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1. Preis: "Das Neue Hauner" - Einladende Freiflächen, © Nickl & Partner Architekten AG Diashow "Das Neue Hauner" - Einladende Freiflächen, © Nickl & Partner Architekten AG

  • DE-80539 München
  • 07/2015
  • Ergebnis
  • (ID 3-184641)

„Das Neue Hauner“ - Neubau Eltern-Kind-Zentrum

Nichtoffener Realisierungswettbewerb
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    Entscheidung 03.07.2015 Entscheidung
    Achtung Änderung am Dec 8, 2014
    Verfahren Nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW
    Berufsgruppen Architekten
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 20 - max. 25
    Tatsächliche Teilnehmer: 23
    Gebäudetyp Gesundheitswesen
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude
    Zulassungsbereich GPA/ GATT
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 355.000 EUR zzgl. USt.
    Baukosten 110.000.000 EUR inkl. USt.
    Auslober/Bauherr Staatliches Bauamt München 2, München (DE)
    Preisrichter Prof. Carlo Baumschlager, Friedrich Geiger, Prof. Hans Peter Haid, German Haimerl, Rudolf Heinle, Prof. Klaus K. Loenhart, Prof. Andreas Meck, Florian Roger, Sabine Steger, Astrid Tiemann-Petri, Prof. Gesine Weinmiller [Vorsitz] , Dr. Tanja Benzinger, Ulrike Boesser, Dr. Stephanie Herrmann, Ulrich Hörlein, Prof. Dr. Karl-Walter Jauch, Prof. Dr. Christoph Klein, Gerd Koslowski, Johann Stadler, Sabine Pfeiler, Helle Dokken
    Aufgabe
    Allgemein:
    Das Klinikum der Universität München beabsichtigt, seinen Standort im Bereich des Campus Großhadern zu konzentrieren und dort ein Eltern-Kind-Zentrum („Das Neue Hauner“) zu errichten.
    Die derzeitige Streuung von einzelnen Kliniken im Bereich des Standortes Innenstadt und Großhadern entspricht nicht mehr einer wirtschaftlichen Klinikstruktur. Die Wettbewerbsfläche mit einer Größe von ca. 26 200 m² ist Teil des Patientengartens des Klinikums der Universität München, Campus Großhadern.
    Wettbewerbsaufgabe:
    Es ist ein Vorentwurfskonzept für die Errichtung eines Eltern-Kind-Krankenhauses mit unterirdischer Anbindung an den Wirtschaftstrakt bzw. an das Tunnelsystem mind. auf Ebene U2 zu erarbeiten.
    Das Raumprogramm für das Neue Hauner umfasst ca. 21 400 m² Nutzfläche (NF 1-7). Dieser sind die erforderlichen Verkehrs- und Funktionsflächen hinzuzurechnen.
    Als Größenordnung für die Funktionsfläche sollte mindestens 30 % der Nutzfläche, also rund 7 000 m² angesetzt werden.
    Neben einem zukunftsorientierten Konzept, das optimierte Betriebsabläufe gewährleistet, werden eine anspruchsvolle Gestaltung, sowie eine energieeffiziente Bauweise von großer Bedeutung sein. Im Vordergrund steht die optimale Versorgung der kleinen Patienten und somit kindgerechtes Bauen.
    Die Aufgabe setzt höchste Anforderungen an die planerische Qualität, inklusive Lösungen für räumlich-funktionale Anbindungen an bestehende Versorgungsstrukturen sowie an eine wirtschaftliche Konzeption und Planung für Erstellung und Betrieb.
    Voraussichtliche Wettbewerbsleistung:
    Lageplan M 1/500,
    Grundrisse, Ansichten, Schnitte M 1/200,
    Funktionsplan im M 1/500 nach DIN 13080,
    Außenraumperspektive,
    Erläuterungen,
    Modell M 1/1000,
    Berechnungen gem. DIN 277-1; 2.
    Geplante zeitliche Realisierung:
    Baubeginn: Neubau „Das Neue Hauner“ ca. ab 2017.
    Die Obergrenze für die reinen Baukosten für das Gebäude liegt bei ca. 110 000 000 EUR brutto. Diese Kosten umfassen die Kostengruppe 300 bis 400 nach DIN 276 ohne Medizintechnik.
    Unmittelbar nach Beendigung des VOF-Verfahrens beginnt die Leistungserbringung.
    Diese beginnt mit der Planung und Erstellung einer Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau).
    Adresse des Bauherren DE-80539 München
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  • Auswahlkriterien

