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1. Preis Zuschlag: Perspektive, © PFP Planungs GmbH Diashow Perspektive, © PFP Planungs GmbH

  • DE-22305 Hamburg
  • 06/2015
  • Ergebnis
  • (ID 3-180477)

Erweiterung der Goethe-Schule-Harburg um ein Naturwissenschaftszentrum, einen Mensa- und Aulabereich sowie eine Sporthalle

Nichtoffener Realisierungswettbewerb
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  • 1. Preis Zuschlag

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    • Perspektive Architekten
      PFP Planungs GmbH Hamburg, Hamburg (DE) Büroprofil

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  • 2. Preis

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    • Architekten
      DFZ ARCHITEKTEN, Hamburg (DE) Büroprofil

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  • Anerkennung

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    • Lageplan Architekten
      kleyer.koblitz.letzel.freivogel, Berlin (DE), München (DE) Büroprofil

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    • Perspektive Eißendorfer Straße Architekten
      Schoener und Panzer Architekten BDA, Leipzig (DE) Büroprofil

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  • Anerkennung

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    • Perspektive Eißendorfer Straße Architekten
      SEHW Architekten, Hamburg (DE) Büroprofil

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  • Projektdaten

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    Entscheidung 29.06.2015 Entscheidung
    Verfahren Nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW
    Berufsgruppen Architekten
    Kategorie junge und/oder kleine Büros: Ja
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 12 - max. 12
    Tatsächliche Teilnehmer: 12
    Gebäudetyp Schulen
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude
    Zulassungsbereich GPA/ GATT
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 31.000 EUR zzgl. USt.
    Baukosten 4.686.555 EUR zzgl. USt.
    Auslober/Bauherr Gebäudemanagement Hamburg GmbH, Hamburg (DE)
    Betreuer büro luchterhandt • stadtplaner architekten landschaftsarchitekten, Hamburg (DE) Büroprofil
    Preisrichter Klaus Blättner, Jörg Penner, Jórunn Ragnarsdóttir [Vorsitz], Nicole Stölken, Prof. Jörn Walter , Heidrun Pfeiffer, Elisabeth Rüssmann, Claudia Loss, Uwe Schneider, Jürgen Marek
    Kammer Hamburgische Architektenkammer (Reg.-Nr.: NO_14_14_HRW)
    Aufgabe
    Seit dem 1.1.2010 ist das Sondervermögen Schulbau Eigentümer aller für schulische Zwecke genutzter Grundstücke und Gebäude der staatlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Hamburg mit einer Grundstücksfläche von rund 9 100 000 m² und einer Hauptnutzfläche von rd. 3 100 000 m². Die GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH als Unternehmen der Freien- und Hansestadt Hamburg plant, unterhält und bewirtschaftet unter Berücksichtigung der schulischen Belange die Schulimmobilien in der Region Süd.
    Im Rahmen des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs „Goethe-Schule-Harburg“ soll der Schulstandort an der Eißendorfer Straße um ein Naturwissenschaftszentrum, einen Mensa- und Aulabereich sowie eine Sporthalle ergänzt werden. Die Grundlage für die architektonische Gestaltung liefern die inhaltlichen Schwerpunkte der Schule. Mit einem besonderen Fokus auf der kulturellen Bildung soll die Präsentationsorientierung der Schule im Mittelpunkt der architektonischen Gestaltung stehen. Es wird eine Lösung gesucht, die bei Erfüllung des Raumprogramms eine multifunktionale Bildungsarchitektur erschafft, die als „dritter Pädagoge“ die Lernbereitschaft aller Nutzerinnen und Nutzer fördert.
    Städtebauliches und gestalterisches Ziel für den gesamten Standort ist es, aus den unterschiedlichen architektonischen Bestandsgebäuden ein überzeugendes Schulensemble zu entwickeln. Folgende Flächen sollen in dem Funktionsbaustein Naturwissenschaften, in dem Funktionsbaustein Mensa und Aula und dem Funktionsbaustein Sport untergebracht werden:
    Funktionsbaustein Naturwissenschaften: ca. 1 400 m² BGF Neubaufläche,
    Funktionsbaustein Mensa und Aula: ca. 730 m² BGF Neubaufläche,
    Funktionsbaustein Sport: ca. 660 m² BGF Neubaufläche,
    insgesamt ca. 2 790 m² BGF Neubaufläche.
    Im Einzelnen werden von den Teilnehmern im Rahmen des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs Aussagen zur architektonischen Qualität des Neubaus, zum Konzept für die baukonstruktive Umsetzung unter Berücksichtigung des vorgegebenen Raumprogramms und des pädagogischen Konzepts sowie zum Konzept für die Grundrissorganisation und die Nutzungsverteilung erwartet. Des Weiteren sollen Aussagen zur Zonierung der neu strukturierten Freiflächen getroffen werden.
    Es werden Entwurfskonzepte mit einem optimalen Verhältnis aus langlebigen Baukonstruktionen, wirtschaftlichen Investitionskosten, hoher Energieeffizienz und niedrigen Betriebskosten erwartet.
    Die Durchführung des Bauvorhabens ist als eine Gesamtmaßnahme und unter Aufrechterhaltung des bestehenden Schulbetriebs vorgesehen. Die Zugänglichkeit zu dem bestehenden Schulgebäude muss während der Bauzeit gewährleistet werden. Die Maßnahme muss bis Ende 2018 fertiggestellt und an den Nutzer übergeben sein.
    Gefordert ist eine intensive Auseinandersetzung mit Bauabschnitten und ggf. temporären Auslagerungen von Funktionsbausteinen.
    Das vorläufige Investitionsvolumen für die Maßnahme beträgt ca. 4 686 555 EUR (netto) gem. DIN 276 Kostengruppen 300-400. Der genannte Betrag gilt als Kostenobergrenze und ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs einzuhalten.
    Der Wettbewerb wird gemäß VOF Kapitel 2 und § 3 (2) Richtlinien für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg in der Fassung vom 13.7.2010 (RPW der FHH 2010) als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil, mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 12 Teilnehmern und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren ausgeschrieben. Die Wettbewerbsbeiträge bleiben gem. § 1 (4) RPW 2010 bis zur Entscheidung des Preisgerichts anonym. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.
    Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat für den Wettbewerb die Registrierungsnummer NO_14_14_HRW mit Datum vom 17.9.2014 vergeben.
    Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses Verfahrens durch das büro luchterhandt, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
    Projektadresse DE-22305 Hamburg
      Ausschreibung anzeigen

