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1. Preis Zuschlag: Perspektivische Darstellung Lindenplatz, © faktorgruen Diashow Perspektivische Darstellung Lindenplatz, © faktorgruen

  • DE-77652 Offenburg
  • 11/2015
  • Ergebnis
  • (ID 3-186435)

Ostflügel

Nichtoffener Ideen- und Realisierungswettbewerb
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  • 1. Preis Zuschlag

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    • Perspektivische Darstellung Lindenplatz Landschaftsarchitekten
      faktorgruen, Freiburg im Breisgau (DE), Rottweil (DE), Heidelberg (DE), Stuttgart (DE) Büroprofil

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  • 2. Preis

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    • Perspektive Lindenplatz Landschaftsarchitekten
      A24 Landschaft, Berlin (DE) Büroprofil

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  • Anerkennung

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    • Landschaftsarchitekten
      RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn (DE), Hamburg (DE), Köln (DE), Mannheim (DE), Berlin (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Verkehrsplaner, Stadtplaner
      BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH, Aachen (DE) Büroprofil

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  • Anerkennung

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    • Perspektive Klosterplatz Landschaftsarchitekten
      Lützow 7 Cornelia Müller Jan Wehberg, Berlin (DE) Büroprofil

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  • Projektdaten

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    Entscheidung 16.11.2015 Entscheidung
    Verfahren Nichtoffener Ideen- und Realisierungswettbewerb nach RPW
    Berufsgruppen Landschaftsarchitekten, Architekten oder Stadtplaner; Beratung durch Verkehrsplaner und Lichtplaner empfohlen
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: max. 25
    Tatsächliche Teilnehmer: 14
    Gebäudetyp Landschaft und Freiraum
    Art der Leistung Objektplanung Freianlagen / Objektplanung Verkehrsanlagen / Lichtplanung
    Zulassungsbereich GPA/ GATT
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 74.000 EUR zzgl. USt.
    Baukosten 3.000.000 EUR inkl. USt.
    Auslober/Bauherr Stadt Offenburg, Offenburg (DE)
    Betreuer BÄUMLE Architekten I Stadtplaner, Darmstadt (DE) Büroprofil
    Preisrichter Angela Bezzenberger, Prof. Ingrid Burgstaller [Vorsitz], Rebekka Junge, Oliver Martini, Prof. Pascale Richter, Prof. Martin Schirmer, Thomas Wirth , Edith Schreiner, Dr. Albert Glatt, Jochen Ficht, Jürgen Ochs, Rudi Zipf, Hans-Peter Kopp
    Aufgabe
    Mit dem Entwicklungskonzept Innenstadt hat sich die Stadt Offenburg das Ziel gesetzt, die Offenburger Innenstadt gut und ganzheitlich weiter zu entwickeln. Die Einzelhandelskonzeption sieht eine Stärkung des „Dreieck“ Hauptstraße – Steinstraße – Lange Straße vor. Nördlicher Abschluss des sogenannten „Ostflügels“ ist das heutige Sparkassenareal, für das unter Einbeziehung benachbarter Grundstücke in den Jahren 2012 bis 2014 ein wettbewerblicher Dialog zur Entwicklung eines Handels- und Dienstleistungsquartiers durchgeführt wurde.
    Ziel des Wettbewerbes ist es, die Aufenthaltsfunktion und Gestaltqualität des öffentlichen Raumes im Bereich des „Ostflügels“ nachhaltig zu verbessern.
    Aufgabe des Wettbewerbs ist ein freiraumplanerisches Gestaltkonzept für den öffentlichen Raum zu entwickeln. Dabei kommt es in erster Linie auf die Erarbeitung deutlicher Leitmotive an, die im Detail durch Material- und Möblierungsvorschläge illustriert werden sollen.
    Der Geltungsbereich des Wettbewerbs reicht von der Achse Steinstraße/Lindenplatz im Süden über die Lange Straße bis zur Gustav-Ree-Anlage im Norden.
    Der Altstadtzugang Zauberflötebrücke am Lindenplatz, der Bereich südlich der Klosterkirche und die Verknüpfungspunkte zu den angrenzenden Gassen sind als Ideenteile Bestandteil des Wettbewerbsgebietes.
    Die Ausloberin erwartet eine unverwechselbare und gleichzeitig funktionale und alltagstaugliche Entwurfskonzeption. Die Gestaltungsvorschläge sollen die Belange von Senioren, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Familien und Kindern mit berücksichtigen und an die vorhandene Oberflächengestaltungen anbinden. Es ist eine abschnittsweise Realisierung vorgesehen. Der Realisierungsteil hat eine Größe von ca. 13 800 m², der Ideenteil umfasst mehrere Teilflächen mit insgesamt ca. 6 100 m².
    Für die Maßnahme wurde ein Kostenrahmen von 3 600 000 EUR festgelegt. Bezogen auf die KG 200 (nur Abbruchkosten), 400, 500 und 600 steht ein Budjet von ca. 3 000 000 EUR brutto zur Verfügung.
    Bei einer einstimmigen Empfehlung des Preisgerichts und der Einhaltung des Kostenrahmens werden die Verhandlungsgespräche nur mit dem Wettbewerbsgewinner geführt. Im Rahmen der Verhandlungsgespräche hat der Bieter einen geeigneten Bauingenieur, Vertiefung Straßenbau zu benennen, der in das Planungsteam einzubinden ist.
    Ausstellung Die öffentliche Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten findet vom 22.05.2015 bis 31.05.2015 im Sitzungssaal des Technischen Rathauses, Wilhelmstr. 12, 77652 Offenburg statt.

    Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind
    Mo - Do: 10:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr
    Fr: 10:00 bis 12:00 Uhr

    Zwei geführte Rundgänge durch die Ausstellung werden am Mittwoch, den 27.05.15 um 18:00 Uhr und am Sonntag, den 31.05.15 um 11:00 Uhr angeboten.
    Projektadresse DE-77652 Offenburg
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  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • Wettbewerbsbekanntmachung
      Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Stadt Offenburg, Fachbereich 5 Hochbau, Grünflächen, Umweltschutz
      Wilhelmstraße 12
      Zu Händen von: Jutta Herrmann-Burkart
      77654
      Offenburg
      DEUTSCHLAND

      Internet-Adresse(n):


      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: http://www.offenburg.de
      Weitere Auskünfte erteilen:
      Bäumle Architekten I Stadtplaner
      Langgässerweg 26
      Zu Händen von: Gregor Bäumle
      64285
      Darmstadt
      DEUTSCHLAND
      +49 61512783980
      MjE2XVFZXDBSUVVlXVxVUWJTWFlkVVtkVV4eVFU=
      www.baeumlearchitekten.de

      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
      Bäumle Architekten I Stadtplaner
      Langgässerweg 26
      Zu Händen von: Gregor Bäumle
      64285
      Darmstadt
      DEUTSCHLAND
      +49 61512783980
      MTNqXmZpPV9eYnJqaWJeb2BlZnFiaHFiaythYg==
      www.baeumlearchitekten.de

      : Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an
      Bäumle Architekten I Stadtplaner
      Langgässerweg 26
      Zu Händen von: Gregor Bäumle
      64285
      Darmstadt
      DEUTSCHLAND
      +49 61512783980
      MTdmWmJlOVtaXm5mZV5aa1xhYm1eZG1eZyddXg==
      www.baeumlearchitekten.de

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde

      1.3) Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung

      1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber:
      Nicht offener Wettbewerb mit Ideenteil nach VOF/RPW 2013 – Ostflügel Offenburg.