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    Nachweis finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gem. § 5 (4) VOF Ja
    Berufshaftpflicht Personenschäden 3.000.000 Euro
    Berufshaftpflicht Sach- und Vermögensschäden 5.000.000 Euro
    Durchschnittlicher Mindestumsatz der letzten 3 Jahre Information im Anzeigentext nicht enthalten
    Angaben zur Mitarbeiteranzahl Information im Anzeigentext nicht enthalten
    Angaben zu Arbeitsgemeinschaften ARGE verpflichtend: alle Büros der ARGE dürfen Referenzen einreichen
    Anzahl Referenzen insgesamt mind. 1 Referenz
    Zeitraum für Referenzen innerhalb der letzten 10 Jahre
    Eigenschaft der Referenzen: Referenz(en) vergleichbar
    Leistungsphasen der Referenzen: Lph 1(2) - 5
    Angaben zur techn. Ausstattung gefordert? Nein
    Angaben zur Qualitätssicherung gefordert? Nein
    Angaben zum technischen Leiter gefordert? Information im Anzeigentext nicht enthalten
    Vergabe von Unteraufträgen eingeschränkt? Information im Anzeigentext nicht enthalten
    Bewerbungsunterlagen online verfügbar? Ja
    Zusätzliche Kategorie junge/kleine Büros? Nein
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    • Deutschland-München: Architekturentwurf
      2014/S 236-415188

      Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstr. 18, Zu Händen von: Frau Ratayszak, Frau Engelhardt, München80539, DEUTSCHLAND. Telefon: +49 8921811-3109/3101. Fax: +49 89218111999. E-Mail: MTltXGleWFlcamtcY2NcN2prWVhkKSVZWHBcaWUlW1w=

      (Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 18.11.2014, 2014/S 222-393041)

      Betr.:
      CPV:71220000Architekturentwurf

      Anstatt:
      III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand:

      (...)

      — Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (Architekt, Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt, Ingenieur, beratender Ingenieur, Stadtplaner) gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 09.Mai 2007,

      (...)

      muss es heißen:
      III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand:

      (...)

      — Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (Architekt) gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 9.5.2007,

      (...)

    © European Union, http://ted.europa.eu
  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • Wettbewerbsbekanntmachung
      Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Staatliches Bauamt München 2
      Ludwigstr. 18
      Zu Händen von: Frau Ratayszak, Frau Engelhardt
      80539
      München
      DEUTSCHLAND
      +49 8921811-3109/3101
      MjE0aFdkWVNUV2VmV15eVzJlZlRTXyQgVFNrV2RgIFZX
      +49 89218111999

      Internet-Adresse(n):


      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.stbam2.bayern.de
      Weitere Auskünfte erteilen:
      die oben genannten Kontaktstellen

      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
      die oben genannten Kontaktstellen

      Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an
      : die oben genannten Kontaktstellen

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde

      1.3) Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
      Gesundheit
      Bildung

      1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber:
      Nichtoffener, einphasiger Realisierungswettbewerb mit vorherigem Teilnahmeverfahren für den Neubau eines Eltern-Kind-Zentrums („Das Neue Hauner“) des Klinikums der Universität München. Der Wettbewerb unterliegt den Regeln der RPW 2013.

      II.1.2) Kurze Beschreibung:
      Allgemein:
      Das Klinikum der Universität München beabsichtigt, seinen Standort im Bereich des Campus Großhadern zu konzentrieren und dort ein Eltern-Kind-Zentrum („Das Neue Hauner“) zu errichten.
      Die derzeitige Streuung von einzelnen Kliniken im Bereich des Standortes Innenstadt und Großhadern entspricht nicht mehr einer wirtschaftlichen Klinikstruktur. Die Wettbewerbsfläche mit einer Größe von ca. 26 200 m² ist Teil des Patientengartens des Klinikums der Universität München, Campus Großhadern.
      Wettbewerbsaufgabe:
      Es ist ein Vorentwurfskonzept für die Errichtung eines Eltern-Kind-Krankenhauses mit unterirdischer Anbindung an den Wirtschaftstrakt bzw. an das Tunnelsystem mind. auf Ebene U2 zu erarbeiten.
      Das Raumprogramm für das Neue Hauner umfasst ca. 21 400 m² Nutzfläche (NF 1-7). Dieser sind die erforderlichen Verkehrs- und Funktionsflächen hinzuzurechnen.
      Als Größenordnung für die Funktionsfläche sollte mindestens 30 % der Nutzfläche, also rund 7 000 m² angesetzt werden.
      Neben einem zukunftsorientierten Konzept, das optimierte Betriebsabläufe gewährleistet, werden eine anspruchsvolle Gestaltung, sowie eine energieeffiziente Bauweise von großer Bedeutung sein. Im Vordergrund steht die optimale Versorgung der kleinen Patienten und somit kindgerechtes Bauen.
      Die Aufgabe setzt höchste Anforderungen an die planerische Qualität, inklusive Lösungen für räumlich-funktionale Anbindungen an bestehende Versorgungsstrukturen sowie an eine wirtschaftliche Konzeption und Planung für Erstellung und Betrieb.
      Voraussichtliche Wettbewerbsleistung:
      Lageplan M 1/500,
      Grundrisse, Ansichten, Schnitte M 1/200,
      Funktionsplan im M 1/500 nach DIN 13080,
      Außenraumperspektive,
      Erläuterungen,
      Modell M 1/1000,
      Berechnungen gem. DIN 277-1; 2.
      Geplante zeitliche Realisierung:
      Baubeginn: Neubau „Das Neue Hauner“ ca. ab 2017.
      Die Obergrenze für die reinen Baukosten für das Gebäude liegt bei ca. 110 000 000 EUR brutto. Diese Kosten umfassen die Kostengruppe 300 bis 400 nach DIN 276 ohne Medizintechnik.
      Unmittelbar nach Beendigung des VOF-Verfahrens beginnt die Leistungserbringung.
      Diese beginnt mit der Planung und Erstellung einer Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau).