  • Auswahlkriterien

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    Nachweis finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gem. § 5 (4) VOF Ja
    Berufshaftpflicht Personenschäden 1.500.000 Euro
    Berufshaftpflicht Sach- und Vermögensschäden 500.000 Euro
    Durchschnittlicher Mindestumsatz der letzten 3 Jahre 200.000 Euro
    Angaben zur Mitarbeiteranzahl Ja
    Angaben zu Arbeitsgemeinschaften ARGE möglich
    Anzahl Referenzen insgesamt mind. 2 Referenzen
    Zeitraum für Referenzen Information im Anzeigentext nicht enthalten
    Eigenschaft der Referenzen: Referenz(en) vergleichbar
    Leistungsphasen der Referenzen: Information im Anzeigentext nicht enthalten
    Angaben zur techn. Ausstattung gefordert? Nein
    Angaben zur Qualitätssicherung gefordert? Nein
    Angaben zum technischen Leiter gefordert? Nein
    Vergabe von Unteraufträgen eingeschränkt? Nein
    Bewerbungsunterlagen online verfügbar? Nein
    Zusätzliche Kategorie junge/kleine Büros? junge Büros
  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • Wettbewerbsbekanntmachung
      Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH
      Maurienstraße 15
      GMH Gebäudemanagement Hamburg GmbH
      Zu Händen von: Einkauf GMH (U 42)
      22305
      Hamburg
      DEUTSCHLAND
      +49 40426669532
      MjE4U1dcWU9jVC5VW1YbVk9bUGNgVRxSUw==
      +49 40426669505

      Internet-Adresse(n):


      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.gmh-hamburg.de
      Weitere Auskünfte erteilen:
      büro luchterhandt – stadtplanung.stadtforschung.stadtreisen
      Shanghaiallee 6
      büro luchterhandt – stadtplanung.stadtforschung.stadtreisen
      Zu Händen von: Alexander Wenzel, Daniel Luchterhandt
      20457
      Hamburg
      DEUTSCHLAND
      +49 4070708070
      MjExV1psWmdXamNcNWFqWF1pWmddVmNZaSNZWg==
      +49 40707080780
      http://www.luchterhandt.de

      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
      büro luchterhandt – stadtplanung.stadtforschung.stadtreisen
      Shanghaiallee 6
      büro luchterhandt – stadtplanung.stadtforschung.stadtreisen
      Zu Händen von: Alexander Wenzel, Daniel Luchterhandt
      20457
      Hamburg
      DEUTSCHLAND
      +49 4070708070
      MjIwTlFjUV5OYVpTLFhhT1RgUV5UTVpQYBpQUQ==
      +49 40707080780
      http://www.luchterhandt.de

      : Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an
      büro luchterhandt – stadtplanung.stadtforschung.stadtreisen
      Shanghaiallee 6
      büro luchterhandt – stadtplanung.stadtforschung.stadtreisen
      Zu Händen von: Alexander Wenzel
      20457
      Hamburg
      DEUTSCHLAND
      +49 4070708070
      MjIwTlFjUV5OYVpTLFhhT1RgUV5UTVpQYBpQUQ==
      +49 40707080780
      http://www.luchterhandt.de

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Sonstige: Öffentliches Unternehmen der Freien und Hansestadt Hamburg

      1.3) Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung

      1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber:
      Erweiterung der Goethe-Schule-Harburg um ein Naturwissenschaftszentrum, einen Mensa- und Aulabereich sowie eine Sporthalle am Standort Eißendorfer Straße, in Hamburg-Harburg.

