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  • DE-03116 Drebkau
  • 04/2009
  • Ergebnis
  • (ID 3-16477)

Umfeldgestaltung Görigker See

Nichtoffener Wettbewerb (nur für Studenten)
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    • Perspektive Lichtung Student der Landschaftsarchitektur
      John Wilhelm, Berlin (DE) Personenprofil

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    • Perspektive Lichtung Student der Landschaftsarchitektur
      Stefan Wiebersinsky, Berlin (DE)

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    • Perspektive Lichtung Studentin der Landschaftsarchitektur
      Marleen Krüger, Berlin (DE) Personenprofil

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    • Perspektive Lichtung Studentin der Landschaftsarchitektur
      Frederike Müller, Dresden (DE)

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  • 3. Preis

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    • Student der Landschaftsarchitektur
      Thomas Schmidt, Berlin (DE)

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    • kein Bild vorhanden Studentin der Landschaftsarchitektur
      Anika Hausdorff, Apolda (DE) Personenprofil

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  • 3. Preis

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    • Studentin der Landschaftsarchitektur
      Constanze Eckert, Erfurt (DE)

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    • Student der Landschaftsarchitektur
      Tim Schiemenz, Erfurt (DE)

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    • Student der Landschaftsarchitektur
      Markus Heinecke, Erfurt (DE)

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  • Anerkennung

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    • Studentin der Landschaftsarchitektur
      Susan Filip, Erfurt (DE)

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    • Studentin der Landschaftsarchitektur
      Lilian Schoor

