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  • DE-20539 Hamburg
  • 06/2013
  • Ergebnis
  • (ID 3-143877)

Deichpark: Klütjenfelder Hauptdeich/Spreehafen

konkurrierendes Planungsverfahren
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    • Landschafts- / Umweltplaner, Landschaftsarchitekten
      STUDIO URBANE LANDSCHAFTEN - Hamburg, Hamburg (DE), Hannover (DE)

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    • Architekten
      yellow z urbanism architecture, Zürich (CH), Berlin (DE) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      Treibhaus Landschaftsarchitektur Berlin/Hamburg, Berlin (DE), Hamburg (DE) Büroprofil

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    • Landschafts- / Umweltplaner, Landschaftsarchitekten
      rabe landschaften | landschaftsarchitektur. stadt- und raumforschung, Hamburg (DE) Büroprofil

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    • © Topotek 1 Landschaftsarchitekten
      TOPOTEK 1, Berlin (DE) Büroprofil

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    Entscheidung 18.06.2013 Entscheidung
    Verfahren konkurrierendes Planungsverfahren
    Berufsgruppen Stadtplaner
    Gebäudetyp Landschaft und Freiraum
    Art der Leistung Objektplanung Freianlagen
    Auslober/Bauherr IBA Internationale Bauausstellung Hamburg GmbH, Hamburg (DE), Hamburg (DE), Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer Hamburg (LSBG), Hamburg (DE)
    Aufgabe
    Weltweit befinden sich zwei Drittel der großen Metropolen im Bereich von Flussmündungen und sind den Einflüssen der Meeresdynamik ausgesetzt. Hafenstädte zwischen Fluss und Meer sind wichtige wirtschaftliche Knotenpunkte zwischen Binnen- und Welthandel. Viele dieser Städte liegen jedoch nur wenige Meter über dem Meeresspiegel und sind bei einem klimabedingten Anstieg des Meeresspiegels und einer Zunahme von Sturmfluten besonders gefährdet.

    Hamburg liegt im Vergleich zu anderen Küstenstädten zwar 110 km vom Meer entfernt, jedoch an einem ursprünglich hochdynamischen Binnendelta. Durch das Zusammentreffen des Flutstroms von der Nordsee und des entgegenkommenden Flussstroms vom Oberlauf der Elbe entstand ein tidebeeinflusstes Stromspaltungsgebiet mit einer Vielzahl von Inseln und Wasserläufen. Durch die besondere Lage im Übergang der hochgelegenen Geest zur tief liegenden Marsch ist in Hamburg knapp ein Drittel des Stadtgebiets überschwemmungsgefährdet. Während sich andere Städte vor Tide und Sturmflut durch Sperrwerke schützen und ihre Häfen ans offene Meer verlagert haben, hat Hamburg die einmaligen Qualitäten seines innerstädtischen Hafens und seiner innerstädtischen Wasserdynamik bewahrt. Die charakteristische Hafenkulisse und die vorüberziehenden Containerschiffe prägen im Wechselspiel von Ebbe und Flut das Bild der Stadt.

    Gleichzeitig stellen diese Qualitäten Hamburg vor besondere Herausforderungen hinsichtlich des Hochwasserschutzes im Zusammenhang mit der stadträumlichen und hafenwirtschaftlichen Entwicklung. Die IBA Hamburg hat sich frühzeitig mit dem Thema der Gestaltung moderner Hochwasserschutzanlagen und den stadträumlichen Chancen und Potentialen dieser Anlagen beschäftigt. Seit 2010 arbeitet die IBA Hamburg im Rahmen des Verbundprojekts KLIMZUG -NORD mit einem Projektbeirat aus dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG), der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), der Hamburg Port Authority (HPA), der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) und dem Deichverband Wilhelmsburg an dem Projekt „Deichpark Elbinsel“.

    Ziel dieses Projekts ist es, einen langfristigen behördenübergreifenden Prozess der wasserbezogenen Stadtentwicklung zu initiieren. Die IBA Hamburg hat in diesem Sinne bis 2013 für den Raum der Elbinseln die Rolle der Plattform und des Laborraums übernommen, um konkrete Ideen für einen zeit- und nutzungsgemäß angepassten Hochwasserschutz zu entwickeln. Aus dem landschaftlichen Charakter der Schutzanlagen heraus wurde die Idee eines Deichparks entwickelt und 2011 eine Machbarkeitsstudie erstellt, die systematisch Anforderungen und Möglichkeiten des Deichparks aufzeigt und in drei Stufen differenziert. Der gesamte Deichpark-Prozess mit seinen Beiratstreffen, der Machbarkeitsstudie Deichpark Elbinsel von osp urbanelandschaften, einer Wanderausstellung und das gemeinsam mit der HafenCity GmbH durchgeführte LABOR „Stadtküste Hamburg - Stadtentwicklung und Hochwasserschutz“ in 2011 bilden die Grundlage für die in diesem Planungsverfahren formulierte Aufgabenstellung. Die Festsetzung neuer Bemessungswasserstände, die einen Klimazuschlag für den zu erwartenden Anstieg des Meeresspiegels beinhalten, ist jetzt der Anlass zur Fortführung des Projekts Deichpark Elbinsel. Die Erhöhung der Deiche bietet die Möglichkeit, nach den ersten realisierten Projekten der Stufe „S- Schutz erleben“ auch für die Stufen „M- Mitwachsen“ und „L- Linien überdenken“ gebaute Beispiele zu entwickeln, die für ganz Hamburg und vergleichbare Städte an tideabhängigen Wasserläufen beispielgebend sind.

    Um Prozesswissen für die Planung von verstärkten Hochwasserschutzanlagen zu erlangen, die als öffentliche Flächen hohe Nutzungsqualitäten insbesondere in verdichteten Stadtbereichen schaffen und um konkrete Lösungen für zwei Deichabschnitte zu generieren, führt die IBA Hamburg gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) ein kooperatives städtebaulich-landschaftsplanerisches Planungsverfahren unter Beteiligung der Öffentlichkeit durch. Der IBA stehen dafür Mittel aus dem Klimaschutzkonzept der Stadt Hamburg zur Verfügung.
    Projektadresse Klütjenfelder Hauptdeich
    DE-20539 Hamburg
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