      II.1.2) Kurze Beschreibung:
      Seit dem 1.1.2010 ist das Sondervermögen Schulbau Eigentümer aller für schulische Zwecke genutzter Grundstücke und Gebäude der staatlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Hamburg mit einer Grundstücksfläche von rund 9 100 000 m² und einer Hauptnutzfläche von rd. 3 100 000 m². Die GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH als Unternehmen der Freien- und Hansestadt Hamburg plant, unterhält und bewirtschaftet unter Berücksichtigung der schulischen Belange die Schulimmobilien in der Region Süd.
      Im Rahmen des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs „Goethe-Schule-Harburg“ soll der Schulstandort an der Eißendorfer Straße um ein Naturwissenschaftszentrum, einen Mensa- und Aulabereich sowie eine Sporthalle ergänzt werden. Die Grundlage für die architektonische Gestaltung liefern die inhaltlichen Schwerpunkte der Schule. Mit einem besonderen Fokus auf der kulturellen Bildung soll die Präsentationsorientierung der Schule im Mittelpunkt der architektonischen Gestaltung stehen. Es wird eine Lösung gesucht, die bei Erfüllung des Raumprogramms eine multifunktionale Bildungsarchitektur erschafft, die als „dritter Pädagoge“ die Lernbereitschaft aller Nutzerinnen und Nutzer fördert.
      Städtebauliches und gestalterisches Ziel für den gesamten Standort ist es, aus den unterschiedlichen architektonischen Bestandsgebäuden ein überzeugendes Schulensemble zu entwickeln. Folgende Flächen sollen in dem Funktionsbaustein Naturwissenschaften, in dem Funktionsbaustein Mensa und Aula und dem Funktionsbaustein Sport untergebracht werden:
      Funktionsbaustein Naturwissenschaften: ca. 1 400 m² BGF Neubaufläche,
      Funktionsbaustein Mensa und Aula: ca. 730 m² BGF Neubaufläche,
      Funktionsbaustein Sport: ca. 660 m² BGF Neubaufläche,
      insgesamt ca. 2 790 m² BGF Neubaufläche.
      Im Einzelnen werden von den Teilnehmern im Rahmen des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs Aussagen zur architektonischen Qualität des Neubaus, zum Konzept für die baukonstruktive Umsetzung unter Berücksichtigung des vorgegebenen Raumprogramms und des pädagogischen Konzepts sowie zum Konzept für die Grundrissorganisation und die Nutzungsverteilung erwartet. Des Weiteren sollen Aussagen zur Zonierung der neu strukturierten Freiflächen getroffen werden.
      Es werden Entwurfskonzepte mit einem optimalen Verhältnis aus langlebigen Baukonstruktionen, wirtschaftlichen Investitionskosten, hoher Energieeffizienz und niedrigen Betriebskosten erwartet.
      Die Durchführung des Bauvorhabens ist als eine Gesamtmaßnahme und unter Aufrechterhaltung des bestehenden Schulbetriebs vorgesehen. Die Zugänglichkeit zu dem bestehenden Schulgebäude muss während der Bauzeit gewährleistet werden. Die Maßnahme muss bis Ende 2018 fertiggestellt und an den Nutzer übergeben sein.
      Gefordert ist eine intensive Auseinandersetzung mit Bauabschnitten und ggf. temporären Auslagerungen von Funktionsbausteinen.
      Das vorläufige Investitionsvolumen für die Maßnahme beträgt ca. 4 686 555 EUR (netto) gem. DIN 276 Kostengruppen 300-400. Der genannte Betrag gilt als Kostenobergrenze und ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs einzuhalten.
      Der Wettbewerb wird gemäß VOF Kapitel 2 und § 3 (2) Richtlinien für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg in der Fassung vom 13.7.2010 (RPW der FHH 2010) als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil, mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 12 Teilnehmern und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren ausgeschrieben. Die Wettbewerbsbeiträge bleiben gem. § 1 (4) RPW 2010 bis zur Entscheidung des Preisgerichts anonym. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.
      Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat für den Wettbewerb die Registrierungsnummer NO_14_14_HRW mit Datum vom 17.9.2014 vergeben.
      Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses Verfahrens durch das büro luchterhandt, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.

