG ist dagegen etwas ungünstiger. Die Anordnung der Räume für Schlagzeug und Band im 1. OG ist aus Schallschutzgründen ggf. zu überprüfen. Hervorzuheben im 2. OG ist ein Innenhof, welcher zusätzliche Aufenthaltsqualität bietet. Die Einzelunterrichtsräume funktionieren aufgrund der Raumproportionen nicht und sind deutlich zu schmal.

    Durch den kompakten Baukörper und die ohne aufwändige bauliche Anlagen geplante Parkierung ist eine sehr kostengünstige Realisierung zu erwarten. Auch in Bezug auf die Hüllfläche, zeigt das Gebäude eine optimale Form, so dass mit günstigen Energieverbrauchsdaten und damit wirtschaftlichen Betriebskosten gerechnet werden kann.


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