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  • DE-12279 Berlin
  • 10/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-161206)

Neubau der Gustav-Heinemann-Oberschule


  • 1. Preis

    © Visualisierung: kleyer.koblitz.letzel.freivogel

    Tragwerksplaner
    EiSat GmbH, Eisenloffel, Sattler + Partner, Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: kleyer.koblitz.letzel.freivogel, Berlin (DE), München (DE)
    Landschaftsarchitekten: SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin (DE)
    TGA-Fachplaner: Marko Augustat & Partner INGENIEURE FÜR ARCHITEKTUR UND TECHNISCHE GEBÄUDEAUSRÜSTUNG, Berlin (DE)

    Preisgeld
    43.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Konsequent positioniert sich der kompakte, viergeschossige Baukörper am nördlichen Grundstücksrand und bildet einen gut bemessenen und orientierten Eingangshof. Gleichzeitig ermöglicht diese Setzung einen großzügigen, zusammenhängenden Freibereich, der rund um eine feste Mitte differenziert gestaltet ist.

    Die Fügung zweier gegeneinander versetzter Kuben um ein Atrium und an einem Hof erzeugt ein leistungsfähiges Schulhaus. Es entsteht eine klare Wegeführung, die eine einfache und sinnige Orientierung in allen Bereichen ermöglicht. Über die als zusätzliche Aula ausgebildete Foyerhalle erhält das Haus eine sehr gut dimensionierte, lebendige Mitte. Die Zuordnung der Unterrichtsräume zu Jahrgangsclustern gelingt problemlos. Außenraumbezüge werden differenziert im EG und über Musiksaal und Bibliothek im OG angeboten.

    Als gut gegliederter Massivbau setzt der Entwurf auf eine haptisch ansprechende und dauerhafte Materialisierung; Massivholz für die öffentlichen Bereiche im Inneren kontrastiert harmonisch mit den warm-grauen Ziegelfassaden.

    Die Proportionierung einiger Klassenräume erscheint ungünstig, weil zur Fassade zu tief. Die Belichtung der Unterrichtsräume ist bis auf zwei Werkräume im EG gut. Die Oberlichtverglasung zu den oberhalb angrenzenden Fassadenöffnungen verursacht einen erhöhten Aufwand im baulichen Brandschutz.

    Insgesamt stellt die Arbeit eine qualitäts- und maßvolle Antwort auf die Aufgabe „nachhaltige Schule“ dar und kann insbesondere durch ihre konsequente und durchdachte architektonische Umsetzung der Aufgabe überzeugen.

    Das Energiekonzept scheint plausibel. Hinsichtlich der Wärmeübergabe in den Räumen wäre eine Alternative zur vorgeschlagenen Bauteilaktivierung zu prüfen.


INFO-BOX

Angelegt am 19.11.2014, 12:22
Zuletzt aktualisiert 17.03.2015, 10:49
Beitrags-ID 4-95006
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