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  • DE-10409 Berlin
  • 12/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-177873)

Wohnen an der Michelangelostraße


  • ein 3. Preis

    kein Bild vorhanden
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    Verkehrsplaner
    LK Argus GmbH, Berlin (DE), Hamburg (DE), Kassel (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: ENS - Eckert Negwer Suselbeek Architekten BDA, Berlin (DE)
    Landschaftsarchitekten: Harms Wulf Garten- und Landschaftsarchitekten, Berlin (DE)

    Preisgeld
    17.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Verfasser ordnet den Raum durch eine auf sich selbst bezogene Großfigur aus 5-geschossigen, sich gegenüberliegenden Gebäuden.

    Die Gesamtform wird durch jeweils 7-geschossige Kopfbauten an den Enden geschlossen. Es entsteht ein einprägsamer, unverwechselbarer Stadt- bzw. Straßenraum. Der Verfasser bezieht sich bewusst auf Analogien aus der Baugeschichte, so erinnern die Kopfbauten an Weinbrenner und die Zeilen an Terrace houses aus dem England des 19. Jahrhunderts.

    Die sich gegenüberliegenden Zeilen nehmen in ihrem Grundriss die Abmessungen der angrenzenden Plattenbauten auf. Hierdurch ist die Vernetzung der beiden Gebiete (Plattenbauten; 50er Jahre Zeilen) sichergestellt.

    Die Zeilen erhalten im Süden zweigeschossige Ergänzungsbauten mit Garagen im Erdgeschoss und Lofts im Obergeschoss. Der entstandene Stadtraum zwischen den Zeilen wird als großstädtischer Boulevard angelegt. Die Vorbereiche der Wohnungen werden schlüssig durch Vorgärten zoniert.

    Der Verfasser verzichtet auf tiefgreifendere Eingriffe im nördlichen Planungsgebiet.

    Die Jury würdigt die einprägsame starke Form des Konzeptes als Beitrag zur Diskussion um einen dem Standort angemessenen Stadtraum. Der Entwurf leidet jedoch an der zu geringen Höhe der Gebäude. Die Figur würde durch zwei weitere Geschosse gewinnen. Hierdurch ließe sich zudem die geringe BGF erhöhen.

    Die 2-geschossigen Anbauten im Süden werden als problematisch angesehen. Die vorgeschlagene Stapelung von Reihenhäusern auf der Nordseite ist nicht sehr realitätsnah und wird deswegen ebenso kritisch gesehen.

    Insgesamt wird eine robuste Form angeboten die auch durch verschiedene Architekturen belegt nicht von ihrer Kraft einbüßen müsste.

    Die Stärke dieser Arbeit liegt in der konzeptionellen Stadtfigur, die sich in der dargestellten Form nur durch das Versetzten des Sportfeldes und Verlegen der Kanäle umsetzten ließe.


INFO-BOX

Angelegt am 22.12.2014, 11:53
Zuletzt aktualisiert 09.01.2015, 16:58
Beitrags-ID 4-97054
Seitenaufrufe 63

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