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  • DE-10318 Berlin
  • 11/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-173413)

Neuerrichtung Schulsporthalle Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium


  • 1. Preis

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    Landschaftsarchitekten
    DÄRR LANDSCHAFTSARCHITEKTEN, Halle/Saale (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Franziska Krüger

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Schulz und Schulz, Leipzig (DE)
    Tragwerksplaner: Seeberger Friedl Planungsgesellschaft mbH, München (DE), Erlangen (DE), Pfarrkirchen (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Verfasser verfolgt konsequent einen städtebaulich kontextuellen Entwurfsgedanken. Durch geschickte Raumbildung und moderate Höhenentwicklung der Baukörper mit Anbindung an den Bestandsbau gelingt eine stimmige, durchgängig selbstbewusste architektonische Aussage. Unterstützt wird dies durch die homogene Materialwahl. Auf angemessene Weise wird der Schulhof räumlich gefasst und dabei zukünftigen baulichen Entwicklungen Raum gelassen.

    Die Zugänglichkeit ist zugleich sinnfällig vom Schulhof aus wie auch von außen für den Vereinssport gewährleistet. Die Ausrichtung der Haupterschließung der Umkleiden und Nebenräume wird kritisch gesehen, findet jedoch unter dem Aspekt der Adressbildung und Begleitung des Straßenraums positive Gesichtspunkte.

    Umkleiden und Geräteräume sind richtig angeordnet. Rettungswege wie auch die Barrierefreiheit sind nicht zuletzt durch die ebenerdige Anordnung gewährleistet.

    Positiv wird bewertet, dass Gestaltung und Konstruktion im Bereich des Hallendachs eigenständig und stilprägend sind. Die flachen Betonschalen lassen eine räumlich und figürlich eindrückliche Atmosphäre im Hallenraum erwarten, die auch dem Rhythmus der Teilbarkeit entspricht. Es wird erwartet, dass das durch die flachen Thermenfenster eindringende Licht diesen Eindruck verstärkt und somit zu einem hohen Maß an Identität beiträgt. Gleichermaßen führen die Fenster zu einem prägenden Fassadenbild. Auch aus denkmalpflegerischer Sicht ist ein richtiges Maß an Eigenständigkeit und Dialogfähigkeit mit den Bestandsgebäuden gegeben.

    Insgesamt entsteht der Eindruck eines stimmigen Gesamtkonzepts mit hoher gestalterischer Qualität, plausibler Funktionalität und einer angemessen klaren städtebaulichen Ordnungskraft.