      II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71240000
      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
      Der Zulassungsbereich umfasst die Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie Staaten, die Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) und ergänzender Abkommen sind. Teilnahmeberechtigt sind Architekten/Architektinnen (siehe Punkt III.2). Arbeitsgemeinschaften (Bietergemeinschaften) von Architekten sind zugelassen und müssen als solche im Bewerbungsbogen kenntlich gemacht werden. Jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft muss die geforderte Berufsqualifikation (siehe Punkt III.2) nachweisen und im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften. Im Falle der Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft ist der Bewerbungsbogen von allen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft auszufüllen. Ein Mitglied der Arbeitsgemeinschaft ist als bevollmächtigter Vertreter und Ansprechpartner zu benennen (Anlage 1E). Jedes Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft darf nur eine Bewerbung einreichen, Mehrfachbeteiligungen sind nicht zulässig.
      Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf Unterauftragnehmer berufen. Jeder Unterauftragnehmer muss die geforderte Berufsqualifikation (siehe Punkt III.2)) nachweisen und ist im Bewerbungsbogen zu benennen. Im Falle der Bewerbung mit Unterauftragnehmern ist Anlage 1G von jedem Unterauftragnehmer zu unterzeichnen und einzureichen.
      In dem vorgeschalteten, offenen Bewerbungsverfahren sollen insgesamt 12 Büros/Arbeitsgemeinschaften für die Teilnahme an dem Wettbewerb ausgewählt werden. 9 Teilnehmer sollen aus der Kategorie „Arrivierte Büros“ und 3 Teilnehmer aus der Kategorie „Junge Büros“ ausgewählt werden.
      Anforderungen an die Bewerber der Kategorie „Arrivierte Büros“.
      Die Bewerber der Kategorie „Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“ müssen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2011, 2012, 2013) einen Jahresumsatz von mindestens 200 000 EUR (netto) sowie eine durchschnittliche Beschäftigtenzahl von mindestens 2 Ingenieuren/-innen (oder vergleichbarem Hochschulabschluss) für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI vorweisen.
      Anforderungen an die Bewerber der Kategorie „Junge Büros“.
      Zur Kategorie „Junge Büros“ zählen Bewerber, deren Ersteintrag in die Architektenliste einer Architektenkammer nach dem 1.1.2007 erfolgte. Der Nachweis ist für alle Büroinhaber, Teilhaber und Entwurfsverfasser einzureichen (Anlage 4A, Kopie der Kammerurkunde).
      Die Bewerber aller Kategorien müssen ihre Bauerfahrung anhand von 2 einzureichenden Referenzprojekten nachweisen.
      Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist zwingend der vorgegebene Bewerbungsbogen (Formblatt) zu verwenden. Dieser ist vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und mit den darin geforderten Anlagen bis zum 22.10.2014 um 14:00 Uhr bei der unter Punkt I.1 genannten Stelle einzureichen. Der Poststempel gilt nicht! Bewerbungen, die nach dem genannten Termin eingeliefert werden, können nicht berücksichtigt werden. Die Ausloberin behält sich vor, weitere Angaben zu fordern. Die Bewerbungsunterlagen inklusive des Bewerbungsbogens sind bei der im Anhang A: Punkt III genannten Kontaktstelle anzufordern.
      Mit dem Teilnahmeantrag sind von den Bewerbern beider Kategorien folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
      — ausgefüllter Bewerbungsbogen, anzufordern bei der genannten Kontaktstelle;
      — Anlage 1A: Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (Unterschriftenberechtigung) (in Kopie);
      — Anlage 1B: Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Erklärungen darüber, dass keiner der in § 4 Abs. 6 a) bis g) sowie § 4 Abs. 9 a) bis e) VOF genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber zutrifft), (Vordruck);
      — Anlage 1C: Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Antrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (Vordruck);
      — Anlage 1D: Bereitschaft zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Vordruck);
      — Anlage 1E: Bevollmächtigung des Vertreters bei Arbeitsgemeinschaften (Vordruck);
      — Anlage 1F: Angaben zu Auftragsteilen in einer Arbeitsgemeinschaft (Vordruck);
      — Anlage 1G: Erklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragsnehmern (Vordruck);
      — Anlage 1H: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes gemäß § 3 Hamburgisches Vergabegesetz (Vordruck);
      — Anlage 1 I: Eigenerklärung über die geleisteten Steuerzahlungen und Sozialabgaben (Vordruck); (Hinweis: die Nachweise in Kopie werden mit dem Honorarangebot abgefordert).
      — Anlage 2A: Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung des Bewerbers (in Kopie).
      — Anlage 2B: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut (Kopie des Versicherungsscheins) oder eine Erklärung des Versicherers, dass ein Versicherungsschutz bis zu den geforderten Versicherungssummen im Falle der Beauftragung gewährt wird.
      Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens ist ein Versicherungsschutz mit Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 1 500 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 500 000 EUR (pro Schadensfall) nachzuweisen. Es ist darüber hinaus der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerbermehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt. Die schriftliche Bestätigung der Versicherung bzw. des Kreditinstituts der Bewerberin bzw. des Bewerbers, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend.
      Versicherungsnachweise bei Arbeits- bzw. Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden.
      — Anlagen 3, 3A und 3B: Detaillierte Darstellung von 2 vergleichbaren Referenzprojekten für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI (Vordruck und Präsentationsblätter). Präsentation von zwei vergleichbaren Referenzprojekten im Bewerbungsbogen und als Anlage auf max. einer
      DIN A3 Seite pro Projekt unter Angabe der Projektbezeichnung, der Projektbeschreibung (Funktion/Nutzung), der Baukosten (KG 300 + 400) und der Fläche, des Leistungsumfangs gem. HOAI und des Leistungszeitraums, der maßgeblich beteiligten Mitarbeiter/des Projektleiters und des Bauherrn mit Ansprechpartner und Telefonnummer. Das Projekt muss innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 1.1.2006), mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein.
      Bei Bewerbungen in der Kategorie „Arrivierte Büros“ sind darüber hinaus folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
      — Anlage 2C: Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren (Vordruck). Der durchschnittliche Jahresumsatz muss in den letzten 3 Geschäftsjahren (2011, 2012, 2013) mindestens 200 000 EUR (netto) erreichen.
      — Anlage 2D: Erklärung über die Anzahl der fachlich geeigneten festangestellten Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren (Vordruck). Für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI sind im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2011, 2012, 2013) mindestens 2 Ingenieure/-innen nachzuweisen. Im Falle der Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft sind für alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft in Summe mindestens 2 Ingenieure/-innen nachzuweisen.
      Bei Bewerbungen in der Kategorie „Junges Büro“ sind zusätzlich zu den oben aufgeführten Anlagen folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
      — Anlagen 2E: Nachweis aller Büroinhaber, Teilhaber und Entwurfsverfasser über den Ersteintrag in die Architektenliste einer Architektenkammer nach dem 1.1.2007 (Vordruck und in Kopie).
      Die aufgezählten Nachweise (bis auf Kammerurkunden und Diplom-Urkunden) müssen aktuell und nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Die geforderten Unterlagen sind bei Arbeitsgemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben (Anlage 1F). Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen. Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind zu übersetzen. Eine eigenverantwortliche Übersetzung ist ausreichend. Etwaige Übersetzungskosten trägt der Bewerber selbst. Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen sind deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der im Bewerbungsbogen vorgegebenen Reihenfolge zu kennzeichnen. Die Seiten sind durchgehend zu nummerieren. Über den o.g. Umfang hinausgehende Unterlagen werden für die Auswahl nicht berücksichtigt. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag gekennzeichneten, verschlossenen Umschlag einzureichen. Bewerbungen per E-Mail oder Fax sind nicht zulässig.
      Die Auftraggeberin wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die, welche die genannten Anforderungen erfüllen, 12 Bewerber aus, die sie zur Teilnahme am Wettbewerb auffordert. Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird mit dem Bewerbungsbogen versandt. Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung gem. § 34 HOAI eingereichten zwei Referenzprojekte jeweils in den Kriterien:
      Vergleichbare Bauaufgabe (max. 2 Punkte):
      0 Punkte: Neubau ohne Bildungs- und/oder Erziehungsbezug oder Sanierung ohne Bildungs- und/oder Erziehungsbezug;
      1 Punkt: Neubau einer Bildungs- und/oder Erziehungseinrichtung ohne Einbindung in ein bestehendes Ensemble oder Sanierung einer Bildungs- und/oder Erziehungseinrichtung ohne Neubauanteil;
      2 Punkte: Neu- Erweiterungsbau einer Bildungs- und/oder Erziehungseinrichtung mit Einbindung in ein bestehendes Ensemble oder Sanierung einer Bildungs- und/oder Erziehungseinrichtung mit Neubauanteil;
      Vergleichbare Grösse; KG 300+400 = ca. 4,69 Mio. EUR netto (max. 1 Punkt):
      0 Punkte: KG 300+400 kleiner als 4 Mio. EUR netto.
      1 Punkt: KG 300+400 größer als 4 Mio. EUR netto.
      Vergleichbarer Leistungsbereich (max. 2 Punkte):
      0 Punkte: weniger als 5 zusammenhängende Leistungsphasen.
      1 Punkt: mehr als 5 und weniger als 7 zusammenhängende Leistungsphasen.
      2 Punkte: mind. 7 zusammenhängende Leistungsphasen.
      Vergleichbare Qualität (max. 2 Punkte):
      0 Punkte: keine vergleichbare Qualität
      1 Punkt: multifunktional nutzbares Raumkonzept unter Berücksichtigung nutzerspezifischen Ansprüche oder Ensemblebildung unter Berücksichtigung der Bestandsgebäude.
      2 Punkte: multifunktional nutzbares Raumkonzept unter Berücksichtigung nutzerspezifischen Ansprüche und Ensemblebildung unter Berücksichtigung der Bestandsgebäude.
      Referenzschreiben (max.1 Punkt):
      0 Punkte: kein Referenzschreiben eingereicht.
      1 Punkt: Referenzschreiben eingereicht.
      Es können mit den Referenzen insgesamt maximal 16 Punkte erreicht werden. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder gem. § 10 (3) VOF unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. Die Auswahlkriterien sind in beiden Bewerberkategorien identisch.
      Die Auswahl wird im Rahmen des Bewerbungsverfahrens durch ein Auswahlgremium getroffen, welches sich neben Vertretern des Bauherrn aus mindestens zwei freien Architekten sowie einem Vertreter aus behördlichem Kontext zusammensetzt. Die zur Bewertung herangezogenen freien Architekten sind von einer Teilnahme am Bewerbungsverfahren ausgeschlossen. Das Gleiche gilt für Personen, die sich durch Angehörige oder ihnen wirtschaftlich verbundene Personen einen entsprechenden Vorteil oder Einfluss verschaffen können.