      II.1.2) Kurze Beschreibung:
      Mit dem Entwicklungskonzept Innenstadt hat sich die Stadt Offenburg das Ziel gesetzt, die Offenburger Innenstadt gut und ganzheitlich weiter zu entwickeln. Die Einzelhandelskonzeption sieht eine Stärkung des „Dreieck“ Hauptstraße – Steinstraße – Lange Straße vor. Nördlicher Abschluss des sogenannten „Ostflügels“ ist das heutige Sparkassenareal, für das unter Einbeziehung benachbarter Grundstücke in den Jahren 2012 bis 2014 ein wettbewerblicher Dialog zur Entwicklung eines Handels- und Dienstleistungsquartiers durchgeführt wurde.
      Ziel des Wettbewerbes ist es, die Aufenthaltsfunktion und Gestaltqualität des öffentlichen Raumes im Bereich des „Ostflügels“ nachhaltig zu verbessern.
      Aufgabe des Wettbewerbs ist ein freiraumplanerisches Gestaltkonzept für den öffentlichen Raum zu entwickeln. Dabei kommt es in erster Linie auf die Erarbeitung deutlicher Leitmotive an, die im Detail durch Material- und Möblierungsvorschläge illustriert werden sollen.
      Der Geltungsbereich des Wettbewerbs reicht von der Achse Steinstraße/Lindenplatz im Süden über die Lange Straße bis zur Gustav-Ree-Anlage im Norden.
      Der Altstadtzugang Zauberflötebrücke am Lindenplatz, der Bereich südlich der Klosterkirche und die Verknüpfungspunkte zu den angrenzenden Gassen sind als Ideenteile Bestandteil des Wettbewerbsgebietes.
      Die Ausloberin erwartet eine unverwechselbare und gleichzeitig funktionale und alltagstaugliche Entwurfskonzeption. Die Gestaltungsvorschläge sollen die Belange von Senioren, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Familien und Kindern mit berücksichtigen und an die vorhandene Oberflächengestaltungen anbinden. Es ist eine abschnittsweise Realisierung vorgesehen. Der Realisierungsteil hat eine Größe von ca. 13 800 m², der Ideenteil umfasst mehrere Teilflächen mit insgesamt ca. 6 100 m².
      Für die Maßnahme wurde ein Kostenrahmen von 3 600 000 EUR festgelegt. Bezogen auf die KG 200 (nur Abbruchkosten), 400, 500 und 600 steht ein Budjet von ca. 3 000 000 EUR brutto zur Verfügung.
      Bei einer einstimmigen Empfehlung des Preisgerichts und der Einhaltung des Kostenrahmens werden die Verhandlungsgespräche nur mit dem Wettbewerbsgewinner geführt. Im Rahmen der Verhandlungsgespräche hat der Bieter einen geeigneten Bauingenieur, Vertiefung Straßenbau zu benennen, der in das Planungsteam einzubinden ist.

      II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71222000
      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
      Der Zulassungsbereich umfasst die EWR/WTO/GPA Staaten.
      Die Wettbewerbssprache ist Deutsch.
      Bewerben können sich Architekten, Stadtplaner und Landschaftsarchitekten sowie Arbeitsgemeinschaften aus den vorgenannten Fachdisziplinen. Eine Erweiterung der Arbeitsgemeinschaft nach der Auswahl ist nicht möglich. Die Gesamtzahl der Teilnehmer ist auf 25 beschränkt. Diese werden in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren ausgewählt. Es ist eine schriftliche Bewerbung unter Verwendung des formalisierten Bewerbungsbogens sowie der Zusendung des Nachweises eines Wettbewerbserfolges sowie von max. 3 DIN-A3-Blättern mit je 1 Referenzprojekt einzureichen. Die o. g. Formblätter können von der Homepage des wettbewerbsbetreuenden Büros unter www.baeumlearchitekten.de heruntergeladen werden. Einreichungen per Fax oder E-Mail werden nicht berücksichtigt.
      Zum Nachweis der Fachkunde und gestalterischen Kompetenz sollen 3 verschiedene Referenzprojekte auf je max. einem A3-Blatt, einseitig bedruckt, eingereicht werden. Die Präsentation erfolgt in Form einer Ausstellung. Die Bewertung erfolgte auf Grundlage nachfolgender Nachweise und Kriterien:
      Referenzblatt P/1:
      Nachweis eines Wettbewerbsbeitrages aus dem Bereich Stadtraum-/Platzgestaltung
      Bei Berufsanfängern kann dies auch ein Projekt aus einem studentischen Wettbewerb oder Auszeichnungsverfahren oder ein Projekt sein, das sie als verantwortlicher Projektleiter in einem anderen Büro eigenständig abgewickelt haben, wenn dies der Büroinhaber des anderen Büros schriftlich bestätigt hat und wenn sich das andere Büro nicht selbst mit diesem Projekt beworben hat.
      Bewertung durch das Auswahlgremium max. 5 Pkt + max 1 Sonderpunkt: Nachweis Prämierung (Preis, Ankauf oder Anerkennung in geregeltem Wettbewerbsverfahren (z. B. RPW, GRW, RAW) belegt durch geeigneten Nachweis z.B. Kopie des Preisgerichtsprotokolls, Bestätigung des Auslobers, Veröffentlichung Wettbewerbe Aktuell, Competitionline
      Referenzblatt P/2:
      Ein realisiertes Projekt aus dem Bereich Stadtraum-/Platzgestaltung (min. Lph 2-5 erbracht, Lph 8 abgeschlossen im Zeitraum 2004 bis Oktober 2014), Fotos zum Nachweis der Realisierung, Lageplan, Kurzbeschreibung, Steckbrief mit Angabe der Jahreszahl, Auftraggeber.
      Bei Berufsanfängern kann dies auch ein Projekt sein, das sie als verantwortlicher Projektleiter/-in in einem anderen Büro eigenständig abgewickelt haben, wenn dies der Büroinhaber des anderen Büros schriftlich bestätigt hat und wenn sich das andere Büro nicht selbst mit diesem Projekt beworben hat.
      Bewertung durch das Auswahlgremium max. 5 Pkt.
      Referenzblatt P/3:
      Ein realisiertes Projekt aus dem Bereich Straßenraumgestaltung (min. Lph 2-5 erbracht, Lph 8 abgeschlossen im Zeitraum 2004 bis Oktober 2014), Fotos zum Nachweis der Realisierung, Lageplan, Kurzbeschreibung
      Bei Berufsanfängern kann dies auch ein Projekt sein, das sie als verantwortlicher Projektleiter/-in in einem anderen Büro eigenständig abgewickelt haben, wenn dies der Büroinhaber des anderen Büros schriftlich bestätigt hat und wenn sich das andere Büro nicht selbst mit diesem Projekt beworben hat.
      Bewertung durch das Auswahlgremium max. 5 Pkt.
      Auswahl:
      Die Bewertung der gestalterischen und konzeptionellen Qualität der Referenzprojekte erfolgt im Hinblick auf die anstehende Wettbewerbsaufgabe:
      0 Pkt. keine Referenz;
      1 Pkt. sehr geringe Qualität;
      2 Pkt. geringe Qualität;
      3 Pkt. durchschnittliche Qualität;
      4 Pkt. gute Qualität;
      5 Pkt. sehr gute Qualität.
      Es können in Summe max. 16 Punkte erreicht werden. Die Teilnehmer und drei Nachrücker werden entsprechend der Rangfolge der Bewertung ausgewählt. Bei gleicher Punktzahl entscheidet das Los. Die Losziehung wird anwaltlich beaufsichtigt. Das Auswahlverfahren wird dokumentiert. Die nicht ausgewählten Bewerber erhielten Nachricht über das Ergebnis des Auswahlverfahrens. Den ausgewählten Teilnehmern werden die Unterlagen zur Bearbeitung des Wettbewerbs zugesendet.

