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1. Rang Gewinner: Lageplan 1:2000 Diashow Lageplan 1:2000

  • DE-72072 Tübingen-Derendingen
  • 09/2012
  • Ergebnis
  • (ID 3-129607)

Überbauung Ölmühle-Areal

Mehrfachbeauftragung
  • 1. Rang Gewinner

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    • Lageplan 1:2000 Architekten
      Hähnig + Gemmeke Freie Architekten BDA, Tübingen (DE) Büroprofil

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    Entscheidung 21.09.2012 Entscheidung
    Verfahren Mehrfachbeauftragung
    Berufsgruppen Architekten, Stadtplaner
    Teilnehmer Gesetzte Teilnehmer: 6
    Tatsächliche Teilnehmer: 6
    Art der Leistung Stadt-/ Gebietsplanung
    Sprache Deutsch
    Auslober/Bauherr Bouwfonds Immobilienentwicklung GmbH - Niederlassung Stuttgart, Stuttgart (DE)
    Betreuer Wilfried Borchers, Sindelfingen (DE)
    Aufgabe
    Entwicklung des Gebietes „Ölmühle“
    Entsprechend städtebaulichen Zielvorstellungen soll eine diffenrenzierte Bebauung mit eigenem Charakter entwickelt werden, die aber auf die unterschiedliche bauliche Umgebung reagiert und sich vermittelnd in die städtebauliche Situation einfügt. (...)

    Städtebauliche Einbindung
    Aus städtebaulicher Sicht ist die Einbindung der neuen Bebauung in den Gesamtkontext des Stadtteiles Derendingen sehr wichtig. Dabei geht es zum einen um eine adäquate Ergänzung der Baustruktur des Mühlenviertels bis zur Raichbergstraße, zum anderen gilt es, die Bestandsbauten an der Paul-Dietz- Straße angemessen zu integrieren. Dies gilt insbesondere für die Integration der Gebäudegruppe der Ölmühle. Das Gebäude der Ölmühle soll erhalten bleiben. Mit den neuen Gebäuden soll auch angemessen auf den kleinteiligen Bestand nordöstlich der Raichbergstraße reagiert werden. Eine Fortsetzung der benachbarten massiven Kammstruktur wird nicht gewünscht, sondern eine eher kleinteilig strukturierte, differenzierte Bebauung. Ziel ist eine möglichst große Vielfalt an Typologien zu erreichen, die auch eine kleinteilige Parzellierung ermöglichen.

    Bebauungsdichte, Geschossigkeit
    Zur Raichbergstraße ist eine 3 bis 4-geschossige Bebauung (einschließlich Staffelgeschoss) denkbar, die sowohl am nördlichen Rand als Übergang zur bestehenden Bebauung als auch im Süden als Quartiersauftakt um ein Geschoss erhöht werden kann. Im dahinter liegenden Bereich ist von einer maximal 3-geschossigen Bebauung mit Staffelgeschoss auszugehen. Nach Westen ist zur Definition des Einganges ins Mühlenviertel ein 5-geschossiges Gebäude
    vorstellbar. Die Grundflächenzahl (GRZ) sollte maximal 0,4 und die Geschossflächenzahl (GFZ) maximal 1,4 betragen. Im Kernbereich (siehe Anlage 2) können damit etwa 90 Einheiten für Wohnen und Gewerbe entstehen, in den beiden nördlich und südlich angrenzenden weiteren Bauabschnitten zusammen etwa 40. Freiflächen. Der innere Quartiersbereich sollte mittels einer für die Öffentlichkeit zugänglichen Durchwegung kurze Wege zwischen Raichbergstraße und Paul-Dietz- Straße sicherstellen. Der Weg soll in Verlängerung des Flst. Nr. 2766/ entlang des Mühlbachs bis zur Paul-Dietz-Straße geführt werden. Der Weg muss für Fahrradfahrer und Notfahrzeuge befahrbar sein, wünschenswert ist eine Gestaltung mit Aufenthaltsqualität in Verbindung mit dem notwendigen Spielplatz als Quartiersmitte. Der Mühlbach muss erhalten und renaturiert werden und ist in das städtebauliche Konzept zu integrieren. Bauliche Anlagen müssen einen Abstand von mindestens 5,00 m zur oberen Böschungskante einhalten. Beteiligung an den Infrastrukturfolgelasten Für das Areal der „Ölmühle“ soll entsprechend dem Grundsatzprogramm Wohnen eine Beteiligung an den Infrastrukturfolgelasten erfolgen. Über den Infrastrukturbeitrag sollen nach derzeitigem Stand die Kosten für die Mehrfachbeauftragung sowie eine gestalterische und funktionale Verbesserung an den beiden begrenzenden Straßen im Bereich der Querung der durchgehenden Fuß- und Radwegeverbindung finanziert werden.

    Gewerbe-Anteil
    Ein wichtiges städtebauliches Ziel der Stadt Tübingen ist es, monostrukturelle Quartiere zu vermeiden. Dem Ziel der „Stadt der kurzen Wege“ folgend, sollen Wohnen und Arbeiten in unmittelbarer Nähe ermöglicht werden. Um das Quartier zu beleben und die günstige Lage Raichbergstraße zu nutzen, ist im Quartier ein Gewerbeanteil von ca. 10% vorzusehen. In Frage kommen alle Arten von nicht störendem Gewerbe (Läden, Dienstleistungen, Büros, Arztpraxen, Start-Ups etc…)

    Sonstige Vorgaben
    Die geplante Bebauung soll den Anforderungen eines KFW-Energieeffizienzhauses 70 entsprechen. Ingesamt mindestens 20 % der Wohneinheiten sollen barrierefrei hergestellt werden. Die dargestellten städtebaulichen Eckpunkte sollen in die Mehrfachbeauftragung einfließen.
    Gesetzte Teilnehmer Ackermann + Raff, Architekten und Stadtplaner
    Danner + Huhn, Architekten
    Hähnig + Gemmeke, Architekten
    Krischpartner, Architekten + Stadtplaner
    Laufner + Ernst, Architekten und Stadtplanerinnen
    Lehen Drei, Architekten + Stadtplaner
    Projektadresse Raichbergstraße
    Paul-Dietz-Straße
    DE-72072 Tübingen-Derendingen
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