      III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
      Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt/in für die Leistungen gem. § 34 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Art des Wettbewerbs
      Nichtoffen
      Geplante Teilnehmerzahl: 12

      IV.2) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer
      1. Es wurden keine Teilnehmer im Vorfeld ausgewählt.

      IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
      Eine detaillierte Aufstellung der Bewertungskriterien wird im Verfahrensteil der Auslobung bekannt gegeben.

      IV.4) Verwaltungsangaben

      IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
      GMH-238

      IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden Unterlagen
      Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 23.10.2014 - 14:00

      IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
      Tag: 24.10.2014 - 14:00

      IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

      IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
      Deutsch.

      IV.5) Preise und Preisgericht

      IV.5.1) Angaben zu Preisen:
      Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
      Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Es steht eine Wettbewerbssumme in Höhe von insgesamt 31 000 EUR (netto) zur Verfügung. Es ist beabsichtigt, die Wettbewerbssumme für folgende Preise sowie eine für bemerkenswerte Teilleistungen vergebene Anerkennung wie folgt aufzuteilen:
      1. Preis 12 000 EUR,
      2. Preis 8 000 EUR,
      3. Preis 6 000 EUR,
      2 Anerkennungen je 2 500 EUR.
      Die im Rahmen des Wettbewerbs erbrachte Leistung eines Baumassenmodells wird nicht auf das Honorar angerechnet. Das Bearbeitungshonorar für diese besondere Leistung wird mit 500 EUR vergütet. Um den Aufwand für die Teilnehmern so gering wie möglich zu halten, wird den Teilnehmern eine Modelleinsatzplatte mit den Bestandsgebäuden zur Verfügung gestellt.
      Das Bearbeitungshonorar wird ausschließlich denjenigen Teilnehmern vergütet, die einen vollständigen und prüffähigen Wettbewerbsbeitrag fristgerecht einreichen.
      Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssummen vorzunehmen.

      IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer

      IV.5.3) Folgeaufträge

      IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts

      IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
      1. Die Besetzung des Preisgerichts wird mit dem Versenden der Wettbewerbsunterlagen bekannt gegeben.