      III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
      Teilnahmeberechtigt sind Landschaftsarchitekten, Architekten oder Stadtplaner.
      Die beratende Mitwirkung eines Verkehrsplaners Vertiefung Straßenbau sowie eines Lichtplaners wird dringend empfohlen.
      Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen.
      Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn Sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung im Zulassungsbereich die Berufsbezeichnung Architekt, Stadtplaner oder Landschaftsarchitekt zu führen. Ist in dem jeweiligen Herkunftsland die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß Artikel 46 bis 49 – bei Architekten – bzw. Artikel 12 und 13 – bei Landschaftsarchitekten – der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist, und der die entsprechende Tätigkeit gemäß Richtlinie und Auslobung nachweisen kann.
      Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
      Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
      Mehrfachbewerbungen oder Mehrfachteilnahmen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern einer Arbeitsgemeinschaft führen zum Ausschluss aller Beteiligten.
      Sachverständige, Fachplaner oder andere Berater müssen nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn sie keine Planungsleistungen erbringen, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen, und wenn sie überwiegend und ständig auf ihrem Fachgebiet tätig sind.
      Teilnahmehindernisse sind in den RPW 2013 § 4 Abs. (2) beschrieben.

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Art des Wettbewerbs
      Nichtoffen
      Geplante Teilnehmerzahl: 25

      IV.2) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer

      IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
      Die im Folgenden aufgeführten Kriterien für die Prüfung bzw. Preisrichterbeurteilung werden sein (Aufzählung ohne Rangfolge):
      — Freiraumplanerische + städtebauliche Leitidee;
      — Gestaltqualität;
      — Stadtraum und Identität;
      — Angemessenheit der Mittel und Materialien;
      — Umgang mit Schnittstellen zum Bestand;
      — Wirtschaftlichkeit in Herstellung und Unterhalt.

      IV.4) Verwaltungsangaben

      IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:

      IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden Unterlagen

      IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
      Tag: 12.1.2015 - 13:00

      IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      Tag: 5.2.2015

      IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
      Deutsch.

