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ein 1. Preis: Zwei 1. Preise ─ links: ingenhoven architects; rechts: HHS Planer + Architekten AG Diashow Zwei 1. Preise ─ links: ingenhoven architects; rechts: HHS Planer + Architekten AG

  • DE-34119 Kassel
  • 07/2014
  • Ergebnis
  • (ID 3-159183)

Neubau eines Institutsgebäudes für das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES

Nichtoffener Wettbewerb
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    • Architekten
      HHS Planer + Architekten AG HEGGER - HEGGER - SCHLEIFF, Kassel (DE) Büroprofil

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      foundation 5+ architekten landschaftsarchitekten, Kassel (DE) Büroprofil

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      EGS-plan Ingenieurgesellschaft für Energie-, Gebäude- und Solartechnik mbH, Stuttgart (DE) Büroprofil

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    • Modell - modellwerk weimar Modellbauer
      modellwerk weimar | Architekturmodelle, Modellbau, Frässervice, Laserservice, Weimar (DE) Büroprofil

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    • Architekten
      ingenhoven architects, Düsseldorf (DE) Büroprofil

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      Werner Sobek, Stuttgart (DE), New York, NY (US), Moscow (RU), Stuttgart (DE) Büroprofil

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      DS-Plan AG, Stuttgart (DE)

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      Tropp Lighting Design, Weilheim (DE) Büroprofil

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      BPK Brandschutz Planung Klingsch GmbH, Frankfurt am Main (DE) Büroprofil

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      Alexander Schmitz, Düsseldorf (DE)

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      Peters + Grau GmbH

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    • Architekten
      Behnisch Architekten, Stuttgart (DE), München (DE), Boston (US) Büroprofil

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      Transsolar Energietechnik GmbH, Stuttgart (DE), München (DE), New York, NY (US), Paris (FR)

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    • JSWD Architekten Architekten
      JSWD Architekten, Köln (DE) Büroprofil

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      Deerns Deutschland GmbH, Stuttgart (DE), Köln (DE)

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      IDK Kleinjohann GmbH & Co.KG Köln, Köln (DE), Berlin (DE) Büroprofil

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      BFT Cognos, Aachen (DE)

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      BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH, Aachen (DE) Büroprofil

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      Mohan Karakoc, Köln (DE)

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      Architekturmodelle Thomas Halfmann, Köln (DE)

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    • Benthem Crouwel Architekten
      Benthem Crouwel, Düsseldorf (DE), Amsterdam (NL) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      GREENBOX Landschaftsarchitekten, Köln (DE), Düsseldorf (DE), Stuttgart (DE) Büroprofil

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      TU Braunschweig_Institut für Gebäude- und Solartechnik, Braunschweig (DE)

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      IDK Kleinjohann GmbH & Co.KG Köln, Köln (DE), Berlin (DE) Büroprofil

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      Bartenbach GmbH, Aldrans (AT) Büroprofil

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  • Anerkennung

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    Entscheidung 07.07.2014 Entscheidung
    Verfahren Nichtoffener Wettbewerb nach RPW
    Berufsgruppen Architekten
    Kategorie junge und/oder kleine Büros: Ja
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: max. 20
    Tatsächliche Teilnehmer: 18
    Gebäudetyp Hochschulen, Wissenschaft und Forschung
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 165.000 EUR zzgl. USt.
    Auslober/Bauherr Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., München (DE)
    Betreuer ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH, Kassel (DE) Büroprofil
    Preisrichter Armand Grüntuch, Christof Nolda, Prof. Ansgar Schulz , Oliver Reisinger, Prof. Clemens Hoffmann
    Kammer Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen
    Aufgabe
    Die Fraunhofer-Gesellschaft beabsichtigt, das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES an seinem Standort Kassel auszubauen. Damit wird das neue Institutsgebäude eines der führenden deutschen Institute für Energiesystemtechnik, das die deutsche Energiewende mitgestaltet, beherbergen. Die derzeit noch kritischen technischen und energiewirtschaftlichen Problemstellungen des Energiewende-Geschehens haben intensive Bezüge zum Thema Bauen, d. h. zur Gestaltung eines zukünftigen Arbeits- und Lebensortes. Es soll deshalb die Chance genutzt werden, die gegenwärtigen Erkenntnisgegenstände aus der Arbeit des Institutes in dem großen Vorhaben „Instituts-Neubau“ in einer Zusammenarbeit zwischen Architektur und Energiesystemtechnik exemplarisch umzusetzen.
    Eingebunden ist das Projekt in ein vielfältiges Kooperationsgeflecht mit Bund, Land Hessen, Universitäten, Instituten und Unternehmen. Der geplante Neubau mit seinen rund 7 900 m² NF im 1. Bauabschnitt für Büros, Labore, Cafeteria und Infrastruktur soll die Antwort auf die aus den dynamischen Entwicklungen resultierenden Anforderungen sein und künftig rund 320 Mitarbeitern Platz bieten. Nach Fertigstellung des 2. Bauabschnittes wird die Zahl der Mitarbeiter auf ca. 550 steigen. Das Projekt ist der Auftakt einer städtebaulichen Konversionsmaßnahme, die die ehemaligen Bahnflächen nördlich des Kasseler Hauptbahnhofes zu einem attraktiven, innerstädtischen Gewerbe- und Dienstleistungsstandort entwickeln soll. Für das Projekt ist ein nicht-offener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 im Rahmen eines VOF-Verfahrens (1. Bauabschnitt/2. Bauabschnitt lediglich als Systementwurf) mit vorangestelltem Teilnahmewettbewerb vorgesehen. Für die Fraunhofer-Gesellschaft selbstverständlich sind höchste Ansprüche an ein innovatives und nachhaltiges Energiekonzept.
    Informationen

