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  • DE-68117 Heidelberg
  • 12/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-174833)

Konversionsfläche Rohrbach – ehemaliges Hospital


  • ein 2. Preis

    Konversionsfläche HD-Rohrbach-AP88+BHM_Lageplan 1:500

    Landschaftsarchitekten
    BHM Planungsgesellschaft mbH, Bruchsal (DE), Nürtingen (DE), Freiburg im Breisgau (DE), Backnang (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Prof. Sigurd K. Henne

    Mitarbeit
    Agnieszka Gorniak-Schulze, Benedikt Lampa

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: ap88 Architekten Partnerschaft mbB Bellm / Löffel / Lubs / Trager, Heidelberg (DE)

    Preisgeld
    13.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Entwurfsverfasser sieht im Plangebiet neben den Bestandstrukturen im Süden und Osten, die teilweise erhalten und baulich ergänzt werden, arrondierende Baufelder mit verhältnismäßigen großformatigen zu wechselnden Seiten geöffnete Blockstrukturen vor. Die zentrale Neubaufläche entsteht in der Mitte des Plangebietes. Diese soll durch hofartige Stadthäuser mit ebenfalls wechselnden Ausrichtungen bebaut werden.

    Der von der Ausloberin geforderte Park wird in Größe und Position vom Verfasser im Sinne einer gelungenen Integration des angrenzenden Quartiers „am Hasenleiser“ vorgesehen. Lediglich die landschaftsarchitektonische Gestaltung lässt den Wunsch nach mehr Flexibilität in Bezug auf die möglichen vielfältigen Nutzungsanforderungen an diese Parkfläche offen. Die quartiersinterne Verbindung des Parks im Westen mit dem angedachten Platz im Südosten wird nicht thematisiert. Die wechselnde Ausrichtung und die Erschließung der Neubauten mit ihren stadträumlichen Qualitäten wurden kontrovers diskutiert. Die angebotenen Wohntypologien werden als ergänzungsbedürftig angesehen.

    Dem Verfasser gelingt es mit den Bebauungsvorschlägen zur KITA im Norden und Theater/ Kulturhalle/ Bildungszentrum im Südosten städtebauliche Akzente zu bilden. Die Verbindung über die Karlsruher Str. wird durch zwei Torgebäude konkretisiert, deren öffnende Wirkung kaum erkennbar ist.

    Insgesamt besticht der Entwurf durch seine konsequente Öffnung Richtung Westen/ Hasenleiser, bleibt aber bei den Wohnangeboten weit hinter den Anforderungen zurück und birgt städtebauliche sowie erschließungstechnische Herausforderungen.