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.2) Zusätzliche Angaben:
      Die im Auswahlverfahren ermittelten Bewerber, die zu dem weiteren Verfahren zugelassen sind, erhalten die Wettbewerbsunterlagen nach ihrer Teilnahmebestätigung unaufgefordert zugesandt. Der Wettbewerb wird gemäß RPW der FHH 2010 durchgeführt.
      Hinweis zu IV.5.3) und IV.5.4)
      Es handelt sich um einen hochbaulichen Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren. Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Aufgabe gem. § 6 (2) RPW der FHH 2010.
      Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und entsprechend § 8 (2) RPW der FHH 2010 einen der Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Planungsleistungen gemäß § 34 HOAI beauftragen, sofern das Projekt umgesetzt wird und soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht. Die Beauftragung erfolgt gemäß Stufenvertrag nach VV Bau der Freien und Hansestadt Hamburg. Beauftragt werden die Planungsleistungen gem. § 34 HOAI mindestens bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 5, ggf. nur Teile der Leistungsphase 5 (mindestens die qualitätssichernden Bestandteile). Die Beauftragung erfolgt als optionale Bestimmung der Auftraggeberin ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen, ggf. bis Leistungsphase 8. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch das Verfahren bereits erbrachte Leistungen der Entwurfsverfasser bis zur Höhe der zuerkannten Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Entwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Die in Ansatz zu bringende Preissumme ist dabei im angemessenen Maße um die Auslagen für Modell und Perspektiven zu mindern. Löst sich eine Arbeitsgemeinschaft nach der Preisverleihung auf, so ist die Ausloberin berechtigt, unbeschadet der urheberrechtlichen Auseinandersetzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ein Mitglied oder mehrere Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft mit der dem Verfahren zugrunde liegenden Planungsaufgabe zu beauftragen. Im Anschluss an den hochbaulichen Wettbewerb werden alle mit Preisen ausgezeichneten Wettbewerbsteilnehmer zur Abgabe eines Honorarangebots aufgefordert und zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlich günstigste Angebot nach den folgenden Kriterien:
      1. Wettbewerbsergebnis 40 %,
      2. Fachlicher Wert 10 %,
      3. Qualität 10 %,
      4. Kundendienst 5 %,
      5. Ausführungszeitraum 5 %,
      6. Honorarangebot 30 %.
      Alle mit Preisen ausgezeichneten Arbeiten werden gem. § 8 (3) RPW der FHH 2010 Eigentum der Ausloberin. Das Urheberrecht einschließlich des Schutzes gegen Nachbauen und das Recht auf Veröffentlichung der Entwürfe bleibt jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer erhalten.
      Für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben ist ein Investitionsvolumen von 4 686 555 EUR netto gem. DIN 276 Kostengruppen 300-400 haushaltsmäßig anerkannt.
      GMH wird als Bauherr für alle baulichen Komponenten der Wettbewerbsaufgabe fungieren. Die Kostenobergrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs bereits sorgfältig zu beachten. Die Ausloberin beabsichtigt, nach der Preisgerichtsentscheidung zunächst eine qualifizierte Kostenschätzung gemäß DIN 276 aufstellen zu lassen, da sowohl die Einhaltung dieser Kostenobergrenze als auch eine wirtschaftliche Planung Voraussetzung für die Realisierung und weitere Beauftragung ist. Zur Gewährleistung einer wirtschaftlichen Realisierung erwartet die Ausloberin insbesondere die kurzfristige Überarbeitung des zur weiteren Bearbeitung empfohlenen Entwurfs nach den Empfehlungen des Preisgerichts und die Konkretisierung wesentlicher baulicher Standards wie auch die Erstellung einer qualifizierten Kostenschätzung (s. o.).
      Der zu schließende Vertrag unterliegt dem Hamburgischen Transparenzgesetz (HmbTG). Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des HmbTG im Informationsregister veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach dem HmbTG sein.
      Voraussichtliche Termine des Wettbewerbs:
      Absendung der Aufforderung zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 46. KW 2014; Versendung der Auslobung an die ausgewählten Teilnehmer: 47. KW 2014; Rückfragenkolloquium: 47. KW 2014;
      Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 02. KW 2015;
      Abgabe Modell: 02. KW 2015;
      Preisgerichtssitzung: 05. KW 2015.

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
      Neuenfelder Straße 19
      21109
      Hamburg
      DEUTSCHLAND

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird. Des Weiteren ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen.

      VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
      SBH | Schulbau Hamburg, Rechtsabteilung (U 1)
      An der Stadthausbrücke 1
      20355
      Hamburg
      DEUTSCHLAND
      MTFlYXJhZ3FkYmdzP3JhZy1lYS1nYGxhdHFmLWNk
      +49 40427310143

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      23.9.2014

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    • Deutschland-Hamburg: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

      2015/S 131-241282

      Bekanntmachung vergebener Aufträge

      Dienstleistungen

      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

      GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH
      An der Stadthausbrücke 1
      Kontaktstelle(n): Einkauf/Vergabe
      20355 Hamburg
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 40428236332
      E-Mail: MTdeYmdkWm5fOWBmYSdhWmZbbmtgJ11e
      Fax: +49 40427310143

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.gmh-hamburg.de

      I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Sonstige: Öffentliches Unternehmen der Freien und Hansestadt Hamburg
      I.3)Haupttätigkeit(en)
      Sonstige: Städtische GmbH
      I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1)Beschreibung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags
      Erweiterung der Goethe-Schule-Harburg um ein Naturwissenschaftszentrum, einen Mensa- und einen Aulabereich in der Eißendorfer Straße.
      II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Hamburg.

      NUTS-Code DE600

      II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
      Die Bekanntmachung betrifft Aufträge auf der Grundlage eines dynamischen Beschaffungssystems (DBS)
      II.1.4)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens

      Seit dem 1.1.2010 ist das Sondervermögen Schulbau Eigentümer aller für schulische Zwecke genutzter Grundstücke und Gebäude der staatlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Hamburg mit einer Grundstücksfläche von rund 9 100 000 m2 und einer Hauptnutzfläche von rd. 3 100 000 m2. Die GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH als Unternehmen der Freien- und Hansestadt Hamburg plant, unterhält und bewirtschaftet unter Berücksichtigung der schulischen Belange die Schulimmobilien in der Region Süd.

