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  • DE-10407 Berlin
  • 06/2013
  • Ergebnis
  • (ID 3-109974)

Umbau und Erweiterung Schulstandort Rudi-Arndt-Straße / Conrad-Blenke-Straße

Verhandlungsverfahren
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    Entscheidung 06.06.2013 Entscheidung
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Berufsgruppen Tragwerksplaner, Bauingenieure
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 3 - max. 5
    Tatsächliche Teilnehmer: 5
    Gebäudetyp Schulen
    Art der Leistung Tragwerksplanung
    Sprache Deutsch
    Auslober/Bauherr Bezirksamt Pankow von Berlin, Berlin (DE)
    Betreuer Fiebig Schönwälder Zimmer, Berlin (DE), Düsseldorf (DE) Büroprofil
    Aufgabe
    Auftrag: Leistungen der Tragwerksplanung gemäß HOAI §§49 ff

    Siehe Ziff. II.1.1 sowie.
    Der Schulstandort Rudi-Arndt-Straße / Conrad-Blenkle-Straße in Berlin-Pankow, Ortsteil Prenzlauer Berg, besteht aus drei Schulgebäuden, einem fünfgeschossigen Gebäude an der Conrad-Blenkle-Straße (Bautyp SK Berlin) von 1973, einem viergeschossigen Mauerwerksbau mit Klinkerfassade und einem zugehörigen Rektorenwohnhaus von 1889, sowie einer Sporthalle (Typenbau KT 60L ‘Tonne‘). Die Schulbauten von 1889 stehen als Gesamtanlage unter Denkmalschutz (Hermann Blankenstein).
    Zur Errichtung einer dreizügigen Gemeinschaftsschule (Klassen 1 - 10) mit ca. 800 Schülern soll dieser Schulstandort ausgebaut werden, wozu eine umfassende Sanierung der Bestandbauten und der Ersatz der Sporthalle durch einen Neubau vorgesehen ist. Zusätzlich ist die Anlage von Außensport- und Pausenflächen vorgesehen.
    Für die Erlangung eines gleichermaßen städtebaulich wie architektonisch anspruchsvollen Entwurfs, der im Kontext mit den benachbarten Baudenkmälern den Standort stadträumlich und funktional aufwerten soll, wurde ein Planungswettbewerb für Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten durchgeführt.
    Die hier zu vergebenden Fachplanungsleistungen betreffen folgende Maßnahmen: 1. Fünfgeschossiger Plattenbau mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 3 800 qm: Grundinstandsetzung und energetische Optimierung sowie Erneuerung der haustechnischen Anlagen und barrierefreier Ausbau. Die Sanierung des in Stahlbeton-Skelettbauweise errichteten Schulgebäudes, Bautyp SK Berlin (1972), wird sowohl Grundrissveränderungen als auch eine Fassadenerneuerung beinhalten. Die geschätzten Gesamtbaukosten Kostengruppe 200 bis 700 nach DIN 276 betragen 5 610 000 EUR brutto.
    2. Neubau eines viergeschossigen Gebäudes mit einer Zwei-Feldsporthalle (22 x 44 m), einer Ein-Feldsporthalle (15 x 27 m) sowie einem Mehrzweckraum (Ganztagesbereich) einschließlich Verteiler- und Lehrküche.
    Die BGF beträgt ca. 3 350 qm. Der Sporthallen-Neubau ist als Massivbau mit einer Fassade aus Verblendmauerwerk geplant. Das Untergeschoss und die Umfassungswände der Hallen sollen überwiegend in Stahlbeton, die Haupt- und Nebenträger der Zweifeldhalle als Stahlkonstruktion ausgeführt werden.
    Die Zwei-Feldhalle soll über blendfrei verglaste, nach Norden orientierte Oberlichter belichtet werden, die Einfeldhalle erhält an den Längsseiten transparent verglaste Kastenfenster. Die geschätzten Gesamtbaukosten Kostengruppe 200 bis 700 nach DIN 276 betragen 8 740 000 EUR brutto.
    Die beabsichtigte Beauftragung umfasst die Leistungen der Tragwerksplanung gem. HOAI §49 für die vorstehend beschriebenen Baumaßnahmen: — Leistungsbereich A: Umbau und Sanierung Bestandsgebäude: Leistungsphasen 1 – 6 gemäß HOAI §49, — Leistungsbereich B: Neubau Sporthalle: Leistungsphasen 2 – 6 gemäß HOAI §49 (Leistungsphase 1 wurde bereits durch den AG erbracht).
    Zudem sollen folgende Besondere Leistungen gemäß HOAI Anlage 2.10 vergeben werden: Leistungsbereich A: Umbau und Sanierung Bestandsgebäude: — Leistungsphase 4: Bauphysikalische Nachweise zum Brandschutz, — Leistungsphase 8: Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen, — Leistungsphase 8: Mitwirkung bei der Überwachung der Ausführung der Tragwerkseingriffe.
    Leistungsbereich B: Neubau Sporthalle: — Leistungsphase 4: Bauphysikalische Nachweise zum Brandschutz, — Leistungsphase 8: Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen.
    Im Ergebnis der Baumaßnahmen sollen ein architektonisch hochwertiges Gebäudeensemble sowie technisch optimale Anlagen zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen wirtschaftlichen und ressourceschonenden Betrieb ermöglichen. Die Planungen und energetischen Nachweise erfolgen nach gültiger EnEV.
    Die Objektplanung und die in die Gesamtplanung zu integrierenden weiteren Fachplanungs-/ Beraterleistungen werden separat beauftragt.
    Optionale Leistungen: s. Ziff. II.2.2.
    Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff.
    Leistungsumfang
    Tragwerksplanung gem. HOAI §49, siehe Pkt.
    Projektadresse DE-10407 Berlin
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  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • Auftragsbekanntmachung
      Dienstleistungen
      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Bezirksamt Pankow von Berlin - Fachbereich Hochbau -
      Storkower Str. 97
      Zu Händen von: Herrn Wozniak
      10407 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 30902954143
      E-Mail: MjE1VVpjXB9oYGtfWlJcMVNSHmFSX1xgaB9nVmNoUl1lHlNWY11aXx9VVg==
      Fax: +49 30902954142
      Internet-Adresse(n):
      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers:
      http://www.berlin.de/ba-pankow
      Weitere Auskünfte erteilen: Fiebig Schönwälder Zimmer, Architektur +
      Stadtplanung
      Bülowstr. 66
      Zu Händen von: Frau Barbara Zimmer
      10783 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 302175-1920
      E-Mail: MjE5Z1ZaWlJfLV1ZTltiW1RgWGJZYWJfG1FS
      Fax: +49 302175-1859
      Internet-Adresse: http://www.planungskultur.de
      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
      den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
      verschicken: Fiebig Schönwälder Zimmer, Architektur + Stadtplanung
      Bülowstr. 66
      Zu Händen von: Frau Barbara Zimmer
      10783 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 302175-1920
      E-Mail: MjE5Z1ZaWlJfLV1ZTltiW1RgWGJZYWJfG1FS
      Fax: +49 302175-1859
      Internet-Adresse: http://www.planungskultur.de
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Fiebig Schönwälder
      Zimmer, Architektur + Stadtplanung
      Bülowstr. 66
      Zu Händen von: Frau Barbara Zimmer
      10783 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 302175-1920
      E-Mail: MjEybl1hYVlmNGRgVWJpYltnX2lgaGlmIlhZ
      Fax: +49 302175-1859
      Internet-Adresse: http://www.planungskultur.de