      II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71220000
      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
      Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA).
      Regeln bei der Gewichtung der Eignungskriterien:
      Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein gewichtetes Punktesystem anwenden. Für die einzelnen Kriterien werden jeweils 0-5 Punkte vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung.
      1. Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (10 %).
      2. Beschäftigte und Führungskräfte, jährliches Mittel (5 %).
      3. Gestaltungsqualität der Referenzprojekte/-planungen (aus Referenzliste und Referenzbögen) (40 %).
      4. Technische und funktionale Qualität bei Planung und Durchführung von Referenzprojekten/-planungen mit vergleichbarer Komplexität (aus Referenzliste und Referenzbögen) (40 %).
      5. Unternehmens- und Projektorganisation (5 %).
      Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
      1. Allgemeine Kriterien:
      1.1 Juristische Person/§ 19 Abs. 3 VOF:
      Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 19 Abs. 1 VOF bei Architekten und nach § 19 Abs. 2 VOF bei „Beratenden Ingenieuren“ oder „Ingenieuren“ benennen.
      Eine Erklärung über den/die Name/n und die berufliche Qualifikation der Person/en (Gesellschafter, bevollmächtigte/r Vertreter, der/die verantwortliche/n Projektbearbeiter etc.), die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en, und die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen, ist vorzulegen.
      1.2. Wirtschaftliche Verknüpfung/§ 4 Abs. 2 VOF:
      Eine Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art er wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ist vorzulegen.
      1.3 Rechtsform der Bewerbergemeinschaft/§ 4 Abs. 4 VOF:
      Der Auftrag kann an Einzelbüros oder an Bewerbergemeinschaften vergeben werden. Für Bewerbergemeinschaften gilt: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
      Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
      Alle Kriterien für die Zulassungs- und Eignungsvoraussetzungen sind bei Bewerbergemeinschaften von jedem ihrer Mitglieder zu erfüllen, beziehungsweise bei interdisziplinären Wettbewerben von allen Teilnehmern der jeweiligen Fachrichtungen.
      1.4 Unterbeauftragung/§ 5 Abs. 5h VOF:
      Sollen Teile der Leistung als Unteraufträge vergeben werden, ist eine entsprechende Erklärung des Bewerbers erforderlich.
      Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die als Unteraufträge vergeben werden sollen, sind dabei zu benennen.
      1.5 Bedienung der Kapazitäten anderer Unternehmen/§ 5 Abs. 6 VOF:
      Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, hat er/sie diese vor Vertragsabschluss zu benennen. Er/sie muss in diesem Fall der Vergabestelle nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Erklärung des Bewerbers und eine Verpflichtungserklärung des betreffenden Unterauftragnehmers sind erforderlich.
      Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die durch Kapazitäten anderer Unternehmen ausgeführt werden sollen, sind dabei zu benennen.
      1.6 Angaben nach § 4 Abs. 6a-g VOF (Unzuverlässigkeit):
      Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6a-g VOF gefordert.
      1.7 Angaben nach § 4 Abs. 9a-d VOF (Ausschlussgründe):
      Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 9 a-d VOF gefordert.
      2. Wirtschaftliche und finanzielle Kriterien:
      2.1 Berufshaftpflichtversicherung:
      Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 5 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens.
      Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
      Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der es den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
      Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
      Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die Versicherungssummen und die Deckung pro Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen.
      Der Nachweis der o. g. Haftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die Auftragsvergabe.
      Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. Erklärung für die Bewerbergemeinschaft insgesamt oder für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft getrennt vorlegen.
      2.2 Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Objektplanung Gebäude) nach HOAI, in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren/§ 5 Abs. 4c VOF
      Eine Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren ist abzugeben. Entsprechende Dienstleistungen sind Grundleistungen im LeistungsbildObjektplanung Gebäude HOAI.
      Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen als auch die fragliche Niederlassung zu erstellen.
      3. Fachliche Kriterien:
      3.1 Erbringung der Dienstleistung durch einen besonderen Berufsstand/§ 19 Abs. 2 VOF.
      Siehe III.2) dieser Bekanntmachung.
      3.2 Beschäftigte/Führungskräfte, jährliches Mittel/§ 5 Abs. 5d VOF:
      Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren Beschäftigten (Ingenieure, Techniker, technische Zeichner, sonstige Mitarbeiter) und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft, gegliedert nach Berufsgruppen (berufliche Befähigung), gefordert.
      3.3. Technische Leistungsfähigkeit – Referenzen/§ 5 Abs. 5b VOF.
      3.3.1 Referenzliste, Leistungsbild Objektplanung Gebäude nach HOAI.
      Eine Referenzliste der wesentlichen in den letzten zehn abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Dienstleistungen, Projekte, Wettbewerbserfolge oder Architekturpreise mit vergleichbarem/r Schwierigkeitsgrad/Aufgabenstellung unter Angabe des Auftraggebers und dessen Ansprechpartner, der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten oder geschätzten Kosten, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes und ggf. der Leistungsphasen ist beizulegen.
      Diese Auflistung ist auf max. 10 Referenzprojekte zu beschränken.
      Die Referenzprojekte sollten im Idealfall mit der Wettbewerbsaufgabe vergleichbar sein. Kann der Bewerber keine mit dem Gegenstand des Wettbewerbs vergleichbaren Projekte oder Planungen vorweisen, sind sonstige aussagekräftige Projekte, Planungen, Wettbewerbserfolge oder Architekturpreise aufzulisten.
      3.3.2 Referenzbogen, Leistungsbild Objektplanung-Gebäude zu abgeschlossenen Leistungsphasen 2-4, ggf. 5 HOAI.
      Es sind 1 bis max. 3 Referenzprojekte aus der Auflistung nach 3.3.1, mittels einer Text- und Bilddokumentation näher zu beschreiben. Die Darstellung je Referenzprojekt soll 2 Seiten DIN A3 (einseitig bedruckt) nicht übersteigen. Als Deckblatt zu jedem Referenzprojekt ist ein Referenzbogen, ergänzt mit weiteren Angaben, zu verwenden.
      Im Referenzbogen sind folgende Angaben zu machen:
      Gebäudetyp,
      kurze Beschreibung und ggf. besondere Anforderungen,
      Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau etc.),
      Honorarzone,
      Bauherr,
      Art des Vertragsverhältnisses,
      erbrachte Leistungen aufgegliedert nach Leistungsphasen nach HOAI,
      Gebäudekenndaten Nutzfläche und Bruttorauminhalt,
      Baukosten getrennt nach Kostengruppen nach DIN 276,
      Einsatz von anderen Unternehmen oder Kapazitäten anderer Unternehmen.
      Bei Referenzprojekten, deren Urheberschaft bei anderen liegt, sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat.
      Bereits eine sehr gut vergleichbare vorgelegte Referenz reicht aus, um die höchste Punktzahl zu erreichen.
      Als vergleichbar sieht die Vergabestelle eine Nutzfläche(1-7) von 7 500 m² und Baukosten in Höhe von 35 000 000 EUR brutto an.
      3.4 Unternehmens- und Projektorganisation/§ 5 Abs. 5a VOF
      Es sind Angaben über die Unternehmensorganisation des Bewerbers als Organigramm oder Liste erforderlich.
      Es sind Angaben über die für die Leistung vorgesehenen Verantwortlichen und Mitarbeiter am Projekt als Organigramm oder Liste mit Aussagen zu Qualifikation, Stellung in der Bürostruktur, Dauer der Bürozugehörigkeit, vorgesehenen Aufgabenbereich und deren Nachweis der Berechtigung zum Führen der erforderlichen Berufsbezeichnung erforderlich.