      Im Rahmen des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs „Goethe-Schule-Harburg“ soll der Schulstandort an der Eißendorfer Straße um ein Naturwissenschaftszentrum, einen Mensa- und Aulabereich sowie eine Sporthalle ergänzt werden. Die Grundlage für die architektonische Gestaltung liefern die inhaltlichen Schwerpunkte der Schule. Mit einem besonderen Fokus auf der kulturellen Bildung soll die Präsentationsorientierung der Schule im Mittelpunkt der architektonischen Gestaltung stehen. Es wird eine Lösung gesucht, die bei Erfüllung des Raumprogramms eine multifunktionale Bildungsarchitektur erschafft, die als „dritter Pädagoge“ die Lernbereitschaft aller Nutzerinnen und Nutzer fördert.
      Städtebauliches und gestalterisches Ziel für den gesamten Standort ist es, aus den unterschiedlichen architektonischen Bestandsgebäuden ein überzeugendes Schulensemble zu entwickeln. Folgende Flächen sollen in dem Funktionsbaustein Naturwissenschaften, in dem Funktionsbaustein Mensa und Aula und dem Funktionsbaustein Sport untergebracht werden:
      Funktionsbaustein Naturwissenschaften: ca. 1 400 m² BGF Neubaufläche,
      Funktionsbaustein Mensa und Aula: ca. 730 m² BGF Neubaufläche,
      Funktionsbaustein Sport: ca. 660 m² BGF Neubaufläche,
      insgesamt ca. 2 790 m² BGF Neubaufläche.
      Im Einzelnen werden von den Teilnehmern im Rahmen des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs Aussagen zur architektonischen Qualität des Neubaus, zum Konzept für die baukonstruktive Umsetzung unter Berücksichtigung des vorgegebenen Raumprogramms und des pädagogischen Konzepts sowie zum Konzept für die Grundrissorganisation und die Nutzungsverteilung erwartet. Des Weiteren sollen Aussagen zur Zonierung der neu strukturierten Freiflächen getroffen werden.
      Es werden Entwurfskonzepte mit einem optimalen Verhältnis aus langlebigen Baukonstruktionen, wirtschaftlichen Investitionskosten, hoher Energieeffizienz und niedrigen Betriebskosten erwartet.
      Die Durchführung des Bauvorhabens ist als eine Gesamtmaßnahme und unter Aufrechterhaltung des bestehenden Schulbetriebs vorgesehen. Die Zugänglichkeit zu dem bestehenden Schulgebäude muss während der Bauzeit gewährleistet werden. Die Maßnahme muss bis Ende 2018 fertiggestellt und an den Nutzer übergeben sein.
      Gefordert ist eine intensive Auseinandersetzung mit Bauabschnitten und ggf. temporären Auslagerungen von Funktionsbausteinen.
      Das vorläufige Investitionsvolumen für die Maßnahme beträgt ca. 4 686 555 EUR (netto) gem. DIN 276 Kostengruppen 300-400. Der genannte Betrag gilt als Kostenobergrenze und ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs einzuhalten.
      Der Wettbewerb wird gemäß VOF Kapitel 2 und § 3 (2) Richtlinien für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg in der Fassung vom 13.7.2010 (RPW der FHH 2010) als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil, mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 12 Teilnehmern und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren ausgeschrieben. Die Wettbewerbsbeiträge bleiben gem. § 1 (4) RPW 2010 bis zur Entscheidung des Preisgerichts anonym. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.
      Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat für den Wettbewerb die Registrierungsnummer NO_14_14_HRW mit Datum vom 17.09.2014 vergeben.
      Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses Verfahrens durch das büro luchterhandt, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
      II.1.5)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

      71240000

      II.1.6)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
      II.2)Endgültiger Gesamtauftragswert
      II.2.1)Endgültiger Gesamtauftragswert

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Verfahrensart
      IV.1.1)Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum Wettbewerb
      IV.2)Zuschlagskriterien
      IV.2.1)Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf
      1. Wettbewerbsergebnis. Gewichtung 40
      2. Auführungszeitraum. Gewichtung 5
      3. Fachlicher Wert. Gewichtung 10
      4. Kundendienst. Gewichtung 5
      5. Qualität. Gewichtung 10
      6. Preis/Honorar. Gewichtung 30
      IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
      IV.3)Verwaltungsangaben
      IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      GMH-238
      IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags

      Auftragsbekanntmachung

      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2014/S 186-328884 vom 27.9.2014

      Abschnitt V: Auftragsvergabe

      Auftrags-Nr: GMH-238 Bezeichnung: Erweiterung der Goethe-Schule-Harburg um ein Naturwissenschaftszentrum, einen Mensa- und Aulabereich
      V.1)Tag der Zuschlagsentscheidung:
      29.6.2015
      V.2)Angaben zu den Angeboten
      Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
      V.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

      Architekten PFP Planungs GmbH
      Jarrestraße 80
      Hamburg 22303
      DEUTSCHLAND

      V.4)Angaben zum Auftragswert
      V.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
      Es können Unteraufträge vergeben werden: nein

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      VI.2)Zusätzliche Angaben:
      VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

      Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
      Neuenfelder Straße 19
      21109 Hamburg
      DEUTSCHLAND
      Fax: +49 40428402039

      VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird.
      Des Weiteren ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
      VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

      GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH, Rechtsabteilung (U1)
      An der Stadthausbrücke 1
      20355 Hamburg
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MjE5Y1JfVE5PUmBhUllZUmBPVS1gT1UbU08bVU5aT2JfVBtRUg==
      Fax: +49 40427310143

      VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:6.7.2015

      ------------------------------------------------------------------------------------------------------------


      Bekanntmachung der Wettbewerbsergebnisse
      Richtlinie 2004/18/EG

      Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH
      An der Stadthausbrücke 1
      Einkauf/Vergabe
      Zu Händen von: Freya Heller
      20355
      Hamburg
      DEUTSCHLAND
      +49 40428236334
      MjEyWV1iX1VpWjRbYVwiXFVhVmlmWyJYWQ==
      +49 40427310143

      Internet-Adresse(n):


      www.gmh-hamburg.de

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Sonstige: Öffentliches Unternehmen der Freien und Hansestadt Hamburg

      I.3) Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung

      1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber:
      Erweiterung der Goethe-Schule-Harburg um ein Naturwissenschaftszentrum, einen Mensa- und Aulabereich.