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde

      I.3) Haupttätigkeit(en)
      Bildung

      I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
      Projekt: Umbau und Erweiterung Schulstandort Rudi-Arndt-Straße /
      Conrad-Blenke-Straße Berlin Pankow | Auftrag: Leistungen der
      Tragwerksplanung gemäß HOAI §§49 ff.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und
      Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,
      zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche
      und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Berlin.
      NUTS-Code DE300

      II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
      dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
      Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Siehe Ziff. II.1.1 sowie.
      Der Schulstandort Rudi-Arndt-Straße / Conrad-Blenkle-Straße in
      Berlin-Pankow, Ortsteil Prenzlauer Berg, besteht aus drei Schulgebäuden,
      einem fünfgeschossigen Gebäude an der Conrad-Blenkle-Straße (Bautyp SK
      Berlin) von 1973, einem viergeschossigen Mauerwerksbau mit Klinkerfassade
      und einem zugehörigen Rektorenwohnhaus von 1889, sowie einer Sporthalle
      (Typenbau KT 60L ‘Tonne‘). Die Schulbauten von 1889 stehen als
      Gesamtanlage unter Denkmalschutz (Hermann Blankenstein).
      Zur Errichtung einer dreizügigen Gemeinschaftsschule (Klassen 1 - 10) mit
      ca. 800 Schülern soll dieser Schulstandort ausgebaut werden, wozu eine
      umfassende Sanierung der Bestandbauten und der Ersatz der Sporthalle durch
      einen Neubau vorgesehen ist. Zusätzlich ist die Anlage von Außensport- und
      Pausenflächen vorgesehen.
      Für die Erlangung eines gleichermaßen städtebaulich wie architektonisch
      anspruchsvollen Entwurfs, der im Kontext mit den benachbarten
      Baudenkmälern den Standort stadträumlich und funktional aufwerten soll,
      wurde ein Planungswettbewerb für Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit
      Landschaftsarchitekten durchgeführt.
      Die hier zu vergebenden Fachplanungsleistungen betreffen folgende
      Maßnahmen:
      1. Fünfgeschossiger Plattenbau mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 3
      800 qm: Grundinstandsetzung und energetische Optimierung sowie Erneuerung
      der haustechnischen Anlagen und barrierefreier Ausbau. Die Sanierung des
      in Stahlbeton-Skelettbauweise errichteten Schulgebäudes, Bautyp SK Berlin
      (1972), wird sowohl Grundrissveränderungen als auch eine
      Fassadenerneuerung beinhalten. Die geschätzten Gesamtbaukosten
      Kostengruppe 200 bis 700 nach DIN 276 betragen 5 610 000 EUR brutto.
      2. Neubau eines viergeschossigen Gebäudes mit einer Zwei-Feldsporthalle
      (22 x 44 m), einer Ein-Feldsporthalle (15 x 27 m) sowie einem
      Mehrzweckraum (Ganztagesbereich) einschließlich Verteiler- und Lehrküche.
      Die BGF beträgt ca. 3 350 qm. Der Sporthallen-Neubau ist als Massivbau mit
      einer Fassade aus Verblendmauerwerk geplant. Das Untergeschoss und die
      Umfassungswände der Hallen sollen überwiegend in Stahlbeton, die Haupt-
      und Nebenträger der Zweifeldhalle als Stahlkonstruktion ausgeführt werden.
      Die Zwei-Feldhalle soll über blendfrei verglaste, nach Norden orientierte
      Oberlichter belichtet werden, die Einfeldhalle erhält an den Längsseiten
      transparent verglaste Kastenfenster. Die geschätzten Gesamtbaukosten
      Kostengruppe 200 bis 700 nach DIN 276 betragen 8 740 000 EUR brutto.
      Die beabsichtigte Beauftragung umfasst die Leistungen der Tragwerksplanung
      gem. HOAI §49 für die vorstehend beschriebenen Baumaßnahmen:
      — Leistungsbereich A: Umbau und Sanierung Bestandsgebäude: Leistungsphasen
      1 – 6 gemäß HOAI §49,
      — Leistungsbereich B: Neubau Sporthalle: Leistungsphasen 2 – 6 gemäß HOAI
      §49 (Leistungsphase 1 wurde bereits durch den AG erbracht).
      Zudem sollen folgende Besondere Leistungen gemäß HOAI Anlage 2.10 vergeben
      werden:
      Leistungsbereich A: Umbau und Sanierung Bestandsgebäude:
      — Leistungsphase 4: Bauphysikalische Nachweise zum Brandschutz,
      — Leistungsphase 8: Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des
      Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen,
      — Leistungsphase 8: Mitwirkung bei der Überwachung der Ausführung der
      Tragwerkseingriffe.
      Leistungsbereich B: Neubau Sporthalle:
      — Leistungsphase 4: Bauphysikalische Nachweise zum Brandschutz,
      — Leistungsphase 8: Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des
      Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen.
      Im Ergebnis der Baumaßnahmen sollen ein architektonisch hochwertiges
      Gebäudeensemble sowie technisch optimale Anlagen zur Verfügung stehen,
      welche über lange Jahre einen wirtschaftlichen und ressourceschonenden
      Betrieb ermöglichen. Die Planungen und energetischen Nachweise erfolgen
      nach gültiger EnEV.
      Die Objektplanung und die in die Gesamtplanung zu integrierenden weiteren
      Fachplanungs-/ Beraterleistungen werden separat beauftragt.
      Optionale Leistungen: s. Ziff. II.2.2.
      Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff.
      II.2.2) ohne Rechtsanspruch auf
      die Beauftragung aller Leistungsstufen.
      Aktueller Projektstand: Folgende Unterlagen liegen vor und können im Falle
      der Einladung zur Verhandlung eingesehen werden: Objektplanung
      (Wettbewerbsergebnis); Bewilligtes Raum- und Bedarfsprogramm; Konzeption
      zur Umgestaltung zu einer Gesamtschule sowie Sachstandsbericht zur
      Standsicherheit der Außenhautkonstruktion (Verfasser: BBP Bauconsulting
      mbH, Berlin, 12/2010).
      Zeitrahmen:
      1. Beauftragung der Planungsleistungen: voraussichtlich August 2012;
      2. Geplanter Baubeginn: voraussichtlich Ende 2013;
      3. Übergabe an den Nutzer: voraussichtlich 2015;
      4. Projektabschluss: im Nachgang.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71327000