      III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
      Der Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Studiennachweise und/oder Bescheinigungen ist gefordert.
      Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
      Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art 2 BauKaG erfüllt sind.
      Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO und der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der:
      — Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (Architekt, Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt, Ingenieur, beratender Ingenieur, Stadtplaner) gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 09.Mai 2007,
      — Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG, im Auftragsfall müssen die Vorgaben des Art. 2 BauKG erfüllt werden.

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Art des Wettbewerbs
      Nichtoffen
      Geplante Teilnehmerzahl Mindestzahl 20. /Höchstzahl 25

      IV.2) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer

      IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
      Die Kriterien für die Bewertung der Wettbewerbsbeiträge werden den ausgewählten Teilnehmern mit der Auslobung mitgeteilt.

      IV.4) Verwaltungsangaben

      IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
      15490 E 0043

      IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden Unterlagen

      IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
      Tag: 17.12.2014 - 14:00

      IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

      IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
      Deutsch.

      IV.5) Preise und Preisgericht

      IV.5.1) Angaben zu Preisen:
      Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
      Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Gesamtsumme der Preise und Anerkennungen beträgt voraussichtlich:
      355 000 EUR (netto),
      1. Preis 140 000 EUR,
      2. Preis 90 000 EUR,
      3. Preis 55 000 EUR,
      Anerkennungen insgesamt 70 000 EUR.
      Das Preisgericht ist berechtigt, die Gesamtsumme nach einstimmigem Beschluss anders zu verteilen.

      IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
      Im Auftragsfall wird das Preisgeld mit den Honoraren verrechnet.
      Kosten für die Bewerbung oder die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe werden nicht erstattet.

      IV.5.3) Folgeaufträge
      Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja

      IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
      Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: nein

      IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
      1. Prof. Carlo Baumschlager, Architekt, Dornbirn
      2. MDirig Friedrich Geiger, Architekt, Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr
      3. Silvia Gmür, Architektin, Basel
      4. Prof. Hans Peter Haid, Architekt, Nürnberg
      5. German Haimerl, Architekt, München
      6. Prof. Klaus Loenhart, Architekt, Landschaftsarchitekt, Graz
      7. Prof. Andreas Meck, Architekt, München
      8. Stadtbaurätin Prof. Dr. Elisabeth Merk, Architektin, Landeshauptstadt München
      9. Astrid Tiemann-Petri, Architektin, Stuttgart
      10. Prof. Gesine Weinmiller, Architektin, Berlin

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.2) Zusätzliche Angaben:
      A) Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind online unter http://www.stbam2.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php abrufbar.
      Als Bewerbungsunterlage ist der „Teilnahmeantrag“ mit allen erforderlichen Anlagen ausgefüllt einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerber die Angaben für vollständig und verbindlich.
      Vom Staatlichen Bauamt München 2 werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen versandt.
      Der ständig fortgeschriebene „Fragen und Antworten Katalog“, der für Bewerberrückfragen gedacht ist, kann auch auf der oben genannten Intranet Seite abgerufen werden. Der Bewerber soll regelmäßig den „Fragen und Antworten Katalog“ verfolgen, da oft inhaltlich die gleichen Fragen von verschiedenen Bewerbern gestellt werden.
      b) Die Bewerbung ist schriftlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle nach I.1) auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
      Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen ohne Verwendung des Teilnahmeantrages oder ohne Verwendung der vom Staatlichen Bauamt München 2 mit dem Teilnahmeantrag übergebenen Vordrucke werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
      Geforderte Nachweise sind in der im Teilnahmeantrag genannten Reihenfolge zusammenzustellen.
