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  • DE-96049 Bamberg
  • 02/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-178189)

Perspektive Ost | Bamberger Konversionen


  • ein 1. Preis


    Architekten, Stadtplaner
    pp a|s pesch partner architekten stadtplaner GmbH, Dortmund (DE), Stuttgart (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Prof. Dr. Franz Pesch

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh, München (DE)
    Verkehrsplaner: R+T Verkehrsplanung GmbH, Darmstadt (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    • Die Absicht, die Vorgaben des SEK in das Konzept zu überführen ist erkennbar; der grünen Ost-West-Verbindung wird ein zentraler Bürgerpark hinzugefügt
    • Die Grundidee, das Kasernengelände nach dem Motiv der Gartenstadtidee zu entwickeln wird positiv bewertet
    • Die vorgeschlagene städtebauliche Struktur der Lagarde-Kaserne ist dem „Bamberger Maßstab“ angemessen; Zonierung, Verhältnis von privaten zu öffentlichen Flächen, Dichte, Nutzungsmischung und Gestaltung werden positiv bewertet
    • Das Ensemble der Reithalle, der Musikschule und der Markthalle rund um einen neuen städtischen Platz ist gelungen
    • Der Entwurf der Lagarde-Kaserne ist von vielfältigen urbanen Strukturen geprägt und ermöglicht die gewünschte Kombination von Arbeiten und Wohnen; neue Nachbarschaften können entstehen
    • Die bauliche Fassung des Berliner Rings ermöglicht in Ansätzen die Entwicklung einer „Stadtstraße“
    • Die Dimension der West-Ost-Verbindung ist angemessen; der neue Bürgerpark erscheint jedoch etwas zu groß
    • Das vorhandene Erschließungssystem wird genutzt; die gewünschten Nord-Süd-
    Verbindungen hergestellt; das Fuß- und Radwegenetz ist vielfältig ausgeprägt
    • Die Entwicklung eines „Medical Campus“ ist vorstellbar und entwicklungsfähig
    • Die städtebauliche Struktur im östlichen Kasernenbereich ist angemessen; sie ermöglicht kompakte Wohnangebote mit attraktiven Nachbarschaften und bietet flexible Entwicklungsansätze; der Entwurf entspricht den örtlichen Bedürfnissen und erscheint marktgerecht, zeitgemäße Ansätze gartenstädtischer Entwicklungen sind noch nicht voll ausgeschöpft
    • Das Gesamtkonzept überzeugt mit einer klaren und nahezu übersichtlichen städtebaulichen Struktur, ermöglicht wie „selbstverständlich“ ein Zusammenwachsen der beiden Kasernenstandorte und stellt einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung eines neuen „Stadtteils“ im Bamberger Ostens dar