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  • DE-56346 St. Goarshausen
  • 12/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-172973)

Neugestaltung des Loreley-Plateaus im Welterbe Oberes Mittelrheintal


  • Anerkennung

    © Franz Reschke Landschaftsarchitektur

    Landschaftsarchitekten
    Franz Reschke Landschaftsarchitektur, Berlin (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Franz Reschke

    Mitarbeit
    Lasse Malzahn, Leon Giseke

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: GRUPPE PLANWERK, Berlin (DE)

    Preisgeld
    10.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Arbeit zeichnet sich durch die klare und zurückhaltende Gestaltung der Loreleyhochebene aus. Durch lichte, waldartige Strukturen gelingt eine gute Organisation der Ränder des Plateaus mit Einbindung der Parkplätze und der Hotelanlage. So entsteht eine klare Räumlichkeit des oberen Plateaus, das als offene Wiesenfläche auf die Loreleyspitze zuführt. Positiv wird auch die differenzierte und offenere Ausbildung des südlichen Hanges (Wiesenhang mit lichten Gehölze) gesehen, die den Plateaurandweg aufnimmt und Ausblicke ins Rheintal bietet. Der Entwurf sieht zwei neue kleine Gastronomiestandorte vor als Café am nördlichen Ende der Loreleyspitze und am südöstlichen Plateaurand.
    Weniger überzeugend ist dagegen die Gestaltung der Plateauspitze, die mit sehr großen Pflasterflächen und Sitzmauern eher städtischen Charakter besitzt. Die Rauheit des Loreleyfelsens, auch als mythischer Ort, ist deshalb zu wenig erlebbar.
    Die Funktionalität im Bereich der Parkzonen ist überzeugend. Insbesondere die verbreiterte Vielzwecktrasse entlang der K89 bietet hohe Flexibilität. Die Ausweisung der temporären Parkflächen in der dargestellten Verteilung ist ein guter Ansatz.
    Insgesamt bietet der Entwurf eine gute Ordnung der Funktionalitäten, bleibt jedoch für die touristische Wahrnehmung unspannend. Eine signifikante Weiterentwicklung der touristischen Attraktivität wird nicht erreicht.