      Die Bewerbung ist auf die bezeichnete Leistung abzustimmen und in übersichtlicher Form einzureichen.
      Die dem Teilnahmeantrag beizulegenden Unterlagen sind auf einseitig beschriebene Seiten zu beschränken.
      Die Anzahl dieser Unterlagen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
      Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
      c) Bei direkter Einreichung ist der Bewerber verpflichtet, sich vom Personal der Poststelle (Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München – Geschäftszeiten: Mo.-Do. 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr) die Übergabe der Unterlagen schriftlich mit Namenszeichen, Datum und genauer Uhrzeit bestätigen zu lassen. Sollte die Poststelle nicht besetzt sein, so kann die Bestätigung auch vom Personal der Zimmer E12 oder E14 erteilt werden.
      d) Als Fristende (Schlusstermin) für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Als fristgerecht zugegangen gelten nur Angebote, die fristgerecht unter nachstehender Adresse eingegangen sind. Angebote, die nicht unter nachstehender Adresse eingehen, werden ausgeschlossen.
      Der Bewerber ist für den termingerechten Eingang der Unterlagen allein verantwortlich. Er soll einen Versanddienst suchen, der eine termingerechte Zustellung garantiert.
      Die Postsendung müssen deutlich mit dem Hinweis (Aufkleber) auf den betreffenden Wettbewerb gekennzeichnet werden:
      Wettbewerb.
      Maßnahme:
      Neubau eines Eltern-Kind-Zentrums („Das Neue Hauner“) des Klinikums der Universität München,
      Maßnahmennummer: 15490 E 0043,
      Objektplanung Gebäude.
      Staatliches Bauamt München 2,
      Ludwigstraße 18, 80539 München.
      -im Posteingang nicht öffnen-
      e) Mehrfachbewerbungen, sowohl in der Form der Einzelbewerbung, als auch durch Beteiligung an einer Bewerbergemeinschaft, führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen.
      f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
      g) Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
      h) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
      i) Bewerbungen sind in Papierform als gelochte Blätter im Ordner gebunden (scanfähig) und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt.
      j) Die Kontaktdaten zu den Referenzbögen der vorgestellten Projekte sind – für Nachfragen – mit Abgabe der Unterlagen anzugeben – auch für die noch nicht abgeschlossene Projekte.
      k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei den in den Referenzbögen angegebenen Kontakten.
      Erkundigungen über die Qualität der Planung und Durchführung der Referenzprojekte einzuholen.
      l) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Das allgemeine Vertragsmuster und die AVB dieser Bekanntmachung können bei Bedarf bei der Kontaktstelle nach I.1) angefordert oder unter http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf eingesehen werden.
      m) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
      n) Arbeitsgemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Arbeitsgemeinschaft ist – falls im Einzelfall erforderlich – nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich.
      o) Eine Nachforderung von fehlenden Erklärungen und Nachweisen findet grundsätzlich nicht statt. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise müssen mit der Bewerbung vorgelegt werden. In Einzelfällen behält sich die Vergabestelle vor, solche ausnahmsweise nachzufordern.
      p) Der Auftraggeber wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einem der Preisträger die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen gemäß den Vorgaben der VOF übertragen.
      Vertragsgrundlage werden im Auftragsfall die Vertragsmuster sowie die Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) und Anlagen des Auftraggebers (siehe VHF Bayern).
      Honorare und Vergütungen ermitteln sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Die Planungsaufgabe wird der Honorarzone V zugeordnet.
      Der Auftraggeber beabsichtigt, einen Bewerber mit folgenden Leistungen gemäß der Objektplanung Gebäude § 34 HOAI Leistungsphasen 2-4 (teilweise) und optional mit Leistungsphase 5, stufenweise zu beauftragen:
      — Stufe 1: Leistungsphasen 2-4 (teilweise, siehe VHF Bayern),
      — Stufe 2: Leistungsphase 5.
      Ein Rechtsanspruch für die Beauftragung der Leistungsphasen 2 bis 4 sowie 5 besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.
      q) Voraussichtliche Termine des Wettbewerbsverfahrens: Versand der Auslobung Tag: 6.2.2015, Kolloquium KW 09 oder 10 2015, Abgabe Pläne Tag: 4.5.2015, Abgabe Modell Tag: 11.5.2015. Die Termine können sich ggf. geringfügig ändern.