    Das Bewerbungsformblatt ist herunter zu laden von der Website des Wettbewerbs www.wb-iwes-ks.de. Es erfolgt kein Versand des Bewerbungsformblattes weder per Post noch per E-Mail.

    Geplanter Zeitplan:
    Ausgabe: März 2014
    Kolloquium: März 2014
    Abgabe: Mai 2014
    Preisgericht: Juni 2014
     

    Ausstellung Ausstellungseröffnung am Dienstag, den 15. Juli 2014 um 19.30 Uhr

    Ausstellung 16.-27. Juli 2014, Mi – Fr 17 – 20 Uhr, Sa – So 16 – 19 Uhr

    KAZimKUBA
    Kasseler Architekturzentrum im Kulturbahnhof
    Rainer-Dierichs-Platz1, Querhalle (gegenüber Gleis 8)
    34117 Kassel
    Projektadresse DE-34119 Kassel
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  • Auswahlkriterien

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    Nachweis finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gem. § 5 (4) VOF Nachweis nicht gefordert
    Berufshaftpflicht Personenschäden Keine Mindestanforderung
    Berufshaftpflicht Sach- und Vermögensschäden Keine Mindestanforderung
    Durchschnittlicher Mindestumsatz der letzten 3 Jahre Keine Mindestanforderung
    Angaben zur Mitarbeiteranzahl Nein
    Angaben zu Arbeitsgemeinschaften ARGE möglich
    Anzahl Referenzen insgesamt mind. 2 Referenzen
    Zeitraum für Referenzen innerhalb der letzten 7 Jahre
    Eigenschaft der Referenzen: Referenz(en) vergleichbar, Wettbewerbserfolg(e) als Referenz(en)
    Leistungsphasen der Referenzen: Lph 1(2) - 8
    Angaben zur techn. Ausstattung gefordert? Nein
    Angaben zur Qualitätssicherung gefordert? Nein
    Angaben zum technischen Leiter gefordert? Nein
    Vergabe von Unteraufträgen eingeschränkt? Nein
    Bewerbungsunterlagen online verfügbar? Ja
    Zusätzliche Kategorie junge/kleine Büros? junge Büros
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    • Wettbewerbsbekanntmachung
      Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V.
      Hansastraße 27 c
      ANP GmbH
      80686
      München
      DEUTSCHLAND
      +49 561707750
      MjE3WF1VXi9mURxYZlRiHFpiHVNU
      +49 5617077523

      Internet-Adresse(n):


      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: http://www.fraunhofer.de
      Weitere Auskünfte erteilen:
      ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH
      Hessenallee 2
      Zu Händen von: Frau Ettinger-Brinckmann, Herrn Walberg
      34130
      Kassel
      DEUTSCHLAND
      MjE1Wl9XYDFoUx5aaFZkHlxkH1VW

      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
      ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH
      Hessenallee 2
      Zu Händen von: Frau Ettinger-Brinckmann, Herrn Walberg
      34130
      Kassel
      DEUTSCHLAND
      MjE0W2BYYTJpVB9baVdlH11lIFZX

      : Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an
      ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH
      Hessenallee 2
      Zu Händen von: Frau Ettinger-Brinckmann, Herrn Walberg
      34130
      Kassel
      DEUTSCHLAND
      MTVkaWFqO3JdKGRyYG4oZm4pX2A=

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Sonstige: Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung

      1.3) Haupttätigkeit(en)
      Sonstige: Forschung

      1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber:
      Neubau eines Institutsgebäudes für das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES, Kassel.