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  • Projektdaten

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    Entscheidung 04/2009 Entscheidung
    Verfahren Nichtoffener Wettbewerb (nur für Studenten)
    Berufsgruppen Teilnahmeberechtigt sind Studenten der Landschaftsplanung, Landschaftsarchitektur oder verwandter Fachgebiete.
    Gebäudetyp Städtebauliche Projekte
    Sprache Deutsch
    Auslober/Bauherr Vattenfall Europe AG, Cottbus (DE), Berlin (DE), Berlin (DE), Stadt Drebkau, Drebkau (DE)
    Betreuer schwarzplanarchitektur, Cottbus (DE)
    Preisrichter Harald Altekrüger, Klaus Duve, Hagen Engelmann, Christian Keller, Bernd Kleinichen, Uwe Krohn, Till Rehwaldt [Vorsitz]
    Aufgabe
    Der Görikger See liegt in landschaftlich reizvoller Lage ca. 3 km von der Stadt Drebkau entfernt, in unmittelbarer Nähe zur Ortslage Steinitz. Das Bearbeitungsgebiet befindet sich im Naturraum des Lausitzer Beckenund Heidelandes und ist gegliedert durch das nordwestlich gelegene Calauer Becken, der nordöstlich angrenzenden Cottbuser Sandplatte und dem südlich angrenzenden Lausitzer Grenzwall. Nördlich des Grenzwalls ist das Landschaftsbild überwiegend ackerbaulich-forstwirtschaftlich geprägt, während der glazial entstandene Höhenzug der noch bestehenden Steinitz-Geisendorfer Endmoräne zumeist monokulturelle Forstflächen aufweist. Die Landschaft dieses Gebietes ist sowohl durch den aktiven Tagebau als auch durch den Altbergbau geprägt, der hier seit Mitte des 19. Jh. bis in die 20er Jahre des 20. Jh. aktiv war. Durch den Abbau von Braunkohle zwischen 1850 und 1913 untertage hat sich das Gebiet auf einer Fläche von ca. 210 ha landschaftlich stark verändert. Die ehemaligen Stollen sind heute überwiegend eingestürzt, so dass eine bewegte Topographie entstand.
    Besonderheit des Gebietes ist die unmittelbare Nähe von ca. 1,5 km zur nördlichen Randlage des aktiven Tagebaus „ Welzow Süd“, der bis ca. 2030 Braunkohle abbauen und sich dabei schrittweise nach Süden verlagern wird. Der offene, aktive Tagebau „Welzow Süd“ kappt im laufenden Vorschnittbetrieb das westliche Ende der Steinitz-Geisendorfer Endmoräne und verfüllt von Osten nach Westen die offenen Bergbauflächen. Ab 2012 soll mit der Widerherstellung der durch den aktiven Tagebau gekappten Endmoräne angefangen werden. In den letzten Jahren wurde damit begonnen, die Potenziale der „alten“ und „neuen“ Landschaft im Zusammenspiel zwischen Natur und Technik zu ermitteln und diese Potenziale für den Tourismus zu nutzen. Schlüsselprojekte wie z.B. die Verbesserung der Einbindung in das Wegenetz, die Vernetzung verschiedener regionaler Projekte, die Aussichtsplattform am aktiven Tagebau, der KultURwald oder das Findlingslabyrinth Steinitz befinden sich auf dem Weg zur Realisierung. Mit dem Beginn der Sanierung des Drei-Seiten-Hofes in Steinitz in regional typischer Ziegel- und Feldsteinbauweise wurde nicht nur Brandenburgisches Kulturerbe bewahrt, sondern auch ein Treffpunkt für Gäste dieser abwechslungsreichen Gegend geschaffen. Veranstaltungen, die hier organisiert und ausgerichtet werden, machen den Ort Steinitz und seine ihn umgebende Landschaft bekannt und für Besucher attraktiv. Ziel 3 ist es deshalb den sanften Tourismus im nördlichen Tagebaurandbereich zu entwickeln und das Landschaftserleben in seiner vielfältigen Weise sowohl für Bewohner als auch für Besucher der Region attraktiv zu gestalten.
    Ein wichtiges Projekt hierbei ist die Umfeldgestaltung des Görigker Sees, der innerhalb der Gesamtkonzeption auf Grund seiner Nutzung eine Schlüsselrolle im Bereich Erholung und Kommunikation einnehmen könnte. Der Görigker See befindet sich in mitten von Kiefernwäldern, Streuobstwiesen und Ackerflächen und wurde im Zuge der Renaturierung angelegt, nachdem in diesem Gebiet der Abbau von Braunkohle untertage beendet wurde. Der Ursprung des Sees ist auf ein Tagebaurestloch zurück zu führen. Der Name des Sees stammt vom ehemaligen Ort Görigk, der sich in unmittelbarer Nähe des heutigen Sees befand und im Zuge des Altbergbaus aufgegeben wurde. Noch heute erkennt man die Relikte der Vergangenheit: Streuobstwiesen, Reste des Gutshofes- und Parks und den Friedhof der ehemaligen Ortslage Görigk. Ortskundige nutzen den See heute im westlichen und südlichen Teil, als Bade- und Angelgewässer. Der westliche Teil stellt sich als Flachufer dar, das südliche Ufer ist höher gelegen. An zentraler Stelle, unmittelbar am Badebereich des Südufers, zeichnet sich eine Landzunge ab, die im Volksmund „Lorelei“ genannt wird. Die nördlichen und östlichen Uferbereiche bestehen aus einem Schilfgürtel und sind Teil des Landschaftsschutzgebietes “Steinitz-Geisendorfer Endmoränenlandschaft“ (siehe auch Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet “Steinitz-Geisendorfer Endmoränenlandschaft“ vom 06. Mai 2002 (Anlage g).
    Im Zuge der Grundwasserabsenkung durch den aktiven Tagebau hat sich der natürliche Wasserhaushalt im Bearbeitungsgebiet so verändert, dass der Görigker See derzeit künstlich gespeist werden muss. Das Gebiet ist bergbaulich saniert, so dass eine Entwicklung der südlichen und westlichen Uferbereiche für behutsamen Tourismus möglich wird. Das räumliche, landschaftliche und funktionelle Konzept soll ergänzend zu den bereits bestehenden und fest geplanten Attraktionen der Gegend entwickelt werden und sich in die Gesamtentwicklungskonzeption „ Regionales Entwicklungskonzept Altdöbern-Drebkau-Welzow-Spremberg“ (Anlage e) integrieren. Zu berücksichtigen sind die Belange des Landschaftsschutzgesetzes sowie das Ziel, eine barrierefreie touristische Erschließung im nördlichen Tagebaurandbereich zu ermöglichen. (Expose – Barrierefreie touristische Entwicklung nördlicher Randbereich Tagebau Welzow- Süd, (Anlage f)
    Informationen

    Teilnahmeberechtigt sind Studenten der Landschaftsplanung, Landschaftsarchitektur oder verwandter Fachgebiete, die am Tage der Auslobung an einer Hochschule oder Fachhochschule der ostdeutschen Bundesländer und Berlin immatrikuliert sind.
    Die Einschränkung der territorialen Abgrenzung wird mit Wirksamkeit vom 19.01.2009 nach Entscheidung der Ausloberin aufgehoben.

    Projektadresse DE-03116 Drebkau
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Ausschreibung veröffentlicht
Ergebnis veröffentlicht 20.04.2009
Zuletzt aktualisiert 25.07.2016
Wettbewerbs-ID 3-16477
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