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
      Maximilianstraße 39
      80538
      München
      DEUTSCHLAND
      MTJ0Y3BlX2BjaV9ra2NwLHFzY2JgX3djcGw+cGNlbWAsYF93Y3BsLGJj
      +49 8921762411
      +49 8921762847

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer 15 Kalendertage (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

      VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
      Staatliches Bauamt München 2
      Ludwigstrasse 18
      80539
      München
      DEUTSCHLAND
      MThuXWpfWVpda2xdZGRdOGtsWlllKiZaWXFdamYmXF0=
      +49 89218113101
      +49 89218111999

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      14.11.2014

    © European Union, http://ted.europa.eu
  • Anzeigentext Ergebnis

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    • 06/10/2015    S193    Mitgliedstaaten - Dienstleistungsauftrag - Wettbewerbsergebnisse - Entfällt 

      Deutschland-München: Architekturentwurf

      2015/S 193-350489

      Bekanntmachung der Wettbewerbsergebnisse

      Richtlinie 2004/18/EG
      Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

      I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

      Staatliches Bauamt München 2
      Ludwigstr. 18
      Kontaktstelle(n): Vergabestelle
      80539 München
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 8921811-5209/5201
      E-Mail: MTdvXmtgWltebG1eZWVeOWxtW1pmKydbWnJea2cnXV4=
      Fax: +49 89218115299

      Internet-Adresse(n):

      www.stbam2.bayern.de

      I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde
      I.3)Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
      Gesundheit
      1.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts

      II.1)Beschreibung
      II.1.1)Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber:
      Nichtoffener, einphasiger Realisierungswettbewerb mit vorherigem Teilnahmeverfahren für den Neubau eines Eltern-Kind-Zentrums („Das Neue Hauner“) des Klinikums der Universität München.
      II.1.2)Kurze Beschreibung:
      Das Klinikum der Universität München beabsichtigt, seinen Standort im Bereich des Campus Großhadern zu konzentrieren und dort ein Eltern-Kind-Zentrum („Das Neue Hauner“) zu errichten.

      Die derzeitige Streuung von einzelnen Kliniken im Bereich des Standortes Innenstadt und Großhadern entspricht nicht mehr einer wirtschaftlichen Klinikstruktur. Die Wettbewerbsfläche mit einer Größe von ca. 26 200 m2 ist Teil des Patientengartens des Klinikums der Universität München, Campus Großhadern.

