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  • DE-13088 Berlin, DE-10409 Berlin
  • 02/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-191635)

Neues Hortgebäude


  • Anerkennung

    Hortbaumhaus Modell 1:20, © die Baupiloten BDA + Erchinger Wurfbaum Architektur

    Architekten
    die Baupiloten BDA, Berlin (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Prof. Susanne Hofmann, Kirstie Smeaton, Martin Erchinger

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Erchinger Wurfbaum Architektur, Berlin (DE)
    Tragwerksplaner: ANDREASKUELICH Ingenieurbüro für Tragwerksplanung, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    HORT-BAUMHAUS

    Ein Haus zum Entdecken und Aneignen
    Grundgedanke des Entwurfs ist es für die nachmittäglichen Stunden ein atmosphärisch anderes, anregendes Umfeld zu schaffen, das spielerischer und freier ist, als die Unterrichtsräume und eine dynamische Pädagogik unterstützen kann. Jeder Hortgruppe ist eine eigene Außentreppe und Terrasse zu ihrer Räumlichkeit geboten, die sie ablesbar zu ihrer individuellen Adresse gestalten kann. Die einzelnen „Häuser“ fügen sich zu einem gemeinsamen Haus, in dem sich die Schulgemeinschaft trifft, austauschen und miteinander kommunizieren kann.

    Städtebau und Zusammenspiel der Häuser
    Der aufgeständerte Baukörper des neuen Hortgebäudes gruppiert sich daher losgelöst vom Schulhaus zwischen Bäumen, Glockenturm und Backofenhaus. Ein neuer auf das Niveau der Gürtelstraße abgesenkter lebendiger Werkhof verbindet die Werkräume des Schulhauses mit dem gemeinschaftlichen Sockelgeschoss des neuen Hort-Baumhauses. Eine gedeckte Pergola reicht von hier zum Hort und bietet Schutz vor Regen und lässt sich im Sommer auch als schattiger Vesper- oder Werkplatz nutzen. Nach oben in die Horträume geht es über außenliegende Freitreppen.

    Gliederung des Hort-Baumhauses
    Der „Stamm“ verbindet alle Gruppenräume mit einer gemeinsamen Treppe und Aufzug und endet oben auf dem begrünten geschützten Freiraum mit Pfl anzbeeten, Liegewiese und Holzdecks. Durch das zur Straße hin abfallende Gelände erhalten der Speiseraum mit Lehmofen und pädagogischer Küche am Fuß des Stamms von Süden reichlich Tageslicht. Die zentrale Sanitärzone liegt im abgesenkten Bereich. Das eigentliche Hort-Baumhaus besteht aus den sechs über Freitreppen erreichbaren einzelnen Gruppenräume und dem Hortnerbereich. Die Eingangszonen mit Balkonen und Stegen bilden Vorgärten, die zum Weiterbauen und -gestalten, Gärtnern, Basteln, oder auch
    einfach nur zum Rückzug einladen. Von hier aus geht es durch eine Diele mit Garderobe oder direkt in den Gruppenraum. Aus der Grundrissrotation ergeben sich trapezförmige Räume mit vielfältigen Nischen zum Zurückziehen und Verstecken. Fenster in die benachbarten Gruppenräume und zum Stamm, unterstützen die Kommunikation und Wahrnehmung der Gruppen untereinander.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 17.02.2015, 11:41
Zuletzt aktualisiert 19.02.2015, 21:38
Beitrags-ID 4-99110
Seitenaufrufe 584