      II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

      II.1.8) Lose
      Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

      II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
      Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

      II.2) Menge oder Umfang des Auftrags

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
      Tragwerksplanung gem. HOAI §49, siehe Pkt.
      II.1.5) Beschreibung/Gegenstand
      des Auftrags.

      II.2.2) Angaben zu Optionen
      Optionen: ja
      Beschreibung der Optionen: (1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne
      Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Mit dem
      Abschluss des Vertrages werden lediglich folgenden Leistungsphasen
      beauftragt:
      — Leistungsbereich A: Umbau und Sanierung Bestandsgebäude: Leistungsphasen
      1–2 gemäß HOAI §49,
      — Leistungsbereich B: Neubau Sporthalle: Leistungsphase 2 gemäß HOAI §49.
      Die weiteren Stufen entsprechend A-Bau werden einzeln oder im Ganzen
      schriftlich beauftragt. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere
      Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kostenobergrenze und
      Termine.

      II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
      Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

      II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
      Laufzeit in Monaten: 40 (ab Auftragsvergabe)

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
      Angaben

      III.1) Bedingungen für den Auftrag

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
      Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine objektbezogene
      Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 500 000,00
      EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 300 000,00 EUR für sonstige
      Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages
      aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall
      abgeschlossen wird, ist erforderlich (s. Bewerbungsformular).

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
      Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
      1. Vertrag
      2. Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) zu den Verträgen für freiberuflich
      Tätige;
      3. Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI; Stand: Juni 2009;
      4. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB);
      5. Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin
      (siehe
      http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauen.shtml),
      u.a. A-Bau, LHO Berlin, BauOBln, Liste der Technischen Baubestimmungen
      (keine abschließende Auflistung) sowie ergänzende Vorschriften und Regeln
      (z.B. Schreiben Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und
      Verbraucherschutz vom 21.04.09 mit Hinweisen zur Raumluftqualität)

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird:
      Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine
      bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer
      Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
      (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des beim
      Auftraggeber für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl.
      Ziff.
      VI.3) der Bekanntmachung abzugeben,
      — in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt
      ist,
      — in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des
      Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
      — dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
      Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
      — dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
      Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit der Bewerbung
      eingereicht, wird die Bewerbung der Bewerbergemeinschaft zwingend
      ausgeschlossen (VOF §5 [3] wird berücksichtigt).
      Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen automatisch zum
      Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher
      Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger
      Büro- und Arbeitsgemeinschaften.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
      Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
      Darlegung der besonderen Bedingungen: — Anforderungen nach dem Berliner
      Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG),
      — Der Bewerber muss bereit sein, im Falle der Angebotsabgabe eine
      Erklärung gemäß § 1 Abs. 2 der Verordnung über die Förderung von Frauen
      und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei der Vergabe öffentlicher
      Aufträge (Frauenförderverordnung - FFV) abzugeben (wird den
      Angebotsunterlagen beigefügt),
      — Der Bewerber (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) darf weder
      einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister noch
      in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen(EG) Nr.
      2580/2001 und 881/2002 haben. Eine Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung,
      — Die örtliche Präsenz in Berlin während der Planungs- und Bauzeit ist in
      engen Intervallen gemäß Erfordernis sicherzustellen. Die personelle
      Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist sicherzustellen,
      — Es ist beabsichtigt, die Baumaßnahmen im Leistungsbereich A (Umbau und
      Sanierung Bestandsgebäude) und Leistungsbereich B (Neubau Sporthalle)
      zeitgleich durchzuführen,
      — Pflichtenheft der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM):
      1. im Bestand: Rückgabe der Daten nach Bauabschluss entsprechend
      Pflichtenheft inkl. verbale Dokumentation der Veränderungen;
      2. im Neubaubereich: Erstellen der Bestandspläne (LPh 9 HOAI §33)
      entsprechend Pflichtenheft.

