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  • DE-10318 Berlin
  • 11/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-173413)

Neuerrichtung Schulsporthalle Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium


  • 3. Preis

    kein Bild vorhanden
    Bauphysiker
    Müller-BBM GmbH, Planegg/München (DE), Berlin (DE), Dresden (DE), Frankfurt (DE), Gelsenkirchen (DE), Hamburg (DE), Karlsruhe (DE), Köln (DE), Nürnberg (DE), Reutlingen (DE), Stuttgart (DE), Weimar (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Weinmiller Architekten, Berlin (DE)
    TGA-Fachplaner: Ingenieurgesellschaft Ridder und Meyn mbH, Berlin (DE)
    Tragwerksplaner: Ingenieurbüro Rüdiger Jockwer GmbH, Berlin (DE)

    Preisgeld
    3.300 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Neubau versucht, den Schulhof städtebaulich wieder zu fassen und selbstverständlich an das bestehende Gebäudeensemble anzuschließen. Die städtebaulichen Linien werden im Lageplan bewusst weitergeführt, ordnen sich aber gestalterisch in der Höhenentwicklung soweit dem historischen Kontext unter, dass die Entscheidung über die Dachausformung des Sozial- und Sanitärtrakts unabhängig entwickelt werden kann.

    Der solide Sockel aus Mauerwerk mit den Sitznischen, der die Halle mit den Nebenräumen und dem Altbau verbindet, schafft eine zusätzliche Aufenthaltsqualität für den Pausenhof. Der Gebäudekomplex öffnet sich mit seinen Nutzräumen zum Pausenhof, somit nach Süden hin, wobei das auskragende Dach als konstruktiver Wetterschutz fungiert.

    Die Laterne der Halle, aus gefaltetem Profilglas ausgebildet, wird in nachhaltiger und wirtschaftlicher Hinsicht als problematisch angesehen, wobei die positiven Aspekte des Lichteinfalls durchaus gesehen werden.

    Die Materialität des Gebäudes ist sehr stimmig und stahlt eine ruhige Kraft aus. Hauptproblempunkt der städtebaulichen Positionierung erscheint jedoch die Nähe zur Fernwärmetrasse. Durch die Unterschreitung der Nutzfläche bei den Umkleiden wird das Abrücken des Baukörpers von dieser Leitung als problematisch angesehen.
    Bauaufsichtlich wird das Rettungswegekonzept positiv beurteilt.