      Wettbewerbsaufgabe:
      Es ist ein Vorentwurfskonzept für die Errichtung eines Eltern-Kind-Krankenhauses mit unterirdischer Anbindung an den Wirtschaftstrakt bzw. an das Tunnelsystem mind. auf Ebene U2 zu erarbeiten.

      Das Raumprogramm für das Neue Hauner umfasst ca. 21 400 m2 Nutzfläche (NF 1-7). Dieser sind die erforderlichen Verkehrs- und Funktionsflächen hinzuzurechnen.

      Als Größenordnung für die Funktionsfläche sollte mindestens 30 % der Nutzfläche, also rund 7 000 m2 angesetzt werden.

      Neben einem zukunftsorientierten Konzept, das optimierte Betriebsabläufe gewährleistet, werden eine anspruchsvolle Gestaltung, sowie eine energieeffiziente Bauweise von großer Bedeutung sein. Im Vordergrund steht die optimale Versorgung der kleinen Patienten und somit kindgerechtes Bauen.
      Die Aufgabe setzt höchste Anforderungen an die planerische Qualität, inklusive Lösungen für räumlich-funktionale Anbindungen an bestehende Versorgungsstrukturen sowie an eine wirtschaftliche Konzeption und Planung für Erstellung und Betrieb.
      Voraussichtliche Wettbewerbsleistung:
      Lageplan M 1/500,
      Grundrisse, Ansichten, Schnitte M 1/200,
      Funktionsplan im M 1/500 nach DIN 13080,
      Außenraumperspektive,
      Erläuterungen,
      Modell M 1/1000,
      Berechnungen gem. DIN 277-1; 2.
      Geplante zeitliche Realisierung:
      Baubeginn: Neubau „Das Neue Hauner“ ca. ab 2017.
      Die Obergrenze für die reinen Baukosten für das Gebäude liegt bei ca. 110 000 000 EUR brutto. Diese Kosten umfassen die Kostengruppe 300 bis 400 nach DIN 276 ohne Medizintechnik.
      II.1.3)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

      71220000

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Verwaltungsangaben
      IV.1.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
      15 D 0912
      IV.1.2)Angaben zu früheren Bekanntmachungen
      Frühere Bekanntmachung(en) desselben Wettbewerbs: ja

      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2014/S 222-393041 vom 18.11.2014

      Abschnitt V: Wettbewerbsergebnisse

      Nr: 1

      Bezeichnung: Nichtoffener, einphasiger Realisierungswettbewerb mit vorherigem Teilnahmeverfahren für den Neubau eines Eltern-Kind-Zentrums („Das Neue Hauner“) des Klinikums der Universität München.

      V.1)Zuschlag und Preise
      V.1.1)Anzahl der Teilnehmer:
      25
      V.1.2)Anzahl der ausländischen Teilnehmer:
      6
      V.1.3)Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs

      Nickl & Partner Architekten AG
      Lindberghstr. 19
      80939 München
      DEUTSCHLAND

      V.1.4)Höhe der Preise
      Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 355 000 EUR

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Der Wettbewerb steht in Verbindung mit einem Vorhaben oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
      VI.2)Zusätzliche Angaben:

      a) Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind online unter http://www.stbam2.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php abrufbar.