      III.2) Teilnahmebedingungen

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Folgende aktuellen Nachweise/Erklärungen – bei
      Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert;
      bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung
      wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen (VOF §5 [3] wird
      berücksichtigt):
      (1) Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem
      Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des
      Bewerbers (ggf. in Kopie) sowie Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des
      Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
      (2) Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass:
      a. keine Ausschlussgründe gem. VOF § 4 (6) vorliegen;
      b. er sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder
      seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in den
      einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens
      in einer entsprechenden Lage befindet;
      c. er nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft
      worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen;
      d. er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung
      begangen hat, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde;
      e. er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben nach den
      Rechtsvorschriften seines Heimatlandes ordnungsgemäß erfüllt hat;
      f. er sich bewusst ist, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem
      Bewerberkreis zur Folge hat;
      g. er im Auftragsfall die Versicherung gemäß III.1.1 der Bekanntmachung
      für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt.
      (3) Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers zu
      wirtschaftlichen Verknüpfungen.
      (4) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (s. Bewerbungsformular);
      vgl. Ziff. III.3.1.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Folgende Erklärungen (s. Bewerbungsformular) – bei
      Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert;
      bei Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung wird der
      Bewerber zwingend ausgeschlossen (VOF §5 [3] wird berücksichtigt):
      (1) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen
      Geschäftsjahren (2011, 2010, 2009) insgesamt, für Leistungen der
      Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 §49 gesamt und für Leistungen der
      Tragwerksplanung im Sinne HOAI §49 im Bereich Bauen im Bestand (Umbau- /
      Modernisierungs- / Instandhaltungs- / Instandsetzungsmaßnahmen im Sinne §2
      HOAI).
      (2) Eigenerklärung zum Jahr der Bürogründung.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Netto-Jahresumsatz in den
      letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011, 2010, 2009) für
      Leistungen der Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 §49: Mindestanforderung
      größer/gleich 300 000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      Folgende aktuellen Nachweise/Erklärungen sind zwingend gefordert; bei
      Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Angabe mit der Bewerbung
      wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen (VOF §5 [3] wird
      berücksichtigt):
      (1) Darstellung (s. Bewerbungsformular) der Zahl der in den letzten 3
      abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011, 2010, 2009) jahresdurchschnittlich
      beschäftigten festangestellten Mitarbeiter (einschließlich
      Führungskräfte), aufgeschlüsselt in:
      — Ingenieure im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 §49
      gesamt,
      — Ingenieure im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 §49 mit
      mind. 3 Jahren Berufserfahrung.
      (2) Darstellung (siehe Bewerbungsformular) der Personen, die für die zu
      vergebenden Leistungen vorgesehen sind. Die Angaben sind auf die
      Projektleitung / Stellvertretende Projektleitung zu beschränken. Folgende
      Angaben sind zu tätigen: Name, Akademischer Grad/Titel, Dauer der
      Berufserfahrung, Erfahrung im Bereich Bauen im Bestand.
      (3) Darstellung (s. Bewerbungsformular), welche Leistungen mit dem eigenen
      Büro und welche ggf. durch Unterauftragnehmer erbracht werden sowie deren
      Benennung. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis
      seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu
      verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot
      zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten
      Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten
      Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung
      gem. VOF §5, Absatz 6), ansonsten wird der Bewerber/die
      Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend
      das Formblatt „Subunternehmerverpflichtungserklärung“ zu verwenden und
      vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular als
      Anhang beizulegen.
      (4) Für die in Ziffer II.1.5 aufgeführten Leistungsbereiche Angaben
      mindestens zu je 1 und maximal zu je 3 Referenzprojekten aus dem Bereich
      A-Bauen im Bestand (Umbau-/Modernisierungs- und/oder
      Instandhaltungs-/Instandsetzungsmaßnahmen im Sinne HOAI 2009 §2) bzw. aus
      dem Bereich B-Neubau (Neubauten und Neuanlagen im Sinne HOAI 2009 §2), die
      in den letzten 8 Jahren (06/2004 bis 05/2012) hinsichtlich der
      rohbaurelevanten Arbeiten erfolgreich abgeschlossen wurden und bei denen
      Ingenieurleistungen erbracht wurden, die mit den in Ziff. II.1.5
      beschriebenen Leistungen nach Art und Umfang vergleichbar sind.
      Referenzschreiben, die den erfolgreichen Abschluss hinsichtlich der
      Kosten, Termine, Qualitäten und Zusammenarbeit belegen, können der
      Bewerbung als Anlage beigefügt werden und gehen dann positiv in die
      Bewertung ein. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen bei
      Betreiber bzw. Bauherr einzuholen.
      Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf jeweils max. zwei
      DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend
      darstellen. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet.
      Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied der
      Bewerbergemeinschaft vorgewiesen werden, vielmehr sind die Angaben zu den
      Referenzprojekten von der Bewerbergemeinschaft (inkl. Subunternehmer,
      sofern zutreffend) insgesamt zu machen. Mitarbeiterreferenzen sind nicht
      zugelassen.
      Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen folgende
      Unterangaben vollständig getätigt werden:
      — Bezeichnung der Maßnahme und Land/Ort,
      — Auftraggeber,
      — Bei Bietergemeinschaften/ Subunternehmern: Auftragnehmer (Mitglied der
      Bietergemeinschaft bzw. Subunternehmer),
      — Datum der Fertigstellung der rohbaurelevanten Maßnahmen,
      — Art der Baumaßnahme (Umbau-/Modernisierungsmaßnahme und/oder
      Instandhaltungs-/Instandsetzungsmaßnahme bzw. Neubau / Neuanlage im Sinne
      HOAI 2009 §2),
      — Gebäudetypologie (Bildungsbauten [Bauwerkszuordnung Schule, d.h.
      allgemeinbildende Schulen, Berufliche Schulen, Sonderschulen,
      Kindertagesstätten, Weiterbildungseinrichtungen in Anlehnung an RBBau
      Muster 6 oder Bauwerkszuordnung Gebäude für wissenschaftliche Lehre und
      Forschung, d.h. Hörsaal- bzw. Institutsgebäude für Lehre und Forschung in
      Anlehnung an RBBau Muster 6] bzw. Sportbauten [Hallen, Schwimmhallen in
      Anlehnung an RBBau Muster 6] oder Gebäude mit vergleichbarer
      Tragwerksstruktur),
      — Bruttogrundfläche BGF,
      — Bearbeitete Leistungsphasen im Sinne HOAI 2009 §49,
      — Schwierigkeitsgrad (Honorarzone im Sinne HOAI 2009 §50),
      — anrechenbare Kosten im Sinne HOAI 2009 §48 netto.
      Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird das
      entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen.
      Für die Bewertung der fachlichen Eignung sind zusätzlich folgende Angaben
      zu den Referenzprojekten zu tätigen, sofern im Bewerbungsformular
      abgefragt (nicht zwingend in Bezug auf die Wertungsfähigkeit der
      Referenzprojekte – die Abfragen im Bereich Bauen im Bestand bzw. im
      Bereich Neubau sind nicht durchgehend identisch):
      — Leistungsbereich A - Bereich Bauen im Bestand: Bauweise
      [Plattenbauweise/Typenschulbau in Plattenbauweise]; [Ertüchtigungs-]
      Maßnahmen zur Gewährleistung der Anforderungen an den konstruktiven
      Brandschutz; Planung/Realisierung der Einpassung von
      Personenaufzugsanlagen; Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des
      Tragwerks/der Tragwerkseingriffe auf Übereinstimmung mit den geprüften
      statischen Unterlagen; Prüfen und Bewerten der vorhandenen Bausubstanz,
      — Leistungsbereich B - Bereich Neubau: konstruktive Ausführung in
      Stahlbeton- bzw. in Stahlbetonverbundbauweise; Stahlbetonbau mit
      überdurchschnittlichem Schwierigkeitsgrad durch unterschiedliche
      Grundrisse in den Geschossen; Stahlbetonbau mit überdurchschnittlichem
      Schwierigkeitsgrad durch weite Auskragung/en; Planung/Realisierung
      weitgespannter Deckentragwerke; Planung/Realisierung der Abfangung
      grundrisslich variierender lastabtragender Bauteile; Sporthalle mit
      mindestens zwei koppelbaren Hallenteilen; Sporthalle mit Stapelung
      ungleich großer Hallen; Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen als
      Variantenuntersuchung zum Tragwerk; Ingenieurtechnische Kontrolle der
      Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen
      Unterlagen.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
      Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese
      Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren
      zwingend ausgeschlossen:
      (1) Anzahl der festangestellten Ingenieure im Leistungsbild
      Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 §49 insgesamt im Durchschnitt der
      letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer /gleich 3 pro Jahr im
      Durchschnitt.
      (2) Anzahl der festangestellten Ingenieure im Leistungsbild
      Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 §49 mit Berufserfahrung größer/gleich
      3 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung:
      größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt.
      (3) Für die Gesamtheit der zu benennenden Referenzprojekte (mindestens 2
      und maximal 6 Referenzprojekte), die die o.g. Bedingungen erfüllen, gilt
      die folgende Mindestanforderung:
      — Mindestens ein Referenzprojekt für öffentliche Auftraggeber im Sinne GWB
      §98.
      (4) Für die mindestens 1 und maximal 3 zu benennenden Referenzprojekte im
      Leistungsbereich A (Bauen im Bestand), die die o.g. Bedingungen erfüllen,
      gelten zusätzlich folgende weitere Mindestanforderungen:
      — Mindestens ein Referenzprojekt, das der Gebäudetypologie Bildungsbau
      (Bauwerkszuordnung Schule, d.h. allgemeinbildende Schulen, Berufliche
      Schulen, Sonderschulen, Kindertagesstätten, Weiterbildungseinrichtungen in
      Anlehnung an RBBau Muster 6 oder Bauwerkszuordnung Gebäude für
      wissenschaftliche Lehre und Forschung, d.h. Hörsaal- bzw. Institutsgebäude
      für Lehre und Forschung in Anlehnung an RBBau Muster 6) zuzurechnen ist,
      — Mindestens ein Referenzprojekt mit einer BGF größer/gleich 2 500 qm,
      — Mindestens ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungsphasen 2 bis 6 im
      Sinne HOAI 2009 §49 vollständig und durchgängig erbracht wurden.
      (5) Für die mindestens 1 und maximal 3 zu benennenden Referenzprojekte im
      Leistungsbereich B (Neubau), die die o.g. Bedingungen erfüllen, gelten
      zusätzlich folgende weitere Mindestanforderungen:
      — Mindestens ein Referenzprojekt, das der Gebäudetypologie Sportbauten
      (d.h. Sporthallen, Schwimmhallen im Sinne RBBau Muster 6) zuzuordnen ist
      oder ein Gebäude mit vergleichbarer Tragwerksstruktur darstellt,
      — Mindestens ein Referenzprojekt, das einen Stahlbetonbau mit
      überdurchschnittlichem Schwierigkeitsgrad durch unterschiedliche
      Grundrisse in den Geschossen oder durch weite Auskragungen beinhaltete,
      — Mindestens ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungsphasen 2 bis 6 im
      Sinne HOAI 2009 §49 vollständig und durchgängig erbracht wurden.

