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  • 12/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-190298)

Stadt-/ Gebietsplanung

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  • 2. Preis

    Die Skyline-Terrassen | Parkseite, © florian krieger architektur und städtebau gmbh / Berghof&Haller

    Architekten
    florian krieger architektur und städtebau gmbh, Darmstadt (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Investoren: CORPUS SIREO Holding GmbH & Co. KG, Köln (DE)
    Architekten: BERGHOF & HALLER Architekten BDA, Frankfurt am Main (DE)
    Landschaftsarchitekten: BWP Endreß Landschaftsarchitekten, Frankfurt (DE)

    Erläuterungstext
    Das städtebauliche Konzept greift die besondere Lage des Grundstückes und dessen Beschaffenheit auf und reagiert damit direkt auf die beiden wesentlichen Merkmale: die prominente Position als Tor zum Stadtbezirk Riedberg sowie die Hanglage mit Ausblick in Richtung Skyline. Mit ihrer klar ablesbaren Struktur bilden die Skyline-Terrassen einen starken eigenen Charakter. Vier klar gefasste öffentliche Freiräume durchziehen das neue Stadtquartier diagonal von Nord nach Süd.
    Die städtebauliche Struktur beruht auf einem prägnanten baulichen Grundelement. Ein Ensemble bestehend aus einem winkelförmigen Gebäude, das zusammen mit einem Punkthaus einen gemeinsamen privaten Hof einfasst, diesen aber gleichzeitig zum Umfeld hin öffnet. Dieses Grundelement wird je nach Lage und stadträumlicher Funktion im Quartier in Geschossigkeit, Ausdehnung und Typologie variiert. Es bildet eine eigene Einheit, die durch eine eigene, von der Umgebung differenzierte, zusammenhängende Fassadengestaltung betont wird. So bildet jede Kachel ihr individuelles Gesicht aus und verwandelt den ruhigen, klar gegliederten Städtebau in ein vielfältiges urbanes Mosaik. Die verhältnismäßig feine städtebauliche Körnung unterstützt eine differenzierte Raumbildung und eine optimalen Einfügung in den städtebaulichen Kontext.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Städtebaulich spannende Figur/Struktur mit teilweise nicht ganz nachvollziehbarer Orientierung der Gebäude. Die differenzierte Fassadengestaltung wird als ansprechend empfunden. Aufgrund der geringen Gebäudetiefen gute Belichtung der Innenräume. Die öffentliche „Freiraumdiagonale“ wirkt sehr spannungsreich, die Ausrichtung und Privatheit der Reihenhaus-Freiflächen kann nicht überzeugen. Der nördl. Gebäuderiegel überschreitet vorgegebene Höhe.