      II.1.2) Kurze Beschreibung:
      Die Fraunhofer-Gesellschaft beabsichtigt, das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES an seinem Standort Kassel auszubauen. Damit wird das neue Institutsgebäude eines der führenden deutschen Institute für Energiesystemtechnik, das die deutsche Energiewende mitgestaltet, beherbergen. Die derzeit noch kritischen technischen und energiewirtschaftlichen Problemstellungen des Energiewende-Geschehens haben intensive Bezüge zum Thema Bauen, d. h. zur Gestaltung eines zukünftigen Arbeits- und Lebensortes. Es soll deshalb die Chance genutzt werden, die gegenwärtigen Erkenntnisgegenstände aus der Arbeit des Institutes in dem großen Vorhaben „Instituts-Neubau“ in einer Zusammenarbeit zwischen Architektur und Energiesystemtechnik exemplarisch umzusetzen.
      Eingebunden ist das Projekt in ein vielfältiges Kooperationsgeflecht mit Bund, Land Hessen, Universitäten, Instituten und Unternehmen. Der geplante Neubau mit seinen rund 7 900 m² NF im 1. Bauabschnitt für Büros, Labore, Cafeteria und Infrastruktur soll die Antwort auf die aus den dynamischen Entwicklungen resultierenden Anforderungen sein und künftig rund 320 Mitarbeitern Platz bieten. Nach Fertigstellung des 2. Bauabschnittes wird die Zahl der Mitarbeiter auf ca. 550 steigen. Das Projekt ist der Auftakt einer städtebaulichen Konversionsmaßnahme, die die ehemaligen Bahnflächen nördlich des Kasseler Hauptbahnhofes zu einem attraktiven, innerstädtischen Gewerbe- und Dienstleistungsstandort entwickeln soll. Für das Projekt ist ein nicht-offener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 im Rahmen eines VOF-Verfahrens (1. Bauabschnitt/2. Bauabschnitt lediglich als Systementwurf) mit vorangestelltem Teilnahmewettbewerb vorgesehen. Für die Fraunhofer-Gesellschaft selbstverständlich sind höchste Ansprüche an ein innovatives und nachhaltiges Energiekonzept.