      III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge

      III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
      vorbehalten: ja
      Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: VOF §19
      (2) und (3).
      Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure / Beratende Ingenieure:
      1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der
      Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur oder die
      Berufsbezeichnung Beratender Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt
      sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur oder Beratender
      Ingenieur tätig zu werden.
      2. Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung
      der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem
      vorstehenden Absatz benennen.
      3. Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die
      Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen
      gestellt werden.

      III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
      Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen
      der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung
      verantwortlich sind: ja

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten
      Verhandlungsverfahren) nein

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: (1)
      Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und das
      vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular gemäß Ziffern III.1.3, III.2.1,
      III.2.2 und III.2.3.
      (2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der
      Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem
      Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Soweit die Mindestanforderungen
      erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl
      maßgebend.
      Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung (maximal erreichbare
      Punkte / Wichtung / gewichtete Punkte): 1. Finanzielle und wirtschaftliche
      Leistungsfähigkeit (insg. max. 350 Pkt.) 1.1 Nettogesamtumsatz im Mittel
      der letzten drei Geschäftsjahre (2011, 2010, 2009): 5 Pkt./ 20-fach/ 100
      Pkt.; 1.2 Nettoumsatz für Leistungen der Tragwerksplanung im Sinne HOAI
      2009 §49 im Mittel der letzten drei Geschäftsjahre (2011, 2010, 2009): 5
      Pkt./ 40-fach/ 200 Pkt.; 1.3 Anteil Nettoumsatz für Leistungen der
      Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 §49 im Bereich Bauen im Bestand
      (Umbau- / Modernisierungs- / Instandhaltungs- / Instandsetzungsmaßnahmen
      im Sinne HOAI 2009 §2) im Mittel der letzten drei Geschäftsjahre (2011,
      2010, 2009): 5 Pkt./ 10-fach/ 50 Pkt.; 2. Fachliche Eignung (insg. max.
      1.335 Pkt.) 2.1 Referenzprojektunabhängige Kriterien (insg. max. 120 Pkt.)
      2.1.1 festangestellte Ingenieure im Leistungsbild Tragwerksplanung im
      Sinne HOAI 2009 §49 im Mittel der letzten 3 Jahre (2011, 2010, 2009): 5
      Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.; 2.1.2 festangestellte Ingenieure im Leistungsbild
      Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 §49 mit Berufserfahrung ≥ 3 Jahre im
      Mittel der letzten 3 Jahre (2011, 2010, 2009): 5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.;
      2.1.3 Existenzdauer des Büros: 5 Pkt./ 5-fach/ 25 Pkt.; 2.1.4
      Projektleitung: Dauer der Berufserfahrung als
      Projektleiter/stellvertretender Projektleiter: 5 Pkt./ 5-fach/ 25 Pkt.;
      2.1.5 Projektleitung: Erfahrung im Bereich Bauen im Bestand: 5 Pkt./
      3-fach/ 15 Pkt.; 2.1.6 stellv. Projektleitung: Dauer der Berufserfahrung
      als Projektleiter/stellvertretender Projektleiter: 5 Pkt./ 3-fach/ 15
      Pkt.; 2.1.7 stellv. Projektleitung: Erfahrung im Bereich Bauen im Bestand:
      5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.; 2.2 Referenzprojektabhängige Kriterien (insg.
      max. 1.215 Pkt.) 2.2.1 Referenzprojektabhängige Kriterien im
      Leistungsbereich A - Bauen im Bestand (max. 3 Referenzprojekte, je max.
      180 Pkt., insg. max. 540 Pkt.) 2.2.1.1 Positive Referenzschreiben: 5 Pkt./
      2-fach/ 10 Pkt.; 2.2.1.2 Erfahrung mit öffentlichem Auftraggeber im Sinne
      GWB §98: 5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.; 2.2.1.3 Erfahrung mit Umbau- /
      Modernisierungsmaßnahmen im Sinne HOAI 2009 §2: 5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.;
      2.2.1.4 Erfahrung mit der Gebäudetypologie Bildungsbau: 5 Pkt./ 3-fach/ 15
      Pkt.; 2.2.1.5 Erfahrung mit Projekten vergleichbarer Größenordnung in
      Bezug auf BGF: 5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.; 2.2.1.6 Erfahrung mit den
      Leistungsphasen 1-9 im Sinne HOAI 2009 § 49 und Anlage 2.10: 5 Pkt./
      4-fach/ 20 Pkt.; 2.2.1.7 Schwierigkeitsgrad der Referenzprojekte im Sinne
      HOAI 2009 § 50: 5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.; 2.2.1.8 Erfahrung mit Projekten
      vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf anrechenbare Kosten im Sinne
      HOAI 2009 §48: 5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.; 2.2.1.9 Erfahrung mit
      Plattenbauweise: 5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.; 2.2.1.10 Erfahrung mit
      Typenschulbau in Plattenbauweise (z.B. Typ SK Berlin): 5 Pkt./ 1-fach/ 5
      Pkt.; 2.2.1.11 Erfahrung mit (Ertüchtigungs-) Maßnahmen zur Gewährleistung
      der Anforderungen an den konstruktiven Brandschutz: 5 Pkt./ 3-fach/ 15
      Pkt.; 2.2.1.12 Erfahrung mit Planung / Realisierung der Einpassung von
      Personenaufzugsanlagen: 5 Pkt./ 1-fach/ 5 Pkt.; 2.2.1.13 Erfahrung mit
      Ingenieurtechnischer Kontrolle der Ausführung des Tragwerks / der
      Tragwerkseingriffe auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen
      Unterlagen: 5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.; 2.2.1.14 Erfahrung mit Prüfen und
      Bewerten der vorhandenen Bausubstanz: 5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.; 2.2.2
      Referenzprojektabhängige Kriterien im Leistungsbereich B - Neubau (max. 3
      Referenzprojekte, je max. 225 Pkt., insg. max. 675 Pkt.) 2.2.2.1 Positive
      Referenzschreiben: 5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.; 2.2.2.2 Erfahrung mit
      öffentlichem Auftraggeber im Sinne GWB §98: 5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.;
      2.2.2.3 Erfahrung mit der Gebäudetypologie Sportbauten (Hallen,
      Schwimmhallen in Anlehnung an RBBau Muster 6) oder Gebäude mit
      vergleichbarer Tragwerksstruktur: 5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.; 2.2.2.4
      Erfahrung mit Projekten vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf BGF: 5
      Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.; 2.2.2.5 Erfahrung mit den Leistungsphasen 1-9 im
      Sinne HOAI 2009 § 49 und Anlage 2.10: 5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.; 2.2.2.6
      Schwierigkeitsgrad der Referenzprojekte im Sinne HOAI 2009 § 50: 5 Pkt./
      3-fach/ 15 Pkt.; 2.2.2.7 Erfahrung mit Projekten vergleichbarer
      Größenordnung in Bezug auf anrechenbare Kosten im Sinne HOAI 2009 §48: 5
      Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.; 2.2.2.8 Erfahrung mit konstruktiver Ausführung in
      Stahlbeton- bzw. in Stahlbetonverbundbauweise: 5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.;
      2.2.2.9 Erfahrung mit Stahlbetonbau mit überdurchschnittlichem
      Schwierigkeitsgrad durch unterschiedliche Nutzungen in den Geschossen: 5
      Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.; 2.2.2.10 Erfahrung mit Planung / Realisierung eines
      Stahlbetonbaus mit überdurchschnittlichem Schwierigkeitsgrad durch große
      Auskragung/en: 5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.; 2.2.2.11 Erfahrung mit Planung /
      Realisierung von weitgespannten Deckentragwerken: 5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.;
      2.2.2.12 Erfahrung mit Planung / Realisierung Abfangung grundrisslich
      variierender lastabtragender Bauteile: 5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.; 2.2.2.13
      Erfahrung mit Sporthalle mit mindestens zwei koppelbaren Hallenteilen: 5
      Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.; 2.2.2.14 Erfahrung mit Sporthalle mit Stapelung
      ungleich großer Hallen: 5 Pkt./ 1-fach/ 5 Pkt.; 2.2.2.15 Erfahrung mit
      Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen als Variantenuntersuchung zum Tragwerk: 5
      Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.; 2.2.2.16 Erfahrung mit Ingenieurtechnischer
      Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den
      geprüften statischen Unterlagen: 5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.; Die maximal
      erreichbare Punktzahl beträgt 1.685 Punkte (detaillierte Bewertungsmatrix
      siehe Musterauswertung im Anhang zum Teilnahmeantrag).
      (3) Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nicht
      zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereich
      im Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen
      erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde
      Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der
      an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den
      Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.