      Als Bewerbungsunterlage ist der „Teilnahmeantrag“ mit allen erforderlichen Anlagen ausgefüllt einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerber die Angaben für vollständig und verbindlich.
      Vom Staatlichen Bauamt München 2 werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen versandt.
      Der ständig fortgeschriebene „Fragen und Antworten Katalog“, der für Bewerberrückfragen gedacht ist, kann auch auf der oben genannten Intranet Seite abgerufen werden. Der Bewerber soll regelmäßig den „Fragen und Antworten Katalog“ verfolgen, da oft inhaltlich die gleichen Fragen von verschiedenen Bewerbern gestellt werden.
      b) Die Bewerbung ist schriftlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle nach I.1) auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
      Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen ohne Verwendung des Teilnahmeantrages oder ohne Verwendung der vom Staatlichen Bauamt München 2 mit dem Teilnahmeantrag übergebenen Vordrucke werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
      Geforderte Nachweise sind in der im Teilnahmeantrag genannten Reihenfolge zusammenzustellen.
      Die Bewerbung ist auf die bezeichnete Leistung abzustimmen und in übersichtlicher Form einzureichen.
      Die dem Teilnahmeantrag beizulegenden Unterlagen sind auf einseitig beschriebene Seiten zu beschränken.
      Die Anzahl dieser Unterlagen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
      Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
      c) Bei direkter Einreichung ist der Bewerber verpflichtet, sich vom Personal der Poststelle (Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München – Geschäftszeiten: Mo.-Do. 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr) die Übergabe der Unterlagen schriftlich mit Namenszeichen, Datum und genauer Uhrzeitbestätigen zu lassen. Sollte die Poststelle nicht besetzt sein, so kann die Bestätigung auch vom Personal der Zimmer E12 oder E14 erteilt werden.
      d) Als Fristende (Schlusstermin) für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Als fristgerecht zugegangen gelten nur Angebote, die fristgerecht unter nachstehender Adresse eingegangen sind. Angebote, die nicht unter nachstehender Adresse eingehen, werden ausgeschlossen.
      Der Bewerber ist für den termingerechten Eingang der Unterlagen allein verantwortlich. Er soll einen Versanddienst suchen, der eine termingerechte Zustellung garantiert.
      Die Postsendung müssen deutlich mit dem Hinweis (Aufkleber) auf den betreffenden Wettbewerb gekennzeichnet werden:
      Wettbewerb.
      Maßnahme:
      Neubau eines Eltern-Kind-Zentrums („Das Neue Hauner“) des Klinikums der Universität München,
      Maßnahmennummer: 15490 E 0043,
      Objektplanung Gebäude.
      Staatliches Bauamt München 2,
      Ludwigstraße 18, 80539 München.
      — im Posteingang nicht öffnen-
      e) Mehrfachbewerbungen, sowohl in der Form der Einzelbewerbung, als auch durch Beteiligung an einer Bewerbergemeinschaft, führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen.
      f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
      g) Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
      h) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
      i) Bewerbungen sind in Papierform als gelochte Blätter im Ordner gebunden (scanfähig) und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt.
      j) Die Kontaktdaten zu den Referenzbögen der vorgestellten Projekte sind – für Nachfragen – mit Abgabe der Unterlagen anzugeben – auch für die noch nicht abgeschlossene Projekte.
      k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei den in den Referenzbögen angegebenen Kontakten.
      Erkundigungen über die Qualität der Planung und Durchführung der Referenzprojekte einzuholen.

      l) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Das allgemeine Vertragsmuster und die AVB dieser Bekanntmachung können bei Bedarf bei der Kontaktstelle nach I.1) angefordert oder unterhttp://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf eingesehen werden.

      m) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
      n) Arbeitsgemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Arbeitsgemeinschaft ist – falls im Einzelfall erforderlich – nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich.
      o) Eine Nachforderung von fehlenden Erklärungen und Nachweisen findet grundsätzlich nicht statt. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise müssen mit der Bewerbung vorgelegt werden. In Einzelfällen behält sich die Vergabestelle vor, solche ausnahmsweise nachzufordern.
      p) Der Auftraggeber wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einem der Preisträger die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen gemäß den Vorgaben der VOF übertragen.
      Vertragsgrundlage werden im Auftragsfall die Vertragsmuster sowie die Allgemeinen Vertragsbedingungen(AVB) und Anlagen des Auftraggebers (siehe VHF Bayern).
      Honorare und Vergütungen ermitteln sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Die Planungsaufgabe wird der Honorarzone V zugeordnet.
      Der Auftraggeber beabsichtigt, einen Bewerber mit folgenden Leistungen gemäß der Objektplanung Gebäude §34 HOAI Leistungsphasen 2-4 (teilweise) und optional mit Leistungsphase 5, stufenweise zu beauftragen:
      — Stufe 1: Leistungsphasen 2-4 (teilweise, siehe VHF Bayern),
      — Stufe 2: Leistungsphase 5.
      Ein Rechtsanspruch für die Beauftragung der Leistungsphasen 2 bis 4 sowie 5 besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.
      q) Voraussichtliche Termine des Wettbewerbsverfahrens: Versand der Auslobung Tag: 6.2.2015, Kolloquium KW09 oder 10 2015, Abgabe Pläne Tag: 4.5.2015, Abgabe Modell Tag: 11.5.2015. Die Termine können sich ggf. geringfügig ändern.
      VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

      Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
      Maximilianstraße 39
      80538 München
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MjExa1pnXFZXWmBWYmJaZyNoalpZV1ZuWmdjNWdaXGRXI1dWblpnYyNZWg==
      Telefon: +49 8921762411
      Fax: +49 8921762847

      VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer 15 Kalendertage (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
      VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

      Staatliches Bauamt München 2
      Ludwigstraße 18
      80539 München
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MjE1Z1ZjWFJTVmRlVl1dVjFkZVNSXiMfU1JqVmNfH1VW
      Telefon: +49 89218113101
      Fax: +49 89218111999

      VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      1.10.2015

    © European Union, http://ted.europa.eu
  • Gewährleistung

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