      IV.5) Preise und Preisgericht

      IV.5.1) Angaben zu Preisen:
      Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
      Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Als Wettbewerbssumme stellt die Ausloberin einen Gesamtbetrag in Höhe von 74 000 EUR (zzgl. 19 % MwSt.) zur Verfügung.
      Es werden folgende Preise und Anerkennungen ausgelobt:
      1. Preis 30 000 EUR,
      2. Preis 18 000 EUR,
      3. Preis 11 000 EUR,
      Anerkennungen 15 000 EUR.
      Eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichts festgelegt werden.

      IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
      Die gesetzliche Umsatzsteuer von z.Zt. 19 % ist in den genannten Beträgen nicht enthalten. Bei der Auszahlung an ausländische Preisträger wird die Mehrwertsteuer von der Ausloberin in Deutschland abgeführt, bei in Deutschland ansässigen Unternehmen wird diese zusätzlich ausgezahlt.

      IV.5.3) Folgeaufträge
      Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja

      IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
      Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: nein

      IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
      1. Angela Bezzenberger, Landschaftsarchitektin, Darmstadt
      2. Prof. Ingrid Burgstaller, Architektin, München
      3. Rebekka Junge, Landschaftsarchitektin, Bochum
      4. Oliver Martini, Baubürgermeister, Stadtplaner, Stadt Offenburg
      5. Prof. Pascale Richter, Architektin, F-Straßbourg
      6. Prof. Martin Schirmer, Architekt + Stadtplaner, Würzburg
      7. Thomas Wirth, Landschaftsarchitekt, Kitzingen
      8. Daniel Ebneth, Stadtplaner, Leiter des FB Stadtplanung und Baurecht, Stadt Offenburg
      9. Andreas Kollefrath, Architekt und Stadtplaner, Leiter FB Hochbau, Grünflächen und Umweltschutz, Stadt Offenburg

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.2) Zusätzliche Angaben:

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
      Karl-Friedrich-Straße 17
      76133
      Karlsruhe
      MjE0aFdkWVNUV11TX19XZDJkYiBUU1ZXYB9pZ1dkZmZXX1RXZFkgVlc=
      +49 7219264049

      Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren


      Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
      Karl-Friedrich-Straße 17
      76133
      Karlsruhe
      MjEwbFtoXVdYW2FXY2NbaDZoZiRYV1pbZCNta1toampbY1hbaF0kWls=
      +49 7219264049

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen

      VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      5.12.2014

    © European Union, http://ted.europa.eu
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    • 2015/S 250-458582

      Bekanntmachung vergebener Aufträge

      Dienstleistungen

      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

      Stadt Offenburg, Fachbereich 5 Hochbau, Grünflächen, Umweltschutz
      Wilhelmstraße 12
      Kontaktstelle(n): Fachbereich 5 Hochbau, Grünflächen, Umweltschutz
      Zu Händen von: Jutta Herrmann-Burkart
      77654 Offenburg
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 781822294
      E-Mail: MTNncnFxXitlYm9val5raypfcm9oXm9xPWxjY2JrX3JvZCthYg==

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.offenburg.de

      Adresse des Beschafferprofils: http://www.beumlearchitekten.de

      I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde
      I.3)Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
      I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1)Beschreibung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags
      Nicht offener Wettbewerb mit Ideenteil nach VOF/RPW 2013 – Ostflügel Offenburg.
      II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Ostflügel, Offenburg.