      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
      Verhandlung bzw. des Dialogs
      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
      schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
      verhandelnden Angebote nein

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden
      Kriterien
      1. Bearbeitendes Personal (projektspezifische Kapazitäten 5-fach,
      persönlicher Eindruck Projektleitung 4-fach, persönlicher Eindruck
      stellvertretende Projektleitung 2-fach). Gewichtung 11
      2. Strukturelle Herangehensweise (Projektorganisation 2-fach,
      Bearbeitungsmethodik 2-fach, Konzepte zur Qualitäts- und Kostensteuerung
      1-fach). Gewichtung 5
      3. Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen
      (Eingriffe in die vorhandene Bausubstanz 3-fach, Gewährleistung der
      Anforderungen an den konstruktiven Brandschutz in Bestandsbauten 2-fach,
      Planung weitgespannter Deckentragwerke 3-fach, kostenoptimierende
      Maßnahmen bei weit auskragenden Bauteilen 3-fach). Gewichtung 11
      4. Honorarangebot. Gewichtung 10
      5. Gesamteindruck der Präsentation. Gewichtung 3

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
      Unterlagen bzw. der Beschreibung
      Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
      3.7.2012 - 12:00
      Kostenpflichtige Unterlagen: nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
      6.7.2012 - 12:00

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
      Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

      VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
      Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.3) Zusätzliche Angaben
      Die in III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden u.
      a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und,
      sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie
      Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert
      und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt
      es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die
      Bewerber, die im Internet
      (http://www.planungskultur.de/Ausschreibungen/vof.html) heruntergeladen
      werden können. Die Formblätter können auch bei der unter I.1 genannten
      Adresse schriftlich per Fax unter Angabe der Projektbezeichnung „VOF
      Tragwerksplanung - Umbau und Erweiterung Schulstandort
      Rudi-Arndt-/Conrad-Blenke-Straße“ in Papierform angefordert werden. Die
      Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung
      zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den
      entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer
      und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten
      wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
      Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens
      für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur
      ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der
      Bewerbergemeinschaft füllt das Bewerbungsformular aus und unterschreibt
      das Bewerbungsformular.
      Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Punkt IV 3.4 der Bekanntmachung ist
      zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen
      Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich
      zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise
      in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk „VOF
      Tragwerksplanung - Umbau und Erweiterung Schulstandort
      Rudi-Arndt-/Conrad-Blenke-Straße – Teilnahmeantrag – Bitte nicht öffnen“
      gekennzeichnet ist, bis zu der in Ziffer IV.3.4 genannten Frist
      einzureichen.
      Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen,
      Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der
      Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.
      Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf
      Kostenerstattung besteht nicht.
      Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei
      der unter Ziff. 1.1 genannten Adresse erhältlich. Die Anfragen sind unter
      Angabe der Projektbezeichnung „VOF Tragwerksplanung - Umbau und
      Erweiterung Schulstandort Rudi-Arndt-/Conrad-Blenke-Straße“ per Telefax an
      +49 (0) 30 21751859 oder per E-Mail an MjE3aVhcXFRhL19bUF1kXVZiWmRbY2RhHVNU zu senden.
      Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist.
      Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet
      (http://www.planungskultur.de/Ausschreibungen/vof.html) kontinuierlich
      veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und
      Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen
      können.
      Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, soweit sie spätestens
      bis 29.6.2012 um 12:00 Uhr eingegangen sind.
      Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits
      erstellten Unterlagen (s.a. Ziff.
      II.1.5) können im Falle der Einladung
      zur Verhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie
      des Schulstandorts einschließlich der Bestandsgebäude ist für das
      Bewerbungsverfahren nicht erforderlich. Vor Angebotsabgabe kann nach
      Voranmeldung außerdem eine geführte Besichtigung des Schulstandorts
      erfolgen.
      Hinweis zu Ziff. IV.2.1 Zuschlagskriterien - Bewertung: je Kriterium
      werden 0, 1, 3 oder 5 Punkte: 0 Punkte: keine Angaben (Thema/Aspekt nicht
      angesprochen bzw. bei Nichtanwesenheit der
      Projektleitung/stellvertretenden Projektleitung); 1 Punkt: ausreichend
      (wenig in die Tiefe gehende, nur allgemein gehaltene Aussagen, ohne
      erkennbaren Projektbezug); 3 Punkte: befriedigend (zufrieden stellende /
      plausible Aussagen); 5 Punkte: gut (überzeugende / projektspezifisch
      angemessene / innovative Aussagen). Es können maximal 200 Punkte erreicht
      werden. Beispiel: Kriterium Projektspezifische Kapazitäten: erreicht 5
      Punkte / Gewichtung 5 / gewichtete Punkte 25.
      Die Bewertung der Honorarangebote erfolgt in Abhängigkeit vom Mittelwert,
      wobei Werte, die unter 80 % und über 115 % des Mittelwerts liegen, mit 1
      Punkt bewertet werden. Angebote, die sich zwischen über 105 % und 115 %
      des Mittelwertes bewegen werden mit 3 Punkten, Angebote zwischen 80 % und
      105 % des Mittelwertes werden mit 5 Punkten bewertet. Bei der
      Mittelwertbildung bleiben das höchste und das niedrigste Angebot
      unberücksichtigt.

      VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
      Martin-Luther-Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MThoZ2tsa2xdZGRdOGtdZm9sXiZaXWpkYWYmXF0=
      Telefon: +49 3090138316
      Internet-Adresse: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      Fax: +49 3090137613

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Siehe
      § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB:
      — unverzüglich gegenüber dem Land Berlin nach Erkennen des Verstoßes gegen
      Vergabevorschriften im Vergabeverfahren,
      — spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen
      Vergabevorschriften in der Bekanntmachung,
      — spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen
      Vergabevorschriften in den Vergabeunterlagen,
      — innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung des Landes Berlin,
      der Rüge nicht abhelfen zu wollen.
      Eine Rüge nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB gilt in diesem Verfahren nur dann
      als unverzüglich, wenn sie:
      — während der Angebotsfrist spätestens am siebten Kalendertag nach Versand
      der Angebotsaufforderung oder,
      — während der Frist nach § 101a Abs. 1 GWB spätestens am 7 Kalendertag
      nach Versand der Benachrichtigung über die Informations- und Wartepflicht
      bei der Vergabekammer des Landes Berlin per Briefpost eingegangen ist.
      siehe § 101b Abs. 2 GWB:
      — 30 Kalendertage ab Kenntnis des Rechtsverstoßes, spätestens jedoch sechs
      Monate nach Vertragsschluss,
      — Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30
      Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der
      EU.

      VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
      erteilt
      Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
      Martin-Luther-Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MTJubXFycXJjampjPnFjbHVyZCxgY3BqZ2wsYmM=
      Telefon: +49 3090138316
      Internet-Adresse: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      Fax: +49 3090137613

      VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      5.6.2012

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    • Bekanntmachung vergebener Aufträge

      Dienstleistungen
      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Bezirksamt Pankow von Berlin - Fachbereich Hochbau -
      Storkower Straße 97
      Zu Händen von: Herrn Wozniak
      10407
      Berlin
      DEUTSCHLAND
      +49 30902954143
      MjExWV5nYCNsZG9jXlZgNVdWImVWY2BkbCNrWmdsVmFpIldaZ2FeYyNZWg==
      +49 30902954142

      Internet-Adresse(n):


      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.berlin.de/ba-pankow/

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde

      I.3) Haupttätigkeit(en)
      Bildung

      I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
      Projekt: Umbau und Erweiterung Schulstandort Rudi-Arndt-Straße / Conrad-Blenke-Straße Berlin Pankow; Auftrag: Leistungen der Tragwerksplanung gemäß HOAI §§49 ff.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Deutschland, Berlin
      NUTS-Code DE300

      II.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)

      II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Siehe Ziff. II.1.1 sowie
      Der Schulstandort Rudi-Arndt-Straße / Conrad-Blenkle-Straße in Berlin-Pankow, Ortsteil Prenzlauer Berg, besteht aus drei Schulgebäuden, einem fünfgeschossigen Gebäude an der Conrad-Blenkle-Straße (Bautyp SK Berlin) von 1973, einem viergeschossigen Mauerwerksbau mit Klinkerfassade und einem zugehörigen Rektorenwohnhaus von 1889, sowie einer Sporthalle (Typenbau KT 60L ‘Tonne‘). Die Schulbauten von 1889 stehen als Gesamtanlage unter Denk-malschutz (Hermann Blankenstein).
      Zur Errichtung einer dreizügigen Gemeinschaftsschule (Klassen 1 - 10) mit ca. 800 Schülern soll dieser Schulstandort ausgebaut werden, wozu eine umfassende Sanierung der Bestandbauten und der Ersatz der Sporthalle durch einen Neubau vorgesehen ist. Zusätzlich ist die Anlage von Außensport- und Pausenflächen vorgesehen.
      Die hier zu vergebenden Fachplanungsleistungen betreffen folgende Maßnahmen:
      1. Fünfgeschossiger Plattenbau mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 3.800 qm: Grundinstandsetzung und energetische Optimierung sowie Erneuerung der haustechnischen Anlagen und barrierefreier Ausbau. Die Sanierung des in Stahlbeton-Skelettbauweise errichteten Schulgebäudes, Bautyp SK Berlin (1972), wird sowohl Grundrissveränderungen als auch eine Fassadenerneuerung beinhalten. Die geschätzten Gesamtbaukosten Kostengruppe 200 bis 700 nach DIN 276 betragen 5,61 Mio. EUR brutto.
      2. Neubau eines viergeschossigen Gebäudes mit einer Zwei-Feldsporthalle (22x44m), einer Ein-Feldsporthalle (15x27m) sowie einem Mehrzweckraum (Ganztagesbereich) einschließlich Verteiler- und Lehrküche. Die BGF beträgt ca. 3.350qm. Der Sporthallen-Neubau ist als Massivbau mit einer Fassade aus Verblendmauerwerk geplant. Das Untergeschoss und die Umfassungswände der Hallen sollen überwiegend in Stahlbeton, die Haupt- und Nebenträger der Zweifeldhalle als Stahlkonstruktion ausgeführt werden. Die Zwei-Feldhalle soll über blendfrei verglaste, nach Norden orientierte Oberlichter belichtet werden, die Einfeldhalle erhält an den Längsseiten transparent verglaste Kastenfenster. Die geschätzten Gesamtbaukosten Kostengruppe 200 bis 700 nach DIN 276 betragen 8,74 Mio. EUR brutto.
      Die beabsichtigte Beauftragung umfasst die Leistungen der Tragwerksplanung gem. HOAI §49 für die vorstehend beschriebenen Baumaßnahmen.
      Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff. II.2.2) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.

      II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71327000

      II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

      II.2) Endgültiger Gesamtauftragswert

      II.2.1) Endgültiger Gesamtauftragswert
      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum Wettbewerb

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf
      1. Bearbeitendes Personal (projektspezifische Kapazitäten 5-fach, persönlicher Eindruck Projektleitung 4-fach, persönlicher Eindruck stellvertretende Projektleitung 2-fach). Gewichtung 11
      2. Strukturelle Herangehensweise (Projektorganisation 2-fach, Bearbeitungsmethodik 2-fach, Konzepte zur Qualitäts- und Kostensteuerung 1-fach). Gewichtung 5
      3. Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen (Eingriffe in die vorhandene Bausubstanz 3-fach, Gewährleistung der Anforderungen an den konstruktiven Brandschutz in Bestandsbauten 2-fach, Planung weitgespannter Deckentragwerke 3-fach, kostenoptimierende Maßnahmen bei weit auskragenden Bauteilen 3-fach). Gewichtung 11
      4. Honorarangebot. Gewichtung 10
      5. Gesamteindruck der Präsentation. Gewichtung 3

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      AuftragsbekanntmachungBekanntmachungsnummer im ABl: 2012/S 109-181437 vom 9.6.2012

      Abschnitt V: Auftragsvergabe

      Bezeichnung: Umbau und Erweiterung Schulstandort Rudi-Arndt-Straße / Conrad-Blenke-Straße Berlin Pankow

      V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:
      6.6.2013

      V.2) Angaben zu den Angeboten
      Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

      V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
      WTM Engineers Berlin GmbH
      Boyenstraße 41
      10115
      Berlin
      DEUTSCHLAND
      MjEwX2RcZTZtamMjWCRaWw==
      +49 3024084730
      http://www.wtm-hh.de/
      +49 3024084750

      V.4) Angaben zum Auftragswert

      V.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
      Es können Unteraufträge vergeben werden: nein

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.2) Zusätzliche Angaben:

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
      Martin-Luther-Str. 105
      10825
      Berlin
      DEUTSCHLAND
      MjExZWRoaWhpWmFhWjVoWmNsaVsjV1pnYV5jI1la
      +49 3090138316
      http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      +49 3090137613

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen

      VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      10.6.2013


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INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht 11.06.2012
Ergebnis veröffentlicht 14.12.2012
Zuletzt aktualisiert 27.08.2019
Wettbewerbs-ID 3-109974
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