      II.1.2) Kurze Beschreibung:
      Seit dem 1.1.2010 ist das Sondervermögen Schulbau Eigentümer aller für schulische Zwecke genutzter Grundstücke und Gebäude der staatlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Hamburg mit einer Grundstücksfläche von rund 9 100 000 m2 und einer Hauptnutzfläche von rd. 3 100 000 m2. Die GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH als Unternehmen der Freien- und Hansestadt Hamburg plant, unterhält und bewirtschaftet unter Berücksichtigung der schulischen Belange die Schulimmobilien in der Region Süd. Im Rahmen des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs „Goethe-Schule-Harburg“ soll der Schulstandort an der Eißendorfer Straße um ein Naturwissenschaftszentrum, einen Mensa- und Aulabereich sowie eine Sporthalle ergänzt werden. Die Grundlage für die architektonische Gestaltung liefern die inhaltlichen Schwerpunkte der Schule. Mit einem besonderen Fokus auf der kulturellen Bildung soll die Präsentationsorientierung der Schule im Mittelpunkt der architektonischen Gestaltung stehen. Es wird eine Lösung gesucht, die bei Erfüllung des Raumprogramms eine multifunktionale Bildungsarchitektur erschafft, die als „dritter Pädagoge“ die Lernbereitschaft aller Nutzerinnen und Nutzer fördert. Städtebauliches und gestalterisches Ziel für den gesamten Standort ist es, aus den unterschiedlichen architektonischen Bestandsgebäuden ein überzeugendes Schulensemble zu entwickeln. Folgende Flächen sollen in dem Funktionsbaustein Naturwissenschaften, in dem Funktionsbaustein Mensa und Aula und dem Funktionsbaustein Sport untergebracht werden: Funktionsbaustein Naturwissenschaften: ca. 1 400 m² BGF Neubaufläche, Funktionsbaustein Mensa und Aula: ca. 730 m² BGF Neubaufläche, Funktionsbaustein Sport: ca. 660 m² BGF Neubaufläche, insgesamt ca. 2 790 m² BGF Neubaufläche. Im Einzelnen werden von den Teilnehmern im Rahmen des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs Aussagen zur architektonischen Qualität des Neubaus, zum Konzept für die baukonstruktive Umsetzung unter Berücksichtigung des vorgegebenen Raumprogramms und des pädagogischen Konzepts sowie zum Konzept für die Grundrissorganisation und die Nutzungsverteilung erwartet. Des Weiteren sollen Aussagen zur Zonierung der neu strukturierten Freiflächen getroffen werden. Es werden Entwurfskonzepte mit einem optimalen Verhältnis aus langlebigen Baukonstruktionen, wirtschaftlichen Investitionskosten, hoher Energieeffizienz und niedrigen Betriebskosten erwartet. Die Durchführung des Bauvorhabens ist als eine Gesamtmaßnahme und unter Aufrechterhaltung des bestehenden Schulbetriebs vorgesehen. Die Zugänglichkeit zu dem bestehenden Schulgebäude muss während der Bauzeit gewährleistet werden. Die Maßnahme muss bis Ende 2018 fertiggestellt und an den Nutzer übergeben sein. Gefordert ist eine intensive Auseinandersetzung mit Bauabschnitten und ggf. temporären Auslagerungen von Funktionsbausteinen.
      Das vorläufige Investitionsvolumen für die Maßnahme beträgt ca. 4 686 555 EUR (netto) gem. DIN 276 Kostengruppen 300-400. Der genannte Betrag gilt als Kostenobergrenze und ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs einzuhalten.
      Der Wettbewerb wird gemäß VOF Kapitel 2 und § 3 (2) Richtlinien für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg in der Fassung vom 13.7.2010 (RPW der FHH 2010) als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil, mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 12 Teilnehmern und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren ausgeschrieben. Die Wettbewerbsbeiträge bleiben gem. § 1 (4) RPW 2010 bis zur Entscheidung des Preisgerichts anonym. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.
      DE Standardformular 12 – Wettbewerbsbekanntmachung 4/14.
      Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat für den Wettbewerb die Registrierungsnummer NO_14_14_HRW mit Datum vom 17.9.2014 vergeben.
      Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses Verfahrens durch das büro luchterhandt, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.

      II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71240000
      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verwaltungsangaben

      IV.1.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
      GMH-238

      IV.1.2) Angaben zu früheren Bekanntmachungen
      Frühere Bekanntmachung(en) desselben Wettbewerbs: ja
      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2014/S 186-328884 vom 27.9.2014

      Abschnitt V: Wettbewerbsergebnisse

      V.1) Zuschlag und Preise

      V.1.1) Anzahl der Teilnehmer:
      12

      V.1.2) Anzahl der ausländischen Teilnehmer:
      3

      V.1.3) Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs
      PFP Planungs GmbH
      Jarresstraße 80
      22303
      Hamburg
      DEUTSCHLAND
      MTZnW2NmOmpgaidbbF1iY25fZW5faCheXw==

      V.1.4) Höhe der Preise
      Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 13 500 EUR

      V.1) Zuschlag und Preise

      V.1.1) Anzahl der Teilnehmer:
      12

      V.1.2) Anzahl der ausländischen Teilnehmer:
      3

      V.1.3) Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs
      DFZ Architekten GmbH
      Klopstockstraße 23
      22765
      Hamburg
      DEUTSCHLAND
      MTdsbV5fWmcnZFpubFxhOV1fcyZaa1xhYm1eZG1eZyddXg==

      V.1.4) Höhe der Preise
      Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 10 000 EUR

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Der Wettbewerb steht in Verbindung mit einem Vorhaben oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.2) Zusätzliche Angaben:
      Abweichend von der Bekanntmachung wurden nur ein 1. und 2. Preis vergeben. Statt dessen wurden die Anzahl der Anerkennungen für je 2 500 EUR von 2 auf 3 erhöht.

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg
      21109
      Hamburg
      DEUTSCHLAND
      +49 40428402039

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird. Des Weiteren ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

      VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
      GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH, Rechtsabteilung (U 1)
      An der Stadthausbrücke 1
      20355
      Hamburg
      DEUTSCHLAND
      MjEwW19kYVdrXDZdY14kXldjWGtoXSRaWw==
      +49 40427310143

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      20.2.2015


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INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht 29.09.2014
Ergebnis veröffentlicht 10.07.2015
Zuletzt aktualisiert 21.01.2020
Wettbewerbs-ID 3-180477
Seitenaufrufe 4213





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