      NUTS-Code DE134

      II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
      II.1.4)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Mit dem Entwicklungskonzept Innenstadt hat sich die Stadt Offenburg das Ziel gesetzt, die Offenburger
      Innenstadt gut und ganzheitlich weiter zu entwickeln. Die Einzelhandelskonzeption sieht eine Stärkung des
      „Dreieck“ Hauptstraße – Steinstraße – Lange Straße vor. Nördlicher Abschluss des sogenannten „Ostflügels“ ist
      das heutige Sparkassenareal, für das unter Einbeziehung benachbarter Grundstücke in den Jahren 2012 bis
      2014 ein wettbewerblicher Dialog zur Entwicklung eines Handels- und Dienstleistungsquartiers durchgeführt
      wurde.
      Ziel des Wettbewerbes ist es, die Aufenthaltsfunktion und Gestaltqualität des öffentlichen Raumes im Bereich
      des „Ostflügels“ nachhaltig zu verbessern.
      Aufgabe des Wettbewerbs ist ein freiraumplanerisches Gestaltkonzept für den öffentlichen Raum zu entwickeln.
      Dabei kommt es in erster Linie auf die Erarbeitung deutlicher Leitmotive an, die im Detail durch Material- und
      Möblierungsvorschläge illustriert werden sollen.
      Der Geltungsbereich des Wettbewerbs reicht von der Achse Steinstraße /Lindenplatz im Süden über die Lange
      Straße bis zur Gustav-Ree-Anlage im Norden.
      Der Altstadtzugang Zauberflötebrücke am Lindenplatz, der Bereich südlich der Klosterkirche und die
      Verknüpfungspunkte zu den angrenzenden Gassen sind als Ideenteile Bestandteil des Wettbewerbsgebietes.
      Die Ausloberin erwartet eine unverwechselbare und gleichzeitig funktionale und alltagstaugliche
      Entwurfskonzeption. Die Gestaltungsvorschläge sollen die Belange von Senioren, Menschen mit
      Mobilitätseinschränkungen, Familien und Kindern mit berücksichtigen und an die vorhandene
      Oberflächengestaltungen anbinden. Es ist eine abschnittsweise Realisierung vorgesehen. Der Realisierungsteil
      hat eine Größe von ca. 13.800m2, der Ideenteil umfasst mehrere Teilflächen mit insgesamt ca. 6.100m2.
      Für die Maßnahme wurde ein Kostenrahmen von 3,6 Mio EUR festgelegt. Bezogen auf die KG 200 (nur
      Abbruchkosten), 400, 500 und 600 steht ein Budjet von ca. 3,0 Mio EUR brutto zur Verfügung.
      Bei einer einstimmigen Empfehlung des Preisgerichts und der Einhaltung des Kostenrahmens werden die
      Verhandlungsgespräche nur mit dem Wettbewerbsgewinner geführt. Im Rahmen der Verhandlungsgespräche
      hat der Bieter einen geeigneten Bauingenieur, Vertiefung Straßenbau zu benennen, der in das Planungsteam
      einzubinden ist.
      II.1.5)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

      71222000

      II.1.6)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
      II.2)Endgültiger Gesamtauftragswert
      II.2.1)Endgültiger Gesamtauftragswert
      Wert: 421 400 EUR
      ohne MwSt

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Verfahrensart
      IV.1.1)Verfahrensart
      Nichtoffen
      IV.2)Zuschlagskriterien
      IV.2.1)Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf
      1. Wettbewerbsergebnis. Gewichtung 100
      IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
      IV.3)Verwaltungsangaben
      IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags

      Auftragsbekanntmachung

      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2014/S 238-419695 vom 10.12.2014

      Abschnitt V: Auftragsvergabe

      Bezeichnung: Folgende Teilleistungen sind Gegenstand Auftragsvergabe: 1. Freianlagen, §38 ff. HOAI, Lph 2-5, Honorarzone III-IV 2. Verkehrsanlagen, §46 ff. HOAI, Lph 2-5, Honorarzone IV 3. Lichtplanung, Teilleistung § 53 ff. HAOI: Erarbeiten eines Leitkonzeptes, eines Funktionsschema und eines Musterkatalogs; Honorarvereinbarung gemäß §3 (3)
      V.1)Tag der Zuschlagsentscheidung:
      16.11.2015
      V.2)Angaben zu den Angeboten
      Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
      V.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

      faktorgruen Freie Landschaftsarchitekten bdla
      Merzhauser Straße 110
      79100 Freiburg
      DEUTSCHLAND

      V.4)Angaben zum Auftragswert
      Ursprünglich veranschlagter Gesamtauftragswert: 
      Wert: 390 800 EUR
      ohne MwSt
      Endgültiger Gesamtauftragswert: 
      Wert: 421 400 EUR
      ohne MwSt
      V.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
      Es können Unteraufträge vergeben werden: ja
      Wert oder Anteil des Auftrags, der an Dritte vergeben werden soll: 
      unbekannt

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
      VI.2)Zusätzliche Angaben:
      VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

      Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
      Karl-Friedrich-Straße 17
      76133 Karlsruhe
      E-Mail: MTF1ZHFmYGFkamBsbGRxP3Fvai1hdmstY2Q=
      Telefon: +49 7219264049
      Internet-Adresse: www.rp.baden-wuerttemberg.de
      Fax: +49 7219263985

      VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
      VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
      VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      22.12.2015

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  • Gewährleistung

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