      II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71221000
      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
      Zur Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert sind Architekten (s. III.2). Mit Erfüllung der formalen und fachlichen Mindestkriterien belegt der Bewerber seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Erfüllung der Mindestkriterien, sofern die Zahl der Bewerber die Zahl der zum Wettbewerb aufzufordernden Teilnehmer überschreitet, ausschließlich auf Basis qualitativen Kriterien (Auswahlkriterien). Der Auslober behält sich das Recht vor, für den Fall gleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden. Für das Bewerbungsverfahren bezieht sich der Auslober auf Eigenerklärungen (s. III.1.4 Bewerbungsunterlagen). Sollte sich im Verlauf des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nicht der Wahrheit entsprechen, wird der Bewerber aus dem Verfahren – unabhängig vom Verfahrensstand – ausgeschlossen. Der Auslober behält sich das Recht vor, in Zweifelsfällen Nachweise zu verlangen oder nähere Informationen einzuholen.
      III.1.1 Formale Mindestkriterien:
      a) Die Bewerbungsfrist ist beachtet;
      b) Die Bewerbungsunterlagen sind vollständig;
      c) Die Richtigkeit der geforderten Eigenerklärungen ist durch eigenhändige Unterschrift bestätigt;
      o) Die Bewerbung erfolgt in deutscher Sprache;
      e) Teilnahmehindernisse gemäß § 4 Abs. 6 und 9 VOF liegen nicht vor;
      f) Teilnahmehindernisse gemäß § 4 (2) RPW 2013 liegen nicht vor.
      III.1.2 Fachliche Mindestkriterien:
      g) Der Bewerber erfüllt die Anforderungen an die fachliche Qualifikation (s.u. III.2);
      h) Der Bewerber zeichnet verantwortlich für die Planung und Realisierung von zwei Referenzprojekten. Dabei gelten folgende Anforderungen:
      — Der Bewerber ist verantwortlich für die LPH 2 bis 8 gemäß § 15 (alt) bzw. § 34 (2013) HOAI in den letzten 7 Jahren (zwischen 2007 und 2013);
      — Die Referenzprojekte sind unabhängig von ihrer Funktion vertraglich mindestens der Honorarzone III der HOAI zugeordnet;
      — Die Referenzprojekte müssen auf den Referenzblättern zwingend im fertig gestellten Zustand dargestellt sein.
      i) Ausnahmeregelung: „Junge Büros“ (Diplom im Jahre 2003 und später) können sich mit einem Referenzprojekt bewerben, das sie in verantwortlicher Position im Angestelltenverhältnis bearbeitet haben. Voraussetzung ist, dass der vormalige Arbeitgeber die verantwortliche Position bestätigt und sein Einverständnis zur Bewerbung mit seinem Projekt gibt (Einverständniserklärung ist als Anlage beizufügen). Die 2. einzureichende Referenz muss dann zwingend ein eigenes Projekt sein, das zur Beurteilung der architektonischen Qualität dient (siehe Ziff. III 1.3 (l)).
      III.1.3 Auswahlkriterien
      Erfüllen mehr Bewerber die Mindestkriterien, als zum Wettbewerb zugelassen werden sollen, entscheidet der Auslober anhand folgender Auswahlkriterien und mithilfe eines Punktesystems über die Zulassung zur Teilnahme:
      j) Bei den 2 Referenzprojekten handelt es sich um den Neubau eines Institutsgebäudes für Lehre und Forschung oder Laborgebäudes (max. 2 Nennungen je 5 Punkte = max. 10 Punkte);
      m) Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern und/oder Zuwendungsgebern (auch unabhängig von den 2 Referenzprojekten) (max. 2 Nennungen je 5 Punkte = max. 10 Punkte);
      k) Wettbewerbserfolge (= 3. Preis und besser) (seit 2008) (max. 3 Nennungen je 1 Punkt plus 2 x je 1 Punkt, falls es sich bei dem/den Wettbewerbserfolg/en um ein Institutsgebäudes für Lehre und Forschung oder Laborgebäude handelt (= max. 5 Punkte);
      l) Architektonische und städtebauliche Qualität der unter III.1.2 (h) aufgeführten Referenzprojekte (bis zu 75 Punkte). Die architektonische und städtebauliche Qualität wird anhand der beigefügten Referenzblätter beurteilt. Die Referenzblätter müssen also entsprechend aussagekräftig sein. Die Referenzen sollen einen Eindruck der inneren und äußeren architektonischen Gestaltung der Gebäude zeigen und nach Möglichkeit die funktionale Organisation nachvollziehbar machen (Grundriss/Schema etc. als Ergänzung auf den Referenzblättern). Beide Referenzprojekte müssen im fertig gestellten Zustand - belegt anhand von Fotos - dargestellt sein. Die Beurteilung erfolgt in einer Gesamtschau der eingereichten Referenzprojekte ausschließlich auf Grundlage der eingereichten Unterlagen dahingehend, ob die anhand der Referenzen erkennbare architektonische und städtebauliche Qualität einen Beitrag zur gestellten Wettbewerbsaufgabe erwarten lässt. Die Bewertung erfolgt anhand von (max. 75) Punkten in 4 Kategorien:
      — zu erwarten ist kein Beitrag = 0 Punkte,
      — ein durchschnittlicher Beitrag = bis zu 25 Punkte,
      — ein überdurchschnittlicher Beitrag = bis zu 50 Punkte,
      — ein herausragender Beitrag = bis zu 75 Punkte.
      Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium, dem Vertreter des Auslobers und bis zu zwei unabhängige Fachleute als Berater angehören, die die Qualifikation der Wettbewerbsteilnehmer haben. Der Auslober wird sich die Empfehlung der Berater zu Eigen machen. Jede Stimme zählt gleichwertig, in die Bewertung fließt der Mittelwert der Bewertungen der an der Auswahl Beteiligten ein.
      III.1.4 Bewerbungsunterlagen:
      Die Bewerbungsunterlagen umfassen.
      a) Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt mit den Eigenerklärungen; hier sind alle Angaben einzutragen. Das Bewerbungsformblatt ist herunter zu laden von der Website des Wettbewerbs www.wb-iwes-ks.de. Es erfolgt kein Versand des Bewerbungsformblattes weder per Post noch per E-Mail.
      b) Maximal 2 DIN A4-Blätter (Querformat) (Referenzblätter) zur Darstellung der Referenzprojekte (je Referenzprojekt ein Referenzblatt).
      c) Bei Inanspruchnahme der Ausnahmeregelung für junge Büros: Bestätigung/Einverständniserklärung des vormaligen Arbeitgebers.
      d) CD-Rom mit dem Bewerbungsformular und den Referenzblättern als pdf-Dateien.
      Andere als die verlangten Erklärungen und Informationen werden nicht zur Kenntnis genommen.

      III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
      In dem Wettbewerb sollen insgesamt 20 Teilnehmer einbezogen werden.
      Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architektin/Architekt zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architektin/Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bietergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Jeder Teilnehmer hat seine Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Mehrfachbewerbungen, d. h. parallele Bewerbungen als Einzelbewerber und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bewerber nicht nachweisen, dass die Bewerbungen völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
      Den Teilnehmern ist freigestellt, Fachberater bei der Entwurfserstellung hinzuzuziehen. Für diese gelten die Teilnahmebedingungen nicht. Bei der Abgabe der Wettbewerbsarbeiten sind in der Verfassererklärung sämtliche am Wettbewerb beteiligten Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen mit Vor- und Zuname zu benennen.

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Art des Wettbewerbs
      Nichtoffen
      Geplante Teilnehmerzahl: 20

      IV.2) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer

      IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
      Die Kriterien für die Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge werden mit dem Preisgericht abgestimmt und im Auslobungstext genannt.

      IV.4) Verwaltungsangaben

      IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:

      IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden Unterlagen

      IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
      Tag: 17.2.2014 - 18:00

      IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

      IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
      Deutsch.

      IV.5) Preise und Preisgericht

      IV.5.1) Angaben zu Preisen:
      Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
      Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Als Preise werden ausgelobt:
      1. Preis 60 000,
      2. Preis 50 000,
      3. Preis 30 000,
      4. Preis 17 000,
      Anerkennungen 8 000.
      Summe 165 000 zuzüglich Mehrwertsteuer.
      Das Preisgericht kann einstimmig auch eine andere als die hier vorgesehene Verteilung der Preise beschließen.

      IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer

      IV.5.3) Folgeaufträge
      Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja

      IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
      Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: ja

      IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
      1. Armand Grüntuch, Architekt, Berlin; Frau Müller, Fraunhofer-Gesellschaft. München;
      2. Christof Nolda, Stadtbaurat, Stadt Kassel; Frau Plein, Archtektin, Bundesministerium für Umwelt-, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit;
      3. Oliver Reisinger, Architekt, Fraunhofer-Gesellschaft, München; Ansgar Schulz, Architekt, Leipzig;
      4. Prof. Gernot Schulz, Architekt, Köln; Bertram Hilgen, Oberbürgermeister der Stadt Kassel;
      5. Prof. Clemens Hoffmann, Institutsleiter IWES, Kassel; Dr. Ulrike Mattig, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden.

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.2) Zusätzliche Angaben:
      Geplanter Zeitplan:
      Ausgabe: März 2014
      Kolloquium: März 2014
      Abgabe: Mai 2014
      Preisgericht: Juni 2014
      Der Auslober wird gemäß Ziff. 8.2 RPW bei der Umsetzung des Projekts einen der Preisträger unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts mit den weiteren Planungsleistungen gemäß § 34 HOAI 2013 mit den Leistungsphasen 2-8 beauftragen, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Der Auslober beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung. Es wird darauf hingewiesen, dass im Anschluss an den Wettbewerb ein Verhandlungsverfahren gemäß VOF 2009 durchgeführt wird, in das alle Preisträger einbezogen werden. Die den Verhandlungen zugrunde gelegten Zuschlagskriterien werden den Preisträgern zur gegebener Zeit mitgeteilt. Das Wettbewerbsergebnis bzw. die Empfehlung des Preisgerichts wird dabei angemessen berücksichtigt werden.
      Der Auslober behält sich in Abhängigkeit vom Ergebnis des Wettbewerbes vor, die Preisträgerentwürfe zur Konkretisierung des Auftragsgegenstandes weiterentwickeln/optimieren zu lassen. Diese Weiterentwicklungs-/Optimierungsphase wird – ggfs. abweichend von der RPW 2013 nicht anonym – im Rahmen des Verhandlungsverfahrens durchgeführt werden.
      Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
      Villemomblerstraße 76
      53113
      Bonn
      DEUTSCHLAND
      +49 22894990
      http://www.bundeskartellamt.de
      +49 2289499163

      Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren


      Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen
      Bierstadter Straße 2
      65189
      Wiesbaden
      DEUTSCHLAND
      +49 61117380
      http://www.akh.de
      +49 611173840

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen

      VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
      Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen
      Bierstadter Straße 2
      65189
      Wiesbaden
      DEUTSCHLAND
      +49 61117380
      http://www.akh.de
      +49 611173840

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      15.1.2014

    © European Union, http://ted.europa.eu
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    • Liegt nicht vor